Seit meine Lieblingsehefrau irgendwann man irgendeine 10-Euro-Option bei unserem T-Dingsda-Paket dazu gebucht hat, habe ich an jedem T-elekom Hotspot einen kostenlosen Zugang, was ich durchaus ausnutze, beispielsweise auf dem Bahnsteig am Berliner Hauptbahnhof oder anderswo. Am liebsten natürlich im Starbucks, weil es da zum Internet auch noch heissen Kaffee gibt. Anders ausgedrückt, ich kann mich darauf verlassen, dass ich im Starbucks auch Netz habe.
Nun aber kommen keine guten Nachrichten aus den USA: T-Mobile Loses Starbucks; AT&T Becomes Wi-Fi Hotspot Giant. Obermann, wenn das einreisst, dann kannst Du Deine Hotspotflatrate knicken. Wenn es nach mir ginge, dann sollte ein Hotspot sowieso für jedes Café zur Pflicht werden, auch ein Grund, warum ich nicht mehr so gerne zu Balzac gehe.
Wenn ich in Hamburg bei der Bürgerschaftswahl kandidieren würde, dann wäre ganz oben auf meiner Agenda: “kostenloses WLAN für alle!” – aber in einer Medienstadt wie Hamburg wird lieber die Aluminiumversorgung der Stadt durch 59 mio Euro gesichert.
Aber ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen wollte: Hotspots sind zunehmend ein Teil unserer Infrastruktur, ebenso wie Cafés. Der Kampf um das WLAN hat gerade erst begonnen.
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