Nachtrag zum Spamdebakel der Hamburger FDP

Eigentlich dachte ich ja, dass das Thema durch sei, aber nun berichtet sowohl sueddeutsche.de als auch heise.de noch einmal über das Spamdebakel der Hamburger FDP, während natürlich das Hamburger Abendblatt nichts dazu schreibt, warum auch, so kurz vor der Wahl?

Drei Dinge sind mir dabei noch aufgefallen, die durchaus bezeichnend sind:

1. fehlendes Unrechtsbewusstsein gepaart mit mangelnder Einsicht:

Die Werber zeigten sich dagegen weniger einsichtig: „Wenn Mails von einer Werbeagentur kommen, dann werden sie weggeklickt. Mit einer GMX-Adresse haben wir mehr Chancen“, sagte der Geschäftsführer der betroffenen Werbeagentur, Wulf-Peter Kemper, dem Internetportal Politik digital. [sueddeutsche.de]

2. Die FDP Hamburg bekommt eine Abmahnung. Von einem IT-Unternehmer. Das sollte doch eigentlich genau die Klientel sein, die die FDP ansprechen will.

3. Schuld hat immer der Mitarbeiter, niemals ein Verantwortlicher im Unternehmen:

Ein Mitarbeiter der Werbeagentur sei über das Ziel hinausgeschossen. [heise.de]

Aufmerksamkeit hat die FDP Hamburg durch diese virale Kampagne auf alle Fälle erzielt.

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