Veranstaltungshinweis – Leading Brands in Digital Times

Am 16. Oktober veranstaltet der Art Directors Club (ADC) den ersten ADC Brands and Ideas Congress (BIC) unter dem griffigen Motto Leading Brands in Digital Times (LBIDT).

Aus dem Klappentext:

An der Schwelle zu einem neuen Zeitalter digitaler Medien und Mediennutzung stehen die Antworten auf die wichtigsten Fragen noch aus:

– Wie funktioniert die Markenführung der Zukunft? 

– Wie müssen sich Marken und Marketing verändern?

- Wie die Kommunikation?

- Wie die Kreativität?

[…]

Führende Kapazitäten aus Wissenschaft, Lehre und Innovationsforschung, Visionäre aus Web 2.0, 3.0, Vordenker aus Marketing, Kommunikation und Medien sowie die „Digital Creative Leaders“ national und international zeigen und diskutieren Strategien für die Markenkommunikation von morgen, neue strukturelle Anforderungen, Denkweisen und Wege von Kreativität.

Das klingt wenig zurückhaltend, aber in der Tat sind die Referenten recht hochkarätig, u.a. wird Morten Lund dabei sein, aber auch Marko Ahtisaari, Joel Berger, und viele andere mehr, vor allem aus der deutschen Werbebranche.

Ich freue mich auf die Veranstaltung, ist doch die Frage nach der Markenkommunikation seit dem Aufkommen des Web 2.0 wieder ordentlich in Bewegung geraten. Da wird es in den nächsten Jahren noch ordentlich Bewegung geben, nach allem zögerlichen Umdenken bei Kunden und Agenturen.

NuevaSync, oder wie ich lernte, den Sync zu lieben

Irgendwie habe ich die seltene Gabe, immer ein Setup zu wählen, das etwas anders ist, als die vorgebene Lösung. So auch beim Sync meiner Kalenderdaten zwischen iCal, Google Calendar und dem iPhone – denn Google Calendar soll als Haupt-Kalender dienen. Das hat verschiedene Gründe, vor allem aber, dass ich recht einfach, und ohne MobileMe, meine Kalenderdaten meiner Frau zur Verfügung stellen kann, auch damit ich immer sagen kann: “ich hatte den Termin doch im Kalender stehen.”

Die Verknüpfung von Google Calendar mit iCal ist recht einfach, dafür gibt es das kurze How-to Enable Google Calendar in Apple’s iCal. Das funktionierte auch alles ganz prima, nur Kalender-Einträge, die ich im iPhone gemacht hatte, wurden nur auf den lokalen Kalender gesynct, kann auch sein, dass ich da ein SetUp-Problemchen hatte. Jedenfalls gingen mir Reihenweise Termine flöten, was nicht nur mich genervt hat, sondern auch diejenigen, die vergeblich auf mich warteten.

Nach einem kurzen Hilferuf auf Twitter gab es viele hilfreiche Antworten, und von Kristian Hoffmann den Hinweis auf ein Tutorial für die Nutzung von NuevaSync – Over the Air Synchronization.

Das habe ich jetzt einfach mal alles eingerichtet und schon landet jeder Kalender-Eintrag auf dem iPhone und vom iPhone auch im Google Calendar. Herrlich. Und morgen versuche ich dann, meine Kontakte zwischen XING, Plaxo, Gmail und dem Adressbuch in Sync zu halten, was unweigerlich zu großem Chaos führen dürfte.

Wer das iPhone einsetzt und quasi eine Exchange-Funktionalität hätte, was auch immer das im Kern bedeuten mag, aber insbesondere Wert auf Over the Air Synchronisierung legt, der sollte sich dringend NuevaSync angucken. Hier wird Exchange simuliert, damit die Daten direkt vom iPhone im Kalender landen, bzw. vom Kalender auf dem iPhone erscheinen. Warum sowas nicht der Standard ist, wundert mich dann doch. Ach nee, doch nicht, man kann ja auch MobileMe kostenpflichtig nutzen.

Startup Ignite auf der Web 2.0 Expo Europe 2008

Im Rahmen der Web 2.0 Expo Europe in Berlin findet am 21. Oktober das Startup Ignite statt. Dort können Startups in 6 Minuten mit maximal 15 Slides ihr Startup präsentieren. Die Jury besteht aus:

– Brady Forrest, Web 2.0 Expo Europe conference co-chair & O’Reilly Radar
– Lukasz Gadowski, Spreadshirt
– Mike Butcher, TechCrunch UK
– Christophe Maire, gate5 & Plazes

Meine ultimativen Tipps für Startup-Pitches:

1. Fokussier auf das Produkt
2. Rede klar und deutlich
3. Fokussier auf das Produkt
4. Eine klare Aussage
5. Fokussier auf das Produkt

Kann auch sein, dass ich mich mal wiederholt habe, aber ich würde die Präsentation kurz und knapp halten. Das Produkt muss in zwei bis drei Sätzen erklärt werden können und es muss auch deutlich werden, für welches Problem dieses Produkt eine Lösung bietet und warum dies für Kunden relevant sein soll. Nebenbei sollte man auch noch charmant und witzig sein, damit man als Zuhörer nicht gelangweilt ist.

Der Blogmonitor ist online

Ich hatte ja letztens darauf hingewiesen, dass Blogmonitor.de kommen wird.

Nun ist Blogmonitor.de online und ich finde, dass sich die Wartezeit durchaus gelohnt hat.

Was macht Blogmonitor.de?

Der Blogmonitor liefert eine aktuelle Zusammenfassung der meistdiskutierten deutschsprachigen Blogartikel. Wir nutzen hierfür eine von uns neu entwickelte semantische Suchtechnologie, die automatisch heiß diskutierte Themen, sowie Trends in der Blogosphäre durchsucht und analysiert. Hierbei werden alle Artikel zusammengefasst und entsprechend gewichtet.

Ich bin gespannt auf das Feedback zum Blogmonitor, mit Blogstats hatten wir “damals” ja so eine Art Standard geschaffen, aber konnten dann der Entwicklung der Blogosphäre, und vor allem dem Spam, nicht mehr Stand halten. Insofern bin ich froh, dass jetzt mit Blogmonitor ein neues Analyse-Tool mit einer vernünftigen, stetig wachsenden Datenbasis zur Verfügung steht. Ich bin da auch ein klein wenig voreingenommen, schliesslich habe ich dieses Projekt vor Jahren initiiert.