15. November 2008

Annen und Ilkhanipour – immer weiter so, SPD?

Niels Annen hat heute die Abstimmung um die Direktkandidatur für die Bundestagswahl 2009 in Eimsbüttel verloren, mit einer knappen Stimme gegen Daniel Ilkhanipour. Vordergründig geht es bei der Auseinandersetzung um die Direktkandidatur in Eimsbüttel um Links/Rechts, um Annen und Kahrs sowie um das gezielte Entsenden von Deligierten ohne vorherige Bekanntgabe einer Nominierung. Daniel Ilkhanipour hat geschickt die Spielregeln der Partei ausgenutzt, um seine Ziele durchzusetzen. Das nennt man Machtwillen, aber ein schlechter Beigeschmack bleibt, zumal Niels Annen einer der profilierteren SPD-Bundestagsabgeordneten ist, warum auch immer. Die Aufregung über das Vorgehen von Daniel Ilkhanipour hätte sich in Grenzen gehalten, wäre Christian Carstensen, MdB Nord, von dem man so gut wie gar nichts hört, und das ist noch mild ausgedrückt, um seine Kandidatur gebracht worden, oder hätte sich Daniel Ilkhanipour als Ziel gesetzt, den Dauerabgeordneten für Harburg/Bergedorf, Hans-Ulrich Klose, der seit Ewigkeiten in Bonn und Berlin lebt und seinen Zenith vor Jahrzehnten überschritten hatte, abzulösen. Aber es musste Annen sein, auch um ein innerparteiliches Zeichen zu setzen.

Das Zeichen, das von Daniel Ilkhanipours Methoden ausgeht, ist folgendes: der bislang praktizierte innerparteiliche Entscheidungsfindungsprozess ist am Ende. Die Parteien haben ein Mitgliederproblem, was nicht nur an der absoluten Zahl deutlich wird, sondern auch der schwindenen Anzahl aktiver Mitglieder. Es wird also immer mehr dazu führen, dass Mitglieder mit einem klaren Fokus auf der eigenen Karriere und dann erst auf Inhalte, ihre Mitstreiter mobilisieren und damit die letharge Masse überrumpeln, unterwandern, verwirren, entzürnen oder was auch immer. Es ist eigentlich völlig absurd, dass selbst 2008 noch kein Verfahren etabliert ist, dass dafür sorgt, dass Mitglieder online und offline miteinander diskutieren, dass Entscheidungen nicht nur in Sitzungen gefällt werden, sondern die Lebensrealität vieler Leute Einklang in die Parteistrukturen finden. Politik ist für viele Bürger immer noch wichtig, passt aber vielen nicht in das Zeitbudget, weil eben sehr viel Präsenz erforderlich ist und viele Themen dann doch nicht so interessant erscheinen. Dass es auch anders gehen kann, haben wir gerade in den USA gesehen. Andererseits ist es kein Wunder, dass die Parteien immer noch so organisiert sind, denn schliesslich würde eine andere Diskussionskultur, ein anderes Verständnis von Partei-Organisations und veränderte Ansätze zur Mitglieder-Mobilisierung dazu führen, dass diejenigen, die im aktuellen System nach oben gespült werden, u.U. nicht mehr lange in Amt und Würden wären.

Die aktuelle Art und Weise wie Mitglieder die innerparteiliche Karriereleiter erklimmen können, führt dazu, dass die Themen in den Hintergrund treten und die Politiker in den Fokus treten, die vor allem verstehen, wie sie das System so nutzen, dass sie ihre innerparteilichen Machtpositionen ausbauen und festigen können. Themen? Können? Inhalte? Visionen? – alles egal, so lange Politiker wissen, wie sie die innerparteilichen Strukturen für sich ausnutzen können.

Das war schon immer so? Das mag sein, aber machen wir so weiter, machen immer weniger mit beim innerparteilichen Entscheidungsfindungsprozess und es werden immer mehr Leute nach oben gespült, die man dort eigentlich nicht sehen will.

Niels Annen und Daniel Ilkhanipour zeigen dies deutlich, hat dort der eine dem anderen gezeigt, wie das Ausnutzen der innerparteilichen Strukturen wirklich geht. Die beiden zeigen allerdings auch, dass die sozialdemokratische Lust an der Demontage der Partei unvermindert weiter geht.

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Die Diskussion ist schon seit einem dreiviertel Jahr gelaufen, da stolpere ich dru00c3u00bcber - auf der Suche nach "der Wahrheit" Annen vs. Ilkhanipour.

Die Diskussion mag auch in Frieden ruhen. Nur eines fiel mir auf: Sie schreiben u00c3u00bcber Daniel I. - heiu00c3u009ft er nicht Danial I. (also mit "A" als vorletztem Buchstaben) ?

"Ich mu00c3u00b6chte auch keine Honoratiorenlandschaft, aber auch keine Abgeordneten, die sich ans Mandat klammern, weil sie nix anderes gelernt haben."

Ganz einfache Antwort: Dann wu00c3u00a4hle sie nicht. Nils Annen wurde direkt gewu00c3u00a4hlt, also gibts da auch nix zu jammern.

@Tim : Oder ,du kommst zu uns in die SPD und versuchst die Partei zu bereichern. :-)

Es geht nicht um "Honoratioren-Club" sondern nur um eine abgeschlossen Ausbildung und ein paar Jahre Erfahrung ausserhalb des Politibetriebes, Ist das zuviel verlangt? Ich mu00c3u00b6chte auch keine Honoratiorenlandschaft, aber auch keine Abgeordneten, die sich ans Mandat klammern, weil sie nix anderes gelernt haben. Joschka Fischer ist kein gutes Beispiel. Der ist erst mit 34 in die Partei-.Politik gegangen und hat einiges an Lebenserfahrung gesammelt, darunter auch Jobs als Ungelernter bei Opel in Ru00c3u00bcsselsheim. Mal abgesehen davon, dass er ein Ausnahmetalent ist, was mir von Annen, Ilkhanipour und anderen Jungparlamentariern schwer fu00c3u00a4llt zu sagen.

Vielleicht bin ich auch nur zu konservativ, weil ich mich mit Studium, Promotion und Tu00c3u00a4tigkeit mit Verantwortung nicht von solchen "u00c3u009cberfliegern" vertreten lassen will. Meine Konsequenz: Ich werde seit Jahren mal wieder gru00c3u00bcn wu00c3u00a4hlen.

Wenn konsistente Lebensfu00c3u00bchrung ein Mau00c3u009fstab fu00c3u00bcr politische Mandate und u00c3u0084mter sind, sollten wir dann auch gleich einmal einen Herbstputz initiiiren.

Horst Seehofer - Geliebte mit Kind - abschieu00c3u009fen
Joschka Fischer - vielfach geschieden und ohne Berufsausbildung - ab ins Gulag
Angela Merkel - ehemals Funktionu00c3u00a4rin der FDJ - untaragbar.

Ich habe keine Lust auf eine Honoratiorenlandschaft, in der alleine Personen mit honoriger Herkunft Mandate besetzen. Daher ist ein Niels Annen alleine nach seiner politischen Leistung zu beurteilen.

Diese mag nicht besonders u00c3u00bcberragend ausfallen. Die Parlamentarische Linke ist mehr oder weniger nur Erfu00c3u00bcllungsgehilfe der Parteispitze.

Die Art und Weise, in der Niels Annen aber von den Seeheimern weggeputscht wurde, wird tiefe Wunden hinterlassen.

Bereits vorher - vor dem Hintergrund der Einmischung der Seeheimer in Hessen - war das innerparteiliche Vertrauensverhu00c3u00a4ltnis gestu00c3u00b6rt.

Jetzt wird kaum jemand der sich zur Parteilinken zu00c3u00a4hlt im Bundestagswahlkampf engagieren.

Fu00c3u00bcr eine Susanne Kastner, fu00c3u00bcr einen Johannes Kars Wahlkampf machen? Nu00c3u00b6 - da bleibe ich und viele andere lieber daheim und pflege Hobbys wie Fliegenfischen.

Genau sowas brauchen wir im Bundestag. Ohne Abschluss (Annen) oder kein Staatsexamen und ersatzweise in 14 Semestern zum Baccalaureus Juris. Dann flott in den Bundestag und Politkarriere mit Selischafts- und Machtspielchen. Von Bafu00c3u00b6g zu Spitzenbeamtenbesoldung ohne Leistung. Annen und Ilkhanipour sind doch nur die linke/rechte Auspru00c3u00a4gung fu00c3u00bcr Politik und Politiker, die die Bu00c3u00bcrger satt haben. Gibt es in allen Parteien. Aber in der misslichen Lage, in der sich die SPD befindet, fu00c3u00a4llt das mehr auf.

Was Annen angeht. Das so einer als Hoffnungstru00c3u00a4ger gehandelt wird, sagt doch alles u00c3u00bcber den Realitu00c3u00a4tssinn der Partei aus.

Ich fu00c3u00a4nde es auch in sich interessant, wenn eine solche Kommandoaktion unbemerkt mu00c3u00b6glich wu00c3u00a4re. Und seit wann unterstu00c3u00bctzen die Jusos den rechten Flu00c3u00bcgel? Also ich meine, Hamburg ist ja in allen Parteien strange, aber sou00e2u0080u00a6?

Hier mal ein Kommentar, wie die Genossinnen und Genossen in Elmsbu00c3u00bcttel dieses Vorgehen einordnen:

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
liebe Freunde der SPD in Eimsbu00c3u00bcttel,
unser Distrikt und die Kandidaten fu00c3u00bcr die Wahlkreiskonferenz haben sich mit einem einstimmigen Votum fu00c3u00bcr die Unterstu00c3u00bctzung unseres Bundestagsabgeordneten Niels Annen ausgesprochen. Doch nun tritt Danial Ilkhanipour gegen Niels an. Die Entru00c3u00bcstung hieru00c3u00bcber mu00c3u00b6chte ich mit den Worten der Eimsbu00c3u00bcttler SPD- Kreisvorsitzenden wiedergeben:

u00e2u0080u009e (u00e2u0080u00a6) Weder im Kreisvorstand, dessen Mitglied er ist, noch auf irgendeiner der Versammlungen hat Danial Ilkhanipour erklu00c3u00a4rt, dass er kandidieren werde. Noch am Dienstagabend sind im Distrikt Harvestehude- Rotherbaum, dem Ilkhanipour angehu00c3u00b6rt, die Delegierten von den Mitgliedern in dem Glauben gewu00c3u00a4hlt worden, einziger Kandidat sei Niels Annen. Erst am nu00c3u00a4chsten Tag, nach Abschluss aller Wahlen, hat Ilkhanipour seine Kandidatur erklu00c3u00a4rt. Das ist nicht nur feige, sondern tu00c3u00a4uscht alle Parteimitglieder, die an den Versammlungen teilgenommen haben.
Hinzu kommt, dass die Jusos unter Ilkhanipours Regie in mehreren Distrikten durch "generalstabsmu00c3u00a4u00c3u009figen" Auftritt von zahlreichen "angekarrten" Jusomitgliedern so "durchgewu00c3u00a4hlt" haben, dass nicht einmal Vorstandsmitglieder oder aktive Mitglieder u00c3u00bcberhaupt eine Chance hatten, als Delegierte an der Wahlkreiskonferenz teilzunehmen. (u00e2u0080u00a6)
Distriktsvorsitzende berichteten, dass zu den Wahlen Mitglieder auftauchten, die sie noch nie gesehen hatten. (u00e2u0080u00a6) Hinzu kommt, dass sich die Jusos in den Diskussionen kaum beteiligt, sondern einfach nur durchgewu00c3u00a4hlt haben. Ein solcher Stil macht die Partei kaputt. (u00e2u0080u00a6)
Der Gipfel der Unverfrorenheit ist es, nun den Eindruck zu erwecken, Ilkhanipour trete fu00c3u00bcr flu00c3u00bcgelu00c3u00bcbergreifende Zusammenarbeit und Pragmatismus ein. Ilkhanipour ist einer der profiliertesten Vertreter des rechten Flu00c3u00bcgels. Er stammt aus der Schule von Johannes Kahrs, dem Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten aus Hamburg Mitte und Sprecher des rechten Seeheimer Kreises. Ilkhanipour war zunu00c3u00a4chst in Mitte aktiv und hat, wie viele der nun nach Eimsbu00c3u00bcttel gewechselten Jusos, fu00c3u00bcr Kahrs gearbeitet. Die Kandidatur von Ilkhanipour ist Hu00c3u00b6hepunkt einer gezielten Unter- wanderungsstrategie, die mit den Jusos begonnen hat und nun die Partei ergreift. u00e2u0080u00a6
Nun wird die SPD Eimsbu00c3u00bcttel vor eine Zerreiu00c3u009fprobe gestellt, (u00e2u0080u00a6) die im ungu00c3u00bcnstigen Fall viele aktive und verdiente Mitglieder zum Ru00c3u00bcckzug oder gar Austritt veranlassen wird.u00e2u0080u009c
Mit solidarischen Gru00c3u00bcu00c3u009fen
Carola Ensslen

Eine unschu00c3u00b6ne Geschichte.

Hu00c3u00a4tte Ilkhanipour im Vorfeld seine Kandidatur bekanntgegeben, hu00c3u00a4tte man sich darauf einrichten ku00c3u00b6nnen. So hat man dann die Wahl u00c3u00bcber die entsandten Delegierten unterwandert und einen Coup gelandet.

Einmal mehr zeigt der rechte Parteiflu00c3u00bcgel, der bei weitem nicht nur aus den Hamburger Jusos besteht, dass der linke Parteiflu00c3u00bcgel fu00c3u00bcr ihn u00c3u00bcberflu00c3u00bcssig und lu00c3u00a4stig ist und Personen und Ziele dieses Flu00c3u00bcgels zu torpedieren sind. Wie in Hessen, so in Hamburg.

Formal macht man von seinen Rechten gebrauch, tatsu00c3u00a4chlich zeigt der rechte Parteiflu00c3u00bcgel aber einmal mehr, dass Solidaritu00c3u00a4t fu00c3u00bcr ihn eine Einbahnstrau00c3u009fe ist.

Das Resultat - wieder einige Mitglieder weniger (in Hessen gab es in der Woche nach dem Walter/Everts Coup alleine 125 Austritte, auch in Hamburg sind bereits einige ausgetreten). Der rechte Parteiflu00c3u00bcgel und die Netzwerker sollten doch einfach ehrlich sein und erklu00c3u00a4ren, dass fu00c3u00bcr linke Parteimitglieder kein Platz mehr da ist und die SPD nur noch irgendetwas mittiges sein soll.

Aber dann verliert man ja die Wahl - schon blu00c3u00b6d irgendwie.

Lieber Nico, wu00c3u00a4rst du auf der KDV gewesen, hu00c3u00a4ttest du sehen ku00c3u00b6nnen, dass unter den Delegierten, relativ wenige Junge SPD Mitglieder waren. Somit ist anzunehmen, dass die wirklich durchdachte Inhaltliche Rede des Kandidaten Ilkhanipour, eine ganze Reihe von unentschlossenen Mitgliedern dazu bewegt hatte Ilkhanipour zu wu00c3u00a4hlen. Selbstverstu00c3u00a4ndlich waren die aktiven Jusos Mitglieder auch bei den Distriktswahlen und das ist ja wohl auch selbstverstu00c3u00a4ndlich, Sie stehen ja auch an den SPD Stu00c3u00a4nden, sie Kleben die Plakate und machen die Arbeiten fu00c3u00bcr die SPD, die viele u00c3u00a4ltere SPD`ler aus Zeitgru00c3u00bcnden nicht machen ku00c3u00b6nnen. Ich denke, dass diese dann auch das Recht haben sich an Abstimmungen zu beteiligen. Ich finde diese Diskussion einfach nur lu00c3u00a4cherlich, da dem neutralen Beobachter sofort klar wird das hier weder eine Unterwanderung stattgefunden hat und schon gar nicht Fremdgesteuerte Jusos u00e2u0080u009eAngekarrtu00e2u0080u009c wurden. Es geht hier um Politische Inhalte.
Leider hatte die Annen Fraktion nicht versucht Inhaltlich mit Ilkhanipour zu Diskutieren, sondern lieber die Taktik verfolgt Ilkhanipour eine Verschwu00c3u00b6rung unterzuschieben und so aus einer Gegenkandidatur ein Rechts/Links Konflikt zu machen. Glu00c3u00bccklicher weise sind die Mitglieder der SPD eigenstu00c3u00a4ndig denkende Menschen, die Vorwu00c3u00bcrfe u00c3u00bcberpru00c3u00bcfen und bedenken.
So und nur so ist das Ergebnis der KDV zu bewerten.
So bitte ich dich lieber Nico, komm doch einfach mal vorbei um dich direkt zu Informieren. Lg David

ich gebe Dir Recht, dass der Kreisvorstand ein ordentlichen Anteil an
dem Debakel hat, aber ich glaube fest daran, dass mehr Transparenz und
mehr Nutzung von Online-Tools dazu beitragen, dass die Aktivitu00c3u00a4t und
auch die Attraktivitu00c3u00a4t steigen wird.

Lieber Nico,
ich gebe Dir in manchen Recht, aber du irrst in einigem. Das Heil kommt nicht mit dem Internet u00c3u00bcber die Partei. Wu00c3u00a4re die Wahl sozusagen "online" gelaufen, hu00c3u00a4tten die Danial unterstu00c3u00bctzenden Jusos noch gru00c3u00b6u00c3u009fere Vorteile gegenu00c3u00bcber den u00c3u00a4lteren Parteimitgliedern gehabt.
Ein Versagen ist vielmehr im Kreisvorstand zu suchen. Er hu00c3u00a4tte sicherstellen mu00c3u00bcssen, das die Bewerbungsfrist vor den Delegiertenwahlen endet. So wu00c3u00a4re zu dem Zeitpunkt, in dem die Ortsvereine ihre Delegierten wu00c3u00a4hlen, jedem Mitglied klar gewesen das es eine zweite Kandidatur gibt.
Der Kreisvorstand hat die Bewerbungsfrist aber nach den Wahlen enden lassen, und Ilkhanipour hat sich an diese Vorgabe gehalten. Der Kreisvorsitzende ist unredlich, wenn er den Kandidaten dafu00c3u00bcr ru00c3u00bcgt, das er sich an die Spielregeln gehalten hat, die er selber vorher aufgestellt hat.

das meine ich ja, da hat der eine den anderen ausgekontert, aber
letztendlich schadet das nur der partei. und immerhin scheint der
annen ja eine gewisse binde- und integrationskraft fu00c3u00bcr die linken in
der spd zu haben, was ich nicht unwichtig finde.

Unschu00c3u00b6n, das Vorgehen; wirft es doch wahrlich wieder einmal kein gutes Licht auf die alte Tante SPD. Im Ergebnis trauere ich persu00c3u00b6nlich dem Annen nicht hinterher. Mich wundert, dass dieser als routinierter Strippenzieher es nicht geschafft hat, sein gescheit Mandat abzusichern. Schlieu00c3u009flich weiu00c3u009f Annen doch - nicht zuletzt seit der gescheiterten Wassserhu00c3u00b6vel-Wahl zum Generalsekretu00c3u00a4r - wie der Hase lu00c3u00a4uft. Jetzt mu00c3u00bcsste eigentlich nur noch ein Parteiausschlussverfahren gegen Ilkhanipour angestrebt werden, um das Chaos perfekt zu machen. Wer von den Genossen stellt den Antrag?

naja, das kannst Du gerne u00c3u00bcberall nachlesen, jedenfalls tauchten
Hamburger Jusos bei Versammlungen auf und wurden gewu00c3u00a4hlt, die vorher
nicht pru00c3u00a4sent waren in den Distrikten.

OK, wie das mit dem Entsenden von Delegierten bei euch funktioniert wu00c3u00bcrde mich aber dann doch mal interessieren. Werden die nicht demokratisch gewu00c3u00a4hlt? Wie kommst du darauf, Ilkhanipour hu00c3u00a4tte seine "entsandt"?

Vielleicht war auch einfach alles in Ordnung, einer war unerwarteterweise besser und hat gewonnen?