SPD Hamburg: Rückbesinnung auf die 80er und 90er Jahre?

Da geht noch was, sind doch knapp 10.000 Mitglieder immer noch in der SPD Hamburg zu finden. Selbstzerfleischung und innere Grabenkämpfe haben in den 80er und 90er Jahren für einen ordentlichen Mitgliederschwund gesorgt, die Hamburger SPD ist auf dem besten Weg, an diese unrühmliche Tradition nahtlos anzuknüpfen. Der Wandel zur modernen Großstadtpartei sieht allerdings anders aus.

7 Antworten auf „SPD Hamburg: Rückbesinnung auf die 80er und 90er Jahre?“

  1. Das ist kein Hamburger Problem, die Grabenkämpfe gibt es leider Bundesweit :(. Naja wenn man ne Volkspartei in einer pluralistischen Gesellschaft ist, hat man halt auch viele unterschiedliche Positionen. Und nicht immer gibt es eine ausreichende Schnittmenge zwischen Einzelwille und Gemeinwille, wie rosseau meinte.

  2. Naja, der Kernunterschied ist, dass die Grabenkämpfe in den 80ern und Teilen der 90er stattfanden, als die SPD regierte (in Hamburg). Da war da noch ein gewisser Sinn hinter, denn es ging irgendwie darum, was man denn da macht beim Regieren.
    Jetzt dagegen ist die SPD (zumindest in Hamburg) nicht mal mehr regierungsfähig.
    Ach ja, das waren noch schöne Zeiten in den 80ern in der SPD, als Jusos noch Jusos waren und dem ersten Versuch der Jungen Sozialdemokraten um einen völlig unbekannten und – so fanden wir – unbegabten Beton-Eugen-Zögling Johannes Kahrs, die Macht im Landesverband und in Wandsbek und MItte zu übernehmen, noch scheiterten :)

  3. Ich bewundere die stoische Ruhe, mit der du das typische Parteiengeschaeft versuchst zu ordnen! Das muss eine norddeutsche Eigenschaft sein.

    Mich macht das wenige was ich dazu weiss, schon total kribbelig!

  4. so ist das eben mit uns älteren Leuten. Wenn du in mein Alter kommst, wirst du auch auf so einen reichen Erfahrungsschatz hinabblicken können :))

  5. Achsenbeschriftung … warum mag niemand Achsenbeschriftungen? Oder ist das nun für jeden selbst zum beschriften?

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