Naja, Give the Ultimate Gift: A Posh Bag Packed With Best Mobile Gizmos in der letzten Wired habe ich jetzt etliche Male in der Print-Ausgabe angeschaut und so sehr mich die Laptop-Tasche von Tod’s für schlanke $1600 auch reizt, das sprengt ein klein wenig das Budget. Daher habe ich mir mal überlegt, wie mein ultimatives Mobility-Pack aussehen würde, also die Produkte, die ich so tagtäglich mit mir rumschleppe und die an der Flughafen-Security immer zu Auspack-Orgien führen. Nicht alle Produkte habe ich bereits, also ist das so eine Art eigene Wunschliste.
Jost Woodstock Laptoptasche für €199 – die sieht recht robust aus, ausserdem scheint auch genügend Kram reinzupassen. Meine Timbuk2 habe ich jetzt seit einigen Jahren und irgendwie ist es time to move on. Leider nur gibt es ein Grundproblem mit Taschen, in die alles reinpasst: sie werden irgendwie schnell zu schwer und man findet auch nix wieder, jedenfalls geht mir das immer so.
Seit Jahren benutze ich als Laptop entweder ein Apple Powerbook oder ein MacBook Pro. Ich bin total zufrieden mit den Dingern, auch wenn sie eigentlich einen Tick zu schwer sind und ich sie zu schnell kaputt bekomme. Aber ich würde auch äußerst ungern auf das MacBook Pro verzichten, das mag auch ein Stück Gewohnheit sein, aber ich schleppe die Dinger auch überall mit hin und nutze sie tagtäglich mehrere Stunden.
Als Mobil-Telefon kommt derzeit eigentlich nur das iPhone in Frage. Ich bin Oldschool und habe noch das Vintage iPhone der ersten Generation, das mittlerweile auch recht angeditscht aussieht, weil ich es zu oft herunterfallen lassen habe, aber das macht bislang nichts, man darf es nur nicht zu naß werden lassen. Eigentlich ist das iPhone ein sehr kleiner tragbarer Computer, mit dem man auch gut telefonieren und Musik hören kann. Ich komme unterwegs auch recht gut nur mit dem iPhone aus und klappe nicht mehr bei jedem Wifi-Signal sofort mein MacBook Pro auf.
Das Jawbone ist mein bevorzugtes Headset zum Telefonieren, weil es schön leicht ist, nicht ganz so Möchtegern-StarTrek-mässig bekloppt aussieht wie andere Bluetooth-Headsets und noch dazu einen ziemlich guten Empfang hat. Ich bin allerdings nachwievor recht oft mit dem herkömmlichen Headset von Apple unterwegs, weil man das auch beim Anruf recht schnell ins Ohr tüdeln kann und vor allem niemals ohne Akkuleistung sein kann.
So ein USB-Stick von Fonic wäre durchaus praktisch, noch dazu finde ich die Tagesgebühr von €2,50 ziemlich nett, denn ich brauche nur manchmal unterwegs UMTS, aber dann eigentlich den ganzen Tag lang. Wenn ich das mit WLAN-Tarifen in Hotels von €14 und mehr vergleiche, dann lohnt sich so ein Stick schon recht bald.
Mit externen Festplatten stehe ich ein klein wenig auf dem Kriegsfuß, ich habe eine Handvoll irgendwo rumliegen und weiß seltens, was ich wo finde. Also lösche ich viel und habe eigentlich immer alles auf der internen Festplatte des MacBooks. Aber die Trekstor-Dinger finde ich schon ganz entzückend, zumal man keine externe Stromversorgung benötigt. Wahrscheinlich hätte ich aber doch die Festplatte dabei, die ich gerade nicht brauche, daher nutze ich eher Amazon S3 für Storage.
Irgendwie habe ich mir angewöhnt, kurze und knappe Notizen im Moleskine abzulegen, also dem Poser-Notizbuch schlechthin. Das Format ist schön klein und handlich, noch dazu gibt es eine kleine Tasche für Belege und anderen Papierkleinkrams. Mittlerweile gibt es die Moleskin-Notizbüchlein an jeder Ecke in den unterschiedlichsten Variationen, aber ich benutze nachwievor das linierte Moleskin für meine Notizen.
Längere Notizen und Skizzen kommen in mein Atoma-Notizheft, bei dem man praktischerweise die Seiten rausnehmen und wieder reinpacken kann. Ich kann zwar nachwievor meine Notizen kaum lesen, aber immerhin kann ich sie umsortieren, einscannen, wegfaxen und so weiter. Ich benutze Blanko-Seiten für Skizzen, Mindmaps und ähnliches, finde aber den Vordruck für Notizen von Meetings und Gesprächen ziemlich nett.
Ein Kaffeebecher für unterwegs ist zwar nicht Pflicht, beruhigt aber das Umweltgewissen, weil man nicht ständig Pappbecher benötigt. Bekanntermaßen habe ich eine gewisse Affinität zu Kaffee-Produkten aus dem Hause Starbucks, daher ist es naheliegend, dass ich auch dort einen Tumbler für mich finde.
Es hat sich herausgestellt, dass teures Schreibgerät eher nix für mich ist, da ich die Stifte gerne mal irgendwo liegenlasse oder verkrame. Daher nehme ich gerne diese grünen Dinger mit der blauen Tinte, die mit dem einprägsamen Namen Pentel Rollerball R56, blau, versehen wurden. Manchmal nehme ich aber auch einfach einen Bleistift oder irgendeinen Kuli, den ich in den Untiefen meiner Tasche finden kann.
So, das ist mein derzeitiges ultimatives Mobility-Pack, sicherlich etwas leichter finanzierbar als das Pendant von Wired, aber sicherlich auch nicht das Maß aller Dinge. Was fehlt? Ergänzungen bitte in die Kommentare.
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