Die ultimative WordPress-Plugins Top-Liste

Nico —  5.01.2009

16548v2-max-450x450Naja, jedenfalls die Top-Liste der WordPress-Plugins, die ich in diesem Blog einsetze. Ich habe jetzt vor einem Monat dieses Blog auf WordPress migriert und mittlerweile eine ganze Reihe von Plugins ausprobiert. WordPress ist sicherlich auch deswegen so populär, weil es eigentlich für fast jeden Anwendungsfall ein entsprechendes Plugin gibt. Des Weiteren finde ich WordPress gut, weil es eine einfache Möglichkeit bietet, Widgets in die Seitenleiste einzubinden und daher habe ich auch etliche Plugins, die genau das tun und sonst nichts.

Die Essentials: Sitemap, Statistik, Anti-Spam und so

Akismet – seit Jahren ist Akismet so ziemlich das Standard-Tool für die Spam-Bekämpfung und da Akismet ebenfalls von Automattic stammt, ist die Einbindung in WordPress quasi schon als default dabei. Man benötigt für Akismet den WordPress.com API-Key, muß sich dort also einmal registrieren.

WordPress.com Stats – Dieses Statistik-Plugin ist eng mit WordPress.com verknüpft und greift ebenfalls auf den API-Key zurück. Die Statistik ist relativ einfach gehalten, aber man kann auf einen Blick sehen, welche Artikel wieviele Zugriffe heute und gestern hatten. Dafür finde ich das durchaus praktisch, zumal ist nett im Admin-Dashboard integriert ist.

Google Sitemap Generator ist auch eher so ein Plugin, das man einmal konfiguriert und danach nie wieder anfässt. Das Plugin generiert eine XML-basierte Sitemap für das Blog, so wie Google und andere Suchmaschinen sie mögen. Da ich will, das meine Artikel gefunden werden, lasse ich automagisch diese Sitemap generieren wann immer ich einen neuen Artikel geschrieben habe.

Google Analytics for WordPress verlangt lediglich die Google Analytics Account Number und schon hat man für sein Blog die eher umfangreichen Statistiken von Google Analytics integriert. Leider wird dann nicht noch eine Kurzübersicht im Dashboard angezeigt, was das Plugin noch viel nützlicher machen würde. Für den normalen Feld-Wald-und-Wiesen-Blogger dürfte Google Analytics allerdings locker ausreichen und mehr bieten, als man jemals brauchen wird.

IntenseDebate hat sich jetzt bei mir als Kommentarplattform durchgesetzt. Im Gegensatz zu Disqus ist die Integration mit WordPress viel besser, was sicherlich damit zusammenhängt, daß IntenseDebate mittlerweile zu Automattic, der Firma hinter WordPress, gehört. Leider sind die Kommentar-Widgets für die Seitenleiste noch nicht als WordPress-Widget erhältlich, aber das kommt sicherlich auch bald.

Distribution: RSS, Social Network Services, und so weiter

Feedburner Feedsmith biegt den RSS-Feeds des Blogs auf Feedburner um. Feedburner liefert den RSS-Feed in unterschiedlichsten Varianten aus und bietet dazu noch einige Statistiken an, die allerdings eher Spielkram zu sein scheinen, weil sie eher erratisch wirken. Aber für lange Winterabende vorm Kamin ist es immer sehr entspannend, sich irgendwelche Diagramme anzugucken. Mit dem Feedburner Widget kann man dann mit seiner Masse an Feed-Abonnenten protzen, oder eben zaghaft auch um mehr User betteln. Dazu muß man in den Feedburner-Optionen den Feed Count Service aktivieren.

Sociable sorgt für die niedlichen kleinen Icons von Social Network Services wie z.B. Twitter, Facebook, MySpace, Webnews, Mr. Wong oder StumbleUpon, damit die tollen Blog-Posts fröhlich durch das soziale Netzwerk geschoben werden können. Sociable deckt knapp 100 Dienste ab, leider fehlt mein bevorzugter Bookmark-Dienst Oneview, aber so ziemlich alles andere ist präsent.

Tweet This steht noch zusätzlich am Ende eines Artikels, einfach um noch einmal nachdrücklich darauf hinzuweisen, daß man durchaus auch kurz per Twitter all seinen Followern mitteilen kann, was für einen wundervollen Blog-Beitrag ich gerade geschrieben habe.

WordPress Related Posts zeigt ähnliche Artikel an, allerdings wirkt das eher erratisch bei mir, was daran liegen könnte, dass ich noch nicht wieder alle meine über 4000 Artikel in WordPress getaggt habe. Allerdings finde ich ein derartiges Feature ziemlich nett und nützlich, jedenfalls nutze ich es auf anderen Blogs relativ häufig.

Pagebar2 soll dann auch noch dafür sorgen, daß Leser mit viel Zeit sich einfach von Seite 1 bis aktuell Seite 404 durchblättern können, oder eben auch von ganz am Anfang bis zum aktuellen Artikel. Ganz nebenbei soll Pagebar2 auch dafür sorgen, daß sich der Googlebot nicht verläuft.

Search Unleashed setze ich für die Suche ein, vor allem weil für Suchende, die von Google oder anderen Suchmaschinen kommen, die entsprechenden Suchbegriffe schön gehighlighted werden sowie ein kleiner Erklärungstext angezeigt wird und weil die Suche recht fix wirkt. In der Seitenleiste findet sich dann das entsprechende Eingabefeld für die Suche.

Monetarisierung: Adsense und Amazon

Adsense Manager nutze ich, um meine Werbeplätze halbwegs sinnvoll zu verwalten. Das klingt jetzt alles dramatischer, als es ist, aber ich möchte ungern im Theme selber lange AdTags unterbringen, daher definiere ich einmal die Plätze im Adsense Manager und integriere dann nur noch Codesnippet an der entsprechenden Stelle.

Amazon Reloaded bietet eine kleine Suche im Amazon-Katalog an, damit man gleich den entsprechenden Link auf das Produkt in seinen Artikel integrieren kann. Ich habe mir angewöhnt, Produkte bei Amazon zu verlinken und dies spart mir einige Schritte, inkludiert aber auch gleich die Partner-ID.

Gedöns für die Seitenleiste – hier kann man sich austoben

Facelook baut ein Widget für mein Facebook-Profilbildchen.

Google Reader Widget stellt alle Shared Items nett in der Seitenleiste dar, inklusive Caching.

Mit dem Creative Commons License Widget kann man auf die Lizenzbestimmungen des Blogs hinweisen.

Das PostRank Widget zeigt an, welche Artikel von mir gerade besonders populär sind, dabei werden die Anzahl der Shares bei Google Reader, Verlinkungen und so weiter zu einem Score zusammengefasst.

Natürlich darf der TwitterCounter nicht fehlen, der ebenfalls als Widget in der Seitenleiste platziert wird.

Unter der Haube – Caching und Wartung

!Wartungsmodus macht eher genau das, was man erwartet. Es wird eine Seite angezeigt mit dem Hinweis, dass man in 60 Minuten wieder vorbeischauen kann. Das ist für die User sicherlich angenehmer, als mitten auf einer Baustelle herumzulaufen. Admins sehen das Blog nachwievor in seiner gesamten Pracht, bzw. dem, was derzeitig davon übrige geblieben ist.

WP Super Cache soll dafür sorgen, daß das Blog fix lädt und da auch ich ständig davon ausgehe, daß mein Blog plötzlich auf Digg, BILD.de oder Massenpublikum, um nur mal ein lesenswertes Blog nebenei zu erwähnen, verlinkt wird und dann der 1und1-Server in die Knie geht, kann ich dank WP Super Cache beruhigt vor mich hin bloggern.

WP Widget Cache soll dann noch zusätzlich dafür sorgen, daß auch meine bunten Widgets in der Seitenleiste ordentlich gecached werden, wobei man den unterschiedlichen Widgets auch verschiedene Expire-Times verpassen kann, was ich sehr nützlich finde.

Theme Test Drive nutze ich, um mit neuen Themes rumtesten zu können, ohne das alle gleich mitbekommen, was ich da Feines im Hintergrund gerade zusammenprökel. Als Admin des Blogs sieht man das neue Theme, für alle anderen ändert sich nichts.

WPtouch sorgt dafür, daß auch auf dem iPhone der hier angebotene Premium Content angenehm lesbar dargestellt wird. Man kann da auch noch etliche Sachen definieren wie z.B. Icons oder ähnliches, aber ich finde die PlainVanilla-Variante schon sehr nützlich und habe es dabei belassen.

Alle restlichen Dinge sind total geheim und können nicht getwittert werden, weil das einfach zu advanced wäre für die Leser dieses Blogs.

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20 responses to Die ultimative WordPress-Plugins Top-Liste

  1. Sehr wertvoll, ist ja eine total geniale Spielecke dieses ultimative "Wordpress-Zeugs", dieser Post hat mir noch gefehlt, um weiter aufrüsten zu können :-) Danke!

  2. Das hättest du vor einer Woche posten sollen, ich musste mir den meisten Kram mühsam selbst zusammen suchen ;) Ein paar Sachen werd ich gleich mal testen, danke für die Zusammenstellung

  3. Für Archivseiten sehr schön geeignet: „Clean Archives Reloaded“

    Das stellt das Archiv mit aufklappbaren Monaten auf einer Seite dar. Sehr bequem.

  4. Ich danke für die vielen Empfehlungen!

    Wie siehts denn mit einem SEO Plugin aus?

  5. @RobGreen hättest mal vorher http://tinyurl.com/8qlhau lesen sollen :)

  6. Hallöle,
    für mich kommt diese nette Liste genau im richtigen Moment :)
    Mein Mann kann mir bei solchen Dingen leider auch nicht helfen und so muss ich mich immer alleine "schlau" lesen.
    Bei ganz viiiel Zeit werde ich die Liste mal durchgehen und schauen, was
    ich da noch an Plugins auf den Server laden kann.
    THX Maren

  7. Guten Morgähn,
    Nun die Liste hier ist ja supi vor allem hat mir das Postrank Plugin gefallen. Doch wo bekomme ich den Feed Hash her?

    Googel hab ich schon angeworfen doch viel weiter bin ich nicht nur verwirrter?

    Gruss vom Bodensee

  8. Sehr schöner Artikel. Sehr viele interessante und vorallem brauchbare Plugins dabei.

    Gruß
    Thomas

  9. interessanter artikel. hab mir ein paar plugins besorgt, die du hier vorgestellt hast. vielen dank!

  10. Was ich an Twittercounter überhaupt nicht schätze, dass nach dem Registrieren im Namen des Twitter-Users ein Promo-Tweet versandt wird – und das ungefragt.

  11. danke =) einige davon konnte ich gut brauchen

  12. Paar wirklich gute Tipps dabei. Aber so Plugins wie Akismet sind Standard und brauchen eigentlich nicht großartig vorgestellt werden :)

  13. Hallo,

    wirklich eine schöne Auflistung. Paar „Gedöns“-PlugIns kannte ich noch nicht… ich geh dann gleich mal damit spielen :)

    Beste Grüße
    Thomas Heinlein

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