Faxetrinken ohne Clogs

img_0647Ich trinke gerade eine Dose Faxe, die geschmeidige 1-Liter Dose, die ich schmunzelnd von meinem Bruder als Präsent an Silvester überreicht bekommen habe. Faxe gehört zu den Getränken unserer Familie, quasi als Kontrast zu der anderswo propagierten besseren Gesellschaft. Ich verbinde Faxe mit den 70er Jahren, mit blauen Fischerhemden mit weißen Streifchen, mit Clogs, Vollbärten und Pfeifen, Dänemark und Dünen. Mein Vater trank gerne Faxe, auch in der praktischen 1-Liter Dose.

Seit Jahren freuen wir uns jedes Mal, wenn wir im Supermarkt einen Stapel Faxe-Dosen sehen. Für uns sind das Vadder-Gedenkdosen.

Aber dennoch schmeckt das Zeug echt ziemlich gewöhnungsbedürftig. Vielleicht liegt es an den fehlenden Clogs.

4 Antworten auf „Faxetrinken ohne Clogs“

  1. Die guten alten 1-Liter-Faxe-Dosen sind wirklich gar seltsam zu trinken. Der anfangs normale Biergeschmack weicht mit fortschreitender Zeit und zunehmender Überrmüdung des stark beanspruchten Armes einem ablehnenden Gefühl gegenüber der in der Dose untergebrachten Biermenge. Sicherlich wurde diese Dose ursprünglich nur für das XXL-Bierstechen konzipiert.

  2. Da haben wir in der Sylvesternacht echt ne wichtige Sache verpasst. Hoffe es hat gemundet! Das nächste Mal aber nicht einfach alleine austrinken.

  3. XXL-Bierstechen isn’t!
    Die Dosen wurden früher aus dem Material gebaut wie die alten Mercedes 200er, nämlich aus Walzstahl! Nur die HoPiHaLiDos eigneten sich zum Schrotschuss genauso wie die FaHaLiDos, die waren nämlich dünnwandiger.
    Irgendwie erinnert mich Faxe an Mölln, was ich aber nicht merkwürdig finde.

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