Passend zum Sonntag morgen schreibe ich mal über eine wirkliche Neuerung bei uns zu Hause. Zu Weihnachten haben wir uns die Jura Ena 5 geschenkt, nachdem wir über mehrere Jahre einige Senseos verschlissen hatten und irgendwie den Kaffee aus Pads nicht mehr sehen konnten und wollten.
Natürlich wird man beim Kauf eines Kaffee-Vollautomaten mit einer Fülle von Features berieselt und man muß irgendwie für sich definieren, was man wirklich braucht und wofür man bereit ist, Geld auszugeben. Wir wollten eine möglichst schmale Maschine, die eine Aufschäumdüse haben sollte und ein gutes Mahlwerk, ansonsten waren wir ehrlich gesagt recht indifferent was die Features angeht. Die Maschine sollte auch nicht zu plünnig wirken, schließlich würde ich sie bedienen und Leser dieses Blogs wissen, wie leicht ich Hardware kaputt bekomme.
Wir haben uns für die Jura ENA 5 entschieden, weil das Jura-Mahlwerk so toll sein soll, was ich gerne bestätige, ohne genau zu wissen, woran ich merken würde, daß das Mahlwerk nicht so gut sein könnte. Ansonsten gibt es nur einen Drehknopf und eine minimale Auswahlmöglichkeit, was ich völlig ausreichend finde. Die Maschine ist schmal, robust und hat ein schlichtes, ansprechendes Design und nicht diese völlig unnötigen LED-Knöpfe, die fröhlich blinken und wie ein Weihnachtsbaum wirken. Ehrlich gesagt bin ich völlig zufrieden, abgesehen von der Milchschaumdüse, die echt fipselig und durchaus etwas unhandlich von der Benutzung ist.
Das Finden eines geeigneten Kaffees ist natürlich auch so eine Sache, schließlich muß man erst einmal gucken, was gut schmeckt in der Maschine. Sehr gut gefallen hat uns Starbucks Espresso Roast bold, obwohl dieser Kaffee mit knapp 6 Euro für 250g auch eher teuer ist, aber eben auch sehr lecker. Derzeit ist in der Maschine Tchibo Espresso Sizilianer Art, der auch sehr gut schmeckt und derzeit im Angebot für €7,99 / 1kg zu bekommen ist, wenn der weggetrunken ist, kommt der Tchibo Espresso Mailänder Art dran. Ich bin mir sicher, daß man beim Kaffee noch viel mehr Geld ausgeben könnte, Vorschläge dazu bitte in den Kommentaren.
Auch nach zwei Monaten bin ich von der Jura ENA 5 noch recht angetan, allerdings fehlt mir das Feature “Normal mit 240ml Wasser merken”, denn das trinke ich immer (Americano) und gerade morgens bin ich oft nicht so in der Lage, nach dem Drücken auf den Drehknopf auch noch daran zu drehen sobald das Wasser kommt, um die Wassermenge zu dosieren. Nervig ist auch, wenn der Wassertank die 240ml nicht mehr hergeben kann und ich dann irgendwas im Becher habe, was dann doch eine andere Konsistenz hat. Dennoch denke ich, daß das Preis-/Leistungsverhältnis bei der Jura ENA 5 total okay ist, obwohl sicherlich auch die ENA 3 ausgereicht hätte, wobei ich nicht mehr genau weiß, wo da die Unterschiede waren. Jedenfalls sieht die komplett Schwarze Maschine sehr gut, was bei mir das eigentliche Hauptkriterium ist.
[ Anmerkung am Rande: Mein Arbeitgeber Scholz & Friends hat Tchibo als Kunden, der für diesen Artikel verwendete Kaffee ist selbstgekauft. ]
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