22. Februar 2009

Die Jura ENA 5 – ein guter Kaffee-Vollautomat

img_0006Passend zum Sonntag morgen schreibe ich mal über eine wirkliche Neuerung bei uns zu Hause. Zu Weihnachten haben wir uns die Jura Ena 5 geschenkt, nachdem wir über mehrere Jahre einige Senseos verschlissen hatten und irgendwie den Kaffee aus Pads nicht mehr sehen konnten und wollten.

Natürlich wird man beim Kauf eines Kaffee-Vollautomaten mit einer Fülle von Features berieselt und man muß irgendwie für sich definieren, was man wirklich braucht und wofür man bereit ist, Geld auszugeben. Wir wollten eine möglichst schmale Maschine, die eine Aufschäumdüse haben sollte und ein gutes Mahlwerk, ansonsten waren wir ehrlich gesagt recht indifferent was die Features angeht. Die Maschine sollte auch nicht zu plünnig wirken, schließlich würde ich sie bedienen und Leser dieses Blogs wissen, wie leicht ich Hardware kaputt bekomme.

Wir haben uns für die Jura ENA 5 entschieden, weil das Jura-Mahlwerk so toll sein soll, was ich gerne bestätige, ohne genau zu wissen, woran ich merken würde, daß das Mahlwerk nicht so gut sein könnte. Ansonsten gibt es nur einen Drehknopf und eine minimale Auswahlmöglichkeit, was ich völlig ausreichend finde. Die Maschine ist schmal, robust und hat ein schlichtes, ansprechendes Design und nicht diese völlig unnötigen LED-Knöpfe, die fröhlich blinken und wie ein Weihnachtsbaum wirken. Ehrlich gesagt bin ich völlig zufrieden, abgesehen von der Milchschaumdüse, die echt fipselig und durchaus etwas unhandlich von der Benutzung ist.

Das Finden eines geeigneten Kaffees ist natürlich auch so eine Sache, schließlich muß man erst einmal gucken, was gut schmeckt in der Maschine. Sehr gut gefallen hat uns Starbucks Espresso Roast bold, obwohl dieser Kaffee mit knapp 6 Euro für 250g auch eher teuer ist, aber eben auch sehr lecker. Derzeit ist in der Maschine Tchibo Espresso Sizilianer Art, der auch sehr gut schmeckt und derzeit im Angebot für €7,99 / 1kg zu bekommen ist, wenn der weggetrunken ist, kommt der Tchibo Espresso Mailänder Art dran. Ich bin mir sicher, daß man beim Kaffee noch viel mehr Geld ausgeben könnte, Vorschläge dazu bitte in den Kommentaren.

Auch nach zwei Monaten bin ich von der Jura ENA 5 noch recht angetan, allerdings fehlt mir das Feature “Normal mit 240ml Wasser merken”, denn das trinke ich immer (Americano) und gerade morgens bin ich oft nicht so in der Lage, nach dem Drücken auf den Drehknopf auch noch daran zu drehen sobald das Wasser kommt, um die Wassermenge zu dosieren. Nervig ist auch, wenn der Wassertank die 240ml nicht mehr hergeben kann und ich dann irgendwas im Becher habe, was dann doch eine andere Konsistenz hat. Dennoch denke ich, daß das Preis-/Leistungsverhältnis bei der Jura ENA 5 total okay ist, obwohl sicherlich auch die ENA 3 ausgereicht hätte, wobei ich nicht mehr genau weiß, wo da die Unterschiede waren. Jedenfalls sieht die komplett Schwarze Maschine sehr gut, was bei mir das eigentliche Hauptkriterium ist.

[ Anmerkung am Rande: Mein Arbeitgeber Scholz & Friends hat Tchibo als Kunden, der für diesen Artikel verwendete Kaffee ist selbstgekauft. ]

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Mir persu00c3u00b6nlich schmeckt Tchibo im Vollautomat auch u00c3u00bcberhaupt nicht. Filterkaffee geht noch gut durch... also dafu00c3u00bcr, dass es Filterkaffee ist ;-).

Schau lieber mal bei mir auf die Seite, da gibt's einige Kaffees im Test, die wirklich gut schmecken.

Also das Tchibo Zeug, das Du da verkaufst, das haben wir mal getestet in unserer Saeco und auch in einer Siemens mit Saeco-Getriebe und uns hat es u00c3u00bcberhaupt nicht geschmeckt. Da wir unsere Espresso meist aus dem Bioladen holen, bin ich komischerweise ziemlich empfindlich geworden bzgl. Espresso und der Su00c3u00a4ure.
Aus dem Bioladen Gustoni und zur Zeit in der Maschine Moka von Marcafe

Das mit dem Vollautomaten war schon lange eine Alternative. Und trotzdem haben wir uns am Ende fu00c3u00bcr eine Nespresso entschieden. Und was soll ich sagen: Bis heute haben wir es nicht bereut. Allen Puristenunkenrufen zum Trotz.

Kaffee: Arko Espresso Cartapani (500 g ca. 9,00 Euro) - gibt es nur in den Arko-Shops.

Aber auch der Espresso-Kaffee von Arko in der schwarzen Tu00c3u00bcte, den man in gut sortierten Supermu00c3u00a4rkten findet schmeckt sehr fein (1kg ca. 11,00 Euro)

Oh, und der Kaffee ist JJ Darboven, Cafu00c3u00a9 Crema intenciu00c3u00b3n ecolu00c3u00b3gico, erhu00c3u00a4ltlich fu00c3u00bcr ~6u00e2u0082u00ac/500g.

Ich bin inzwischen schwerstabhu00c3u00a4ngig. Ich dru00c3u00bccke 2x die doppel-taste fu00c3u00bcr den fru00c3u00bchstu00c3u00bcckskaffee, und ggf. das selbe nochmal fu00c3u00bcr den 1.-vorlesungs-kaffee.

Unsere Erfahrung mit Jura is u00c3u00a4hnlich gut. Nervig aber auch ist dass die Maschine erst zu spu00c3u00a4t merkt dass der Bohnenbehu00c3u00a4lter leer ist. Die Kaffeequalitu00c3u00a4t ist nicht ganz so gut wie handgemacht, dafu00c3u00bcr entfu00c3u00a4llt das stu00c3u00a4ndige saubermachen.

Obwohl wir in McCafu00c3u00a9 auch sehr teurere Bohnen verkaufen, bei uns zuhause sind meistens Tchibo oder Moreno Bohnen. Der Mailander Art ist sehr gut, der Sizilianer Art haben wir noch nicht probiert.

Nur als abgleich, "Standard" bei uns heisst "Stark mit 60 ml". Ich drucke dabei meistens die Doppel-Taste. :-)

Ich nehme gerne die bio+fair gehandelten bohnen von j.j.darboven (weiu00c3u009f grade nicht wie der genau heiu00c3u009ft). die kru00c3u00bcmeln auch in der maschine nicht so rum wie viele andere.

Wir machen ja immer French Press mit entweder Cafe Crema von Lavazza oder dem Espresso vom gleichen Hersteller. Kostet das Kilo 12u00e2u0082u00ac, ist also auch eher teuer, aber Madame sagt immer, das ihr nichts anderes ins Haus kommt.

Ein minderwertiges Mahlwerk erkennst du zuverlu00c3u00a4ssig daran, dass du ungefu00c3u00a4hr alle halbe Jahre ein neues brauchst. Darin sind Mahlwerke von einschlu00c3u00a4gigen italienischen Herstellern richtig gut. Der zentrale Grund, weshalb Miele bei seinen Kaffeevollautomaten seit einigen Jahren nur noch Mahlwerke von Jura verbaut.

Was ist denn plu00c3u00bcnnig und fipselig? Ist das sowas wie Splint und Kriebsch? :-D