Kinderporno-Sperren: Regierung erwägt Echtzeitüberwachung der Stoppschild-Zugriffe schreibt Heise.de:
Falls das Gesetz wie geplant in Kraft tritt, sollte sich allerdings jeder Internetnutzer genau überlegen, ob er noch unbekannte Webadressen ansurft. Geriete man etwa versehentlich oder durch böswillige Hinweise provoziert zu einem Stoppschild, würde dann de facto eine Hausdurchsuchung oder Schlimmeres drohen. Auch dies bestätigte Staudigl: “Ob und gegebenenfalls wer sich strafbar gemacht hat, wird regelmäßig erst durch die sich daran anschließenden strafrechtlichen Ermittlungen geklärt werden können.”
Das bedeutet also im Klartext, daß in einigen Wochen mit Viren verseuchte Rechner anfangen werden, die Sperrlisten abzusurfen, um ein Kinderporno-Zugriffsmuster zu erstellen, damit dann die Ermittlungsbehörden ermitteln und völlig unbehelligte Personen dem Verdacht der Nutzung von Kinderpornografie ausgesetzt werden.
Jedenfalls würde mich ein derartiges Szenario nicht wundern, zeigt es doch mehr als deutlich die Absurdität der nun verabschiedeten sogenannten Kinderporno-Sperren, die völlig an der Realität vorbeigehen und nur Symbolpolitik darstellen.












