Das war so klar:
Köln (ots) – Der CDU-Bundestagsabgeordnete und baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobl will über die Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet hinausgehen und hat auch die Sperrung von Killerspielen ins Gespräch gebracht. "Wir prüfen das ernsthaft", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). "Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein."
Und Dieter Gorny meldet auch bald wieder fröhlich Ansprüche für die Musikindustrie an, dann kommt die Filmwirtschaft, dann irgendjemand anders, dessen tradiertes Geschäftsmodell durch das Internet in Gefahr ist. Schliesslich gibt es ja bald eine Zensur-Infrastruktur und da werden Begehrlichkeiten geweckt, immer mit dem Hinweis auf den angeblichen rechtsfreien Raum, der im Internet vorherrsche.
Ich könnte kotzen.
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[...] Von dem ganzen Internetsperrenscheiß (wozu jeglicher Kommentar überflüssig ist) haben wir hier überhaupt nichts mitbekommen. Wir (Der Pew-Pew-Typ, ein Polenpraktikant, Fat Tony – der Typ oben im Bild – und ich) schoben nämlich eine Nachtschicht. Für ein unsagbar wichtiges Projekt mussten plötzlich bis Freitagmittag Layouts fertig sein – das hatte man natürlich nicht kommen sehen. [...]