Generation Upload und der Dialog

Nico —  10.07.2009

Tja.

Ich versuche mal, in aller Ruhe und der mir bekanntermaßen innewohnenden Gelassenheit das Thema der letzten Tage aufzugreifen. Laut Rivva war der neue Markenauftritt von Vodafone beherrschend in einer der Blogosphären in Deutschland. Daran war ich nicht ganz unbeteiligt, ebenso wenig wie mein Arbeitgeber Scholz & Friends und unser Kunde Vodafone.

Aber fangen wir mal von Vorne an. Vor ca. drei Monaten haben wir den Pitch um den Werbe-Etat von Vodafone Deutschland gewonnen. Unser Konzept ist in vielen Meetings, endlosen Gesprächen und aus vielen verworfenen Ideen entstanden, und zwar als eine orchestrierte Kampagne, also unter Zuhilfenahme vieler Instrumente, die eine große Kommunikationsagentur zu bieten hat. Uns war früh klar, dass der Kunde von Vodafone im Mittelpunkt stehen soll und damit ebenfalls klar, daß das Thema Zuhören eine große Rolle spielen muß, bei allem Monolog, der bei einer klassischen Kampagne dazugehört. Wir haben uns entschlossen, Social Media nicht nur als ein Teil der Kampagne zu etablieren, sondern als Taktgeber der Kampagne in den Mittelpunkt zu rücken. Daraus resultiert ein komplexes Kampagnengesamtkonzept, um es mal vorsichtig zu formulieren.

Kaum ist es Anfang Juli und schon sind wir so weit, dass der klassische Part der Kampagne starten kann. In den vergangen 2 1/2 Monaten haben wir einen extrem umfangreichen Markenauftritt umgesetzt, der einen TV-Spot, verschiedene Ableitungen davon, ebenso etliche Plakat- und Print-Motive umfasst, sowie unzählige Online-Werbemittel, eine Microsite mit Integration vieler Social Media Elemente, Plakate für die 3600 Shops, 5 Brandtrucks für die Schulung der 15.000 Mitarbeiter in den nächsten Monaten, ein umfangreiches Shooting mit tausenden Motiven, den Claim „Es ist Deine Zeit“ und und und. Zusätzlich dazu haben wir angefangen, mit Bloggern den Dialog zu suchen, zuerst indem wir das HTC Magic als Testgeräte verteilt haben, danach haben wir den Dreh zum TV-Spot als Startschuß der Kampagne genutzt und über Twitter davon berichtet, dann wurde innerhalb kürzester Zeit mit vielen Mitarbeitern das Vodafone Blog gestartet, weiterhin haben wir Präsenzen auf MySpace, StudiVZ und Facebook etabliert, wo es primär darum geht, den Kunden, Fans und interessierten Nicht-Kunden eine Anlaufstelle zu bieten, um sich mit der Marke Vodafone auseinanderzusetzen. Dort hören wir vor allem zu. Und mit wir meine ich immer Vodafone und Scholz & Friends.

Der TV-Spot, bei Werbern nur knapp „der Film“ genannt, ist letztlich eine Hommage an alle die, die etwas machen, die kreativ sind und die aktiv die Möglichkeiten des Netzes für sich nutzen und andere dabei involvieren. Der Film wird ebenso wie die Microsite es-ist-deine-zeit.de am Samstag gestartet und dann kann man auch sehen, wie alle Elemente der Kampagne ineinandergreifen, warum wir die Protagonisten so ausgewählt haben, das es eine gemeinsame Klammer gibt und das der Brand Refresh für Vodafone auf einem soliden Fundament steht.

Wir haben einen Begriff geprägt, die Generation Upload, um zu beschreiben, was wir online gerade sehen: immer mehr Leute machen mit, erstellen Inhalte, teilen diese Inhalte mit Freunden, verändern ihre Art der Online-Nutzung und haben letztendlich eine Haltung, die deutlich macht, das sie das Netz nutzen, um zu machen. Wir haben als erstes Produkt für die Generation Upload eine Applikation entwickeln lassen für Android und Blackberry, die die einfache Nutzung von Twitter, Facebook und MySpace ermöglicht.

Und, wir haben quasi im Vorbeigehen damit angefangen, zwei Unternehmen zu verändern, sowohl Vodafone als auch Scholz & Friends selber. Das ist ein irre spannender Prozeß und auch einer, der noch lange nicht zu Ende ist. Als ein Beispiel möchte ich anfügen, dass die Zahl der Twitter- und Facebook-Accounts bei der Agentur und dem Kunden stetig zunimmt, und auch die Nutzung sowie das Verständnis für eine andere Art der Kommunikation stetig wächst. Dabei verändert sich die Arbeitsweise, dabei entstehen neue Ideen, andere Produkte und so weiter. Aber eben alles zu seiner Zeit und nicht alles innerhalb von 2 1/2 Monaten.

Der Startschuß für den klassischen Teil der Kampagne war die LivePK vom Mittwoch, die als Novum live im Netz übertragen und via Facebook kommentierbar gemacht wurde. Sicherlich hätte einiges besser sein können, insbesondere was die Dramaturgie und die Ausprägung des Dialogs mit den Usern angeht, aber aus Fehlern lernt man bekanntlich. Der Weg, dies im Netz zu tun, war konsequent richtig und auch hier steht das Zuhören wieder im Vordergrund. In der Spitze nahezu 2000 parallele Abrufe, dazu knapp 2200 Kommentare, viele Fragen und über 300 registrierte Teilnehmer bei Facebook sprechen da eine deutliche Sprache, von der Resonanz auf Twitter und in den Blogs ganz zu schweigen.

Ist das Aufgreifen von Bloggern in einem klassischen TV-Spot und die Nutzung des Themas Generation Upload jetzt der Ausverkauf der Blogosphäre, das Ende der Unschuld und der Sieg des Kommerzes in jedem Lebensbereich? In keinster Weise. Das wurde auch schon bei den Opel-Bloggern vor vier Jahren geschrieben und ehrlich gesagt habe ich danach nicht festgestellt, dass dadurch ein Ausverkauf der Blogs stattgefunden hat. Im Gegenteil, die Blogs sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Online-Mixes geworden, sogar in Deutschland. Der Brand-Refresh von Vodafone baut darauf auf, daß es eine funktionierende Blog-Landschaft in Deutschland gibt, daß Protagonisten vorhanden sind, die Dinge bewegen wollen, daß Unternehmen vom Wisdom of the Crowds lernen können und daß ein Dialog mit Zuhören startet.

So.

94 responses to Generation Upload und der Dialog

  1. ich bin gespannt auf die spots, poster und banner. werde mir erstmal alles ansehen und mir dann eine meinung bilden. diese ganze motzbloggerrei im vorfeld war eh abzusehen. wenn es sich nicht gerade um apple oder google handelt ist werbung ja grundsätzlich böse…

    finde es spannend, mutig und richtig statt der klassischen mittel endlich mal das schnell wachsende netzspektrum mit zu nutzen und vor allem, sich damit zu beschäftigen. first mover = vodafone

  2. Hallo Nico,

    toll, dass Du uns etwas von Deinem Blick hinter die Kulissen gönnst. Ich finde den gesamten Prozess hochgradig spannend. Gerade in Bezug auf das Thema Authentizität. Dazu passt, dass Du schreibst, 2 Unternehmen verändern sich. Dazu passt weniger, dass mit 5 Trucks 15.000 Mitarbeiter geschult werden. Mich würde einfach mal interessieren, wie sehr die vermittelten Werte der Kampagne wohl tatsächlich von Vodafone selbst verinnerlicht werden (sollen). Was meinst Du?

    • aufgrund des zusammengehens von vodafone und arcor steht vodafone gerade vor der herausforderung, sich selber neu zu definieren. dazu gehört eben auch die schulung, damit die vermittelten inhalte der kampagne auch in die tägliche arbeit miteinfliessen.

  3. .. das man per twitter verfolgen konnte, wie sich das ganze entwickelt, fand ich sehr spannend.. das darauf hin meine erwartungshaltung zum „film“ groß war, spielt da sicher ein rolle, dass ich eher nicht überwältigt war… nett, aber geschmackssache… insgesamt wäre es dann eigentlich ganz gut gelaufen..

    aber dann habe ich das video der pressekonferenz gesehen… ähm.. die hätte man weglassen sollen, oder weniger reden sollen, mehr inhalt .. ich glaube, da hat man sich keinen gefallen getan.

    .. wenn jemand daraus lernen möchte, dann bin ich gespannt :)

  4. Ich fand den Spot zwar ein wenig albern, halte mich aber auch zu diesem Zeitpunkt nicht für die Zielgruppe. Insofern liege ich, so glaube ich, ausnahmsweise insgesamt mal über dem Bewertungsdurchschnitt in der Blogosphäre.
    Das einzige, was mich ehrlich gesagt enorm anpisst, ist dieses Verkaufen als UNSER Provider, während Vodafone quasi zur Speerspitze der Zensursula-Fraktion gehört.
    Unsere Firma ist Vodafon-/Arcor-Kunde und es stand an, Home-Offices ebenfalls mit Vodafone/Arcor auszustatten – das habe ichg gestoppt, aktuell wird weiterhin QSC verwendet.
    Ich hatte die Hoffnung, mit Vodafone einen Anbieter für alles zu finden, so auch für eine virtuelle Telefonanlage. Der Vorteil, der sich aus dem Zusammenschluss unter einer Marke (Vodafone) ergibt, ist kaum zu übersehen, aber auch das liegt auf Eis, mein Provider hat ein Glaubwürdigkeits-/Vertrauensproblem.
    Und das Problem ist keines, das ich alleine habe. Wie geht ihr das an?

  5. 2000 parallele Abrufe und 2200 Kommentare, GANZ KLAR die Generation-Upload!

  6. Interessanter Beitrag – danke! Ich empfinde die Richtung, in die Vodafone und S&F gehen, sehr gut und passend zur Marke.

    Allerdings hatte ich mir Sorgen um die weitere Adaption IM Unternehmen, in den Stores selbst – dem wichtigsten Glied in der Vodafone-Kette – gemacht. Das mit den Trucks wusste ich bis jetzt nicht. Ob da dann allerdings all das ankommt was dafür nötig ist, schon allein das Grundverständnis der mobilen Welt – ich denke da habt ihr euch (VF& S&F) einen großen Brocken vorgenommen. Das Wissen und der Umgang damit ist nicht von heute auf morgen vermittelt – das Verständnis und das Gefühl dafür ist meiner Meinung auch nicht „antrainierbar“.

    Dennoch – der Anfang ist gemacht, bin gespannt wie es sich weiterentwickelt.

  7. Das meinte ich auch nicht. Klar muss geschult werden. Nur eben ein völlig neues Verhalten des Unternehmens kann man so nicht wirklich vermitteln. Wie seht Ihr das?

  8. Es bleibt dir als Mitverantwortlichem wenig mehr Chance, als die Veranstaltung schön zu reden, und das machst du gut und informativ.

    Vielleicht gibt der Etat noch so viel her, den Akteuren einen Deutschkurs zu spendieren, um sie von ihrem Marketing-Kanaak zu heilen? Diejenigen, die ihn erfolgreich absolvieren, werden dann mit einer Rhetorikschulung unter Berücksichtigung des freien Sprechens (nein, nicht die Bedienung der Freisprechanlage) belohnt.

  9. Genauso habe ich es empfunden! Mutig, spannend, gut.

    Die Kritik halte ich teilweise für völlig überzogen.

  10. Danke für diese ausführliche Antwort. Am interessantesten ist für mich die Feststellung, dass die Arbeit an der Kampagne die Unternehmen verändert, weil sie den Mitarbeitern den Zugang zu Social Media nahe bringt.
    Du sagst ja selbst von Dir, dass Du „jedem, der nicht bei 3 auf dem Baum ist, hemmungslos von dem derzeitigen Paradigmenwechsel im Online-Bereich erzählen kannst“. Von daher: Chapeau!

    Entscheidend ist für mich, ob Vodafone diesen Paradigmenwechsel verstanden hat und sich mit ihm konstruktiv auseinandersetzt oder, und das war mein Eindruck bei der PK, Social Media einfach als neuen Kanal für die gleichen alten Botschaften versteht.
    Mit Vodafone meine ich in diesem Fall das Top-Management. An der Basis ist der Paradigmenwechsel mit Sicherheit schon zu Kenntnis genommen worden. Nur ist die Zahl der basisdemokratisch geführten Unternehmen bisher eher klein. Die Geschäftsführung muss einen Wechsel, mit allen Konsequenzen, verstehen und fördern.
    Dann ist das Gehabe von Vodafone auch glaubwürdig.

  11. Hallo Nico,

    deine, bzw. eure Sicht der Dinge macht das Thema noch mal interessanter. Das Rumgeheule in den letzten Tagen via twitter und in diversen Blogs geht mir gewaltig auf den Keks und es wird gern so getan, als Stünde hier was auf dem Spiel, wie der von dir erwähnte Ausverkauf der Blogosphäre.

    Ich finde die Idee gut, eine so klare Zielgruppe anzusprechen und auch szenebekannte Testimonials zu nutzen. Bei Sascha Lobo ist es eben so ein Ding, er ist ein lustiger Typ, mit dem man cool quatschen kann. Aber wer ihn nicht kennt, kann sich schwer mit ihm identifizieren und ich wüsste in meinem Freundeskreis einige, die nicht wissen was ein Blogger ist und seinetwegen jetzt nicht danach googeln würden. Und dafür, dass er so viel erleben soll, wirkt das Motiv irgendwie zu 08/15, weil, machen wir uns nichts vor, Bus fahren ist jetzt nicht so der Knaller. Aber besser als ein Foto im St. Oberholz alle mal! :-)

    Ich bin gespannt, wie die einzelnen Formate nachher ineinandergreifen. Das Problem ist, dass natürlich schon ein ziemlich ausgereifte Netzszene existiert, die sich natürlich nun gar nicht angesprochen fühlt, weil sie das alles schon kennt und hat und nicht braucht. Und Sascha Lobo hat nun auch nicht bei allen ein Stein im Brett, was das Gejammer der letzten Tage noch anheizt.

    Die Motive hätten zum Teil ruhig etwas spannender sein können. Rockband und Basejumper sind geil und unterstützen das „XY erlebt was“-Statement. Busfahren und auf der Wiese liegen ist aber weniger spannend.

  12. Immer dieses Zuhören. Mir würde es ja reichen, wenn man meint, was man sagt. Deswegen bin ich auf die Tarifmodelle hinter der Kampagne und dem weiteren Vorgehen in Sachen Zensursula bei Vodafone gespannt.

    Anonsten hat Vodafone lediglich noch mehr mit der SPD gemeinsam, als nur die Farbe, Sascha und Dich.

  13. Dass die Kampagne in ihrer Gesamtheit gelungen sein mag, ist glaube ich der geringste Teil der Kritik. Für mich persönlich sieht es nur so aus, dass Vodafone mit einer riesigen Image-Kampagne an den Start geht und Geld dafür rausbläst ohne gleichzeitig mit passenden Innovationen im Bereich der mobilen Daten-Tarife vorzustellen oder anzukündigen.

    Daher sehe ich es auch so, dass von Vodafone hier eine große Chance vertan wurde und die Alpha-Blogger, die in diesem Projekt involviert waren leider durch die Unterstützung einer „leeren“ Kampagne ein bisschen ihr Gesicht verloren haben.

  14. Wo wir schon hinter den Kulissen sind: Der Mensch, der im Spot auf der Bühne steht und daraufhin bejubelt wird hat irgendwie eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Simyo-Testimmonial aus der ersten Simyo-Kampagne. Oder ist er es gar selbst? Absicht oder Zufall??

  15. Danke für die Erläuterungen und ein bisschen Einblick in die Entstehungsgeschichte. Tatsächlich ist es seit Jahren eigentlich so, dass Blogger nach mehr Aufmerksamkeit schreien, dass sie ernst genommen werden, dass sie Teil von Wasweißich sein wollen. Über mehrere Jahre zog sich dieses Thema durch das, was man Blogosphäre nennt, quasi ein nicht enden wollenden Selbstfindungsprozess. Oder, wie kürzlich mal irgendwer irgendwo über Twitter gesagt hat: Eine ständige Selbstvergewisserung. Sind wir noch da? Sind wir schon wichtig? Esse est percipi heißt doch so ein schönes Blog, ausgerechnet eins, das damit gar nichts zu tun zu haben scheint. Könnte Motto so vieler Blogs sein.

    Und nun ist es soweit, dass es ein paar Blogger dahin geschafft haben. Und schon kommt die Neiddebatte. Schon ist das, wo man irgendwann mal hinwollte, vom Bösen. Irgendwie ist das ein bisschen wie mit jeder „Szene“, wenn ich das mal so nennen darf. Sobald sie im Mainstream angekommen ist, versuchen die ersten, wieder auszubrechen. Anstrengend das. Ein bisschen mehr Selbstverständlichkeit täte gut.

  16. Schön, mal die andere Seite zu hören. Das lässt alles in einem anderen Licht erscheinen. Danke dafür.

  17. Sehr gutes Statement von Dir. Es beweist, daß die Social-Media-Sphäre (nicht die Bloggosphäre allein) noch am Anfang steht und wir alle noch viel Lernpotential haben. Keiner ist unfehlbar und jeder versucht sein Bestes. Aus Fehlern lernen wir alle… ob dieser eine war? Andere müssen es besser machen, dann kann man ‚Ja‘ erst sagen.

  18. Die Meckerer sind doch immer dieselben und das beweisen sie auch hier wieder. Dahinter steht nur Eigennutz!

    Mutig! Konsequent! Finde es toll wenn ein Unternehmen es endlich macht!, nachdem seit x Jahren theoretisch lamentiert wird und die selbst ernannten Berater mangels anderer Hobbies aus dem Boden schießen ohne dass etwas Vernünftiges dabei rauskomt.

    Keep on Moving!

  19. Trupedo_Glastic 10.07.2009 at 15:09

    Schön schön. Ich frag mich trotzdem, auf welchem Planeten ihr so lebt. Bei mir kam durch „Den Film“ nur ein totpeinliches Angeschleime an die Ziegruppe an, bei der Sascha Lobo es geschafft hat, seine Glaubwürdigkeit in wenigen Sekunden komplett zu verspielen.

    Ich bin sehr gespannt, wie das weitergeht.

  20. naja. ich habe mir die pk angeschaut und fand den umgang mit der thematik bei den protagonisten – um es gelinde auszudrücken – eher unbeholfen und anbiedernd.

    die an vielen anderen stellen bereits geäußerte kritik an den wenig überzeugenden social media- tarifen und produkten zeigt mir letzten endes: nice try. aber ich bin nicht überzeugt, dass man so eine sache machen kann, OHNE vorher auch bei sich selbst etwas aufzuräumen.

    insofern finde ich die anstrengungen zwar löblich. aber hätte man nicht lieber anstatt twitter-accounts zu installieren, am denken ansetzen müssen? wenn das hier für die digital natives (ein nerviger begriff für diese gruppe reicht übrigens, danke) sein sollte, dann kann man nicht innen alt und außen neu sein. dialog muss man atmen, leben.

    aber ich bin alles in allem gespannt zu sehen, wie sich das weiter entwickeln wird.

  21. Tja, vielleicht kommt die Kritik auch ein bisschen von Vodafones vorauseilendem Gehorsam wegen Zensursula:

    http://netzpolitik.org/2009/vodafone-zensiert-zu-eurer-sicherheit/

  22. Danke für deine Sichtweise der Dinge. Ich kann mir vorstellen das man nach der ganzen harten Arbeit nicht unbedingt sehen möchte wie seine Kampagne auseinandergenommen wird. Vor allem wenn man bedenkt, dass 2 1/2 Monate für so eine Kampagne wirklich keine Zeit ist.
    Das die Blogosphäre aufschreit und etwas zu meckern hat, ist wirklich keine Überraschung. In dem Zusammenhang fand ich die Aussage von @sachark ganz interessant http://twitter.com/sachark/status/2554235248

    Auch ich finde den Spot nicht allzu gelungen. Das hängt aber nicht damit zusammen, dass eine Frau Schnutinger oder Sascha Lobo für den Spot ja anscheinend ihre „Internet Seele“ verkauft haben, sondern einfach nur weil ich ihn nicht ansprechend finde. Vielleicht hätte man den Spot einfach mehr „User Generated“ machen können. Ganz getreu der „Generation Upload“.

    Viel interessanter und spannender finde ich die Verzahnung der Kampagne im Social Media Bereich. Und da denke ich ist Vodafone auf dem gute Wege. Die Marke ist auf allen wichtigen Plattformen zu finden und steht dort im Dialog mit den Kunden/Zielgruppe. Und genau das sollte jetzt auch genutzt werden um zuzuhören und die Fehler die ja angeblich gemacht wurden anzusprechen bzw. zu diskutieren. Genau das hilft der Marke und der Kampagne, wenn der Kunde das Gefühl hat gehört zu werden und mitreden darf.
    Das jetzt natürlich auch Vodafone mit entsprechenden (Daten)-Tarifen für die „Generation Upload“ nachziehen muss ist auch klar.

  23. Ich stimme eigentlich all jenen zu, die die ganze gekünstelte Aufregung um den Ausverkauf der Blogosphäre für komplett albern halten. Mit Promis zu werben, ist normal. Und nun kommen halt die Web-Promis im Fernsehen an – ist doch super. Sascha hat doch seine Follower-Zahlen eben auch grade deshalb, weil er ständig im Fernsehen unterwegs ist.

    Nur eine Sache beschäftigt mich – und das ist die Kritik, die auch von @netmob oben kommt: wäre es nicht ein viel durchschlagenderer Erfolg in der Netzgemeinde gewesen, wenn man anstatt all des Werbedreh hier und Mittwittern da ein klares Statement zum Thema Zensursula abgegeben hätte? Vielleicht eine Kehrtwende? Denn ich muss zugeben: so sehr mich die gesamte heuchlerisch aufgeblasene Kritik aus dem Web geärgert hat (die meisten wären doch am liebsten selbst in der Werbung), so sehr beschäftigen mich die Fragen, die hier zu Vodafone gestellt werden – denn vieles davon war mir nicht klar: http://www.fixmbr.de/die-zensursula-debatte-hat-sich-erledigt/ Das ist nicht heuchlerisch, sondern da geht es ganz klar darum, wie ernst es Vodafone denn wirklich meint? Und die Antwort auf die Frage scheint derzeit offen. Man kann doch nicht sagen, dass man die Generation Upload unterstützt, wenn man ebenfalls das Gesetzt unterstützt, gegen das sich die Generation Upload so vehement ausgesprochen hat?

    (Natürlich mache ich hier ein Riesenfass auf – das ist enorm politisch. Das weiß ich. Aber es kann sein, dass man dann – wenn man es mit einem Ansatz, der aus Social Media den „Taktgeber“ machen will ernst meint – solche Hausaufgaben vielleicht doch zuerst machen sollte. Oder nicht?)

  24. @Martin Meyer-Gossner: Die Realität ist, dass Social Media Kampagnen immer ein Stück weit Experimente sein werden, weil die wichtigsten Akteure nicht Agenturen oder Unternehmen, sondern eben User, Leser, etc sind, die über die Akzeptanz entscheiden.

    @nico : Wenn Unternehmen in einen offenen und zensurfreien Dialog mit Usern treten wollen, ist das völlig Ok und nicht mal „Marketing“ oder „Ausverkauf“.
    Allerdings müssen deutsche Unternehmen noch lernen, dass man Social Media nicht wie einen Kanal behandeln kann, in den man bestehende Marketing-Botschaften rein trichtern und verbreiten kann. In diesem Punkt ist der kulturelle Wandel, von dem Du sprichst, noch nicht sehr weit gediehen.

  25. Ich weiss nicht wie es den anderen geht, aber ich würde meinen Provider rein nach Tarif auswählen. Gute Abdeckung, eine günstige Flatrate, insbesondere auch im Ausland, mehr brauche ich nicht, gibt’s aber nicht.

    Den Mittelpunkt ihres „social“-Lebens wird die Generation Upload eher nicht verlagern. Ich glaube nicht, dass viele Brands das Zeug dazu haben, an das Leben der digitalen (oder wie auch immer) teilzuhaben.

    Negativ? Der erste Eindruck zählt, und der war leider diese PK. Ein beschlipstes Marketinglingo hat wenig mit der Generation Upload zu tun.

    Kommt die eingangs erwähnte Flatrate, würde ich mir überlegen, sogar was anderes als ein iPhone in Erwägung zu ziehen.

    Dennoch ein mutiger Schritt, das Marketing eines UNternehmens so auszurichten (nicht das Unternehmen an sich). Ich denke, das größte Potenzial liegt im Dialog mit den Kunden, auch werdenden. Wünsche Euch, dass das Feedback a) aufgenommen, b) prozessiert und c) umgesetzt wird. Viel Glück!

  26. hallo,
    das problem ist doch weder die kampagne, noch das unternehmen vodafone. das problem ist die kombination aus beidem. vodafone kommt mit einer kampagne, die die generation internet ansprechen will. aber sie hat nichts ausser heisser luft, was sie dieser generation bieten kann.

    ganz im gegenteil: unübersichtliche tarife, zensursula-problematik, einschränkungen bei der nutzung von datentarifen (zB VoIP) nur als beispiele.

    ein kleines beispiel etwas genauer: in dieser generation will sich 100pro niemand 24 monate an einen vertrag binden, wenn er garnicht weiss wo in der welt er in 12 monaten sein wird. (wieso keine halbjahresverträge? das senkt schon die schwelle, diesen vertrag überhaupt abzuschliessen. und falls man nach 6 monaten nicht überzeugt sein sollte, dann soll vodafone doch froh sein, dass sie schon nach 6 monaten wissen, an ihrem tarif stimmt was nicht. dementsprechend schneller könnte vf dann die preise oder leistungen anpassen.)

    zugegeben: vodafone ist da in guter gesellschaft mit anderen anbietern, doch wenn ein unternehmen für diese generation upload da sein will, und es das ziel ist, mit dieser generation geld zu verdienen, dann sollte dieses unternehmen seine produktpalette auch an die bedürfnisse und wünsche dieser generation anpassen.

    die pk wäre doch DIE gelegenheit gewesen zumindest einen tarif vorzustellen, der überzeugt. das einzige, was sich an vodafone bisher geändert hat ist die werbung. doch die produkte sind ausnahmslos die gleichen wie vor der pk.

    wenn also auf die großen worte zumindest verspätet noch taten folgen, könnte die kampagne und die neue ausrichtung ein großer erfolg werden und vodafone einen riesigen sympathie-vorsprung gegenüber der konkurrenz geben. wenn.

    wenn nicht, dann sind 200millionen!!! zum fenster rausgeschmissen.

  27. Ich hab es schon eben auf Twitter „gesagt“: Generation Upload ist -bisher- mehr ein Gefühl und weniger ein Produkt. Der eine steht auf Image (Gefühl), die Mehrheit kauft lieber ein Produkt.
    Wenn es zum Produkt ein Image gibt – umso besser.
    An was wird sich der gemeine Kunde mit hoher Erwartungshaltung erinnern? An ein „must have“ wie das HTC Magic mit tollem Tarif oder an das Image welches auf eine „Generation“ gespiegelt wird.

    Ich finde die ganzen aufgezählten Bemühungen von Scholz & Friends und Vodafone sind ein Riesenschritt gewesen und habe hohen Respekt davor, den „Film“ muss ich trotzdem deswegen nicht mögen.

    Nach der PK (die ich nur kurz verfolgen konnte) musste ich an die T-Mobile G1 Präsentation auf dem Barcamp Hamburg denken. Auch hier wurde eine hohe Erwartungshaltung des Publikums durch die Präsentation bei der Mehrheit „zerstört“.
    Die Lehren wurden daraus gezogen und T-Mobile hat sich danach in meinen Augen gut im Web präsentiert.

    Ich bin jetzt auf einen Tarif + Produkt sowie weiteren Social Media Bums gespannt mit dem ich mich theoretisch nach 10 Jahren Treue von T-Mobile verabschieden könnte und mein Iphone an meine Eltern weiterreiche.

  28. Ich versuche mal per Vodafone UMTS-Stick aus dem ICE zur Generation Upload zu gehören, ist aber schwierig, weil das mit dem mobilen Internet wenig mit mobil sein zu tun hat, aber dafür sehr viel mit geduldig sein.

    Nun, ich finde es mutig, wenn eine Marke wie Vodafone so stark auf Social Media setzt. Aber an wen richtet sie sich? Social Media wird meiner Meinung nach überschätzt. Es wird als kleiner Bestandteil einer Kampagne evtl. gebraucht, aber es ist eher ein nice to have, denn es must! Die Opel-Aktion hat es als erste gezeigt, dass die Nutzer von Blogs weniger zur Generation Upload, denn zur Generation Neid gehören. Nun wird mit eurer Aktion bewiesen, dass sich dies nicht unbedingt geändert hat.

    Die gesamte Aktion ist eine tolle Sache, denn ihr habt es geschafft einen Weltkonzern von einem kleinen Bestandteil des Mediamix als Leadpoint zu überzeugen, dafür gebührt euch Respekt, aber am Ende des Tages wird wohl auch hier die Frage gestellt werden: Wie effizient ist es gewesen?

    Oder etwa nicht? Und wie messt ihr die Effizienz der Social Media Aktion?

  29. @Matze: Weil es eben am Ende des Tages um die Asche geht und um gute Ergebnisse für die Aktionäre. Was ich gut verstehen kann, einmal als Shreholder und zum anderen aber auch als Kunde, denn nur wenn das Unternehmen Geld verdient kann es wieder investieren. Wobei ich Investitionen in ein paar Sendemasten neben Bahnstrecken für sinnig halten würde. :-)

  30. Puh. Ich bin ein fast versöhnt. Und die beste Nachricht ist, dass Du Posts wie diese Schreiben kannst.

  31. @mainbube
    geld verdienen darf jeder soviel er will. so lange er es sich VERDIENT spricht da nichts dagegen.

    ach und: wenn eine marke wie vodafone so mutig ist und sich auf social media einlässt, dann sollte sie sich eines dick hinter die ohren schreiben: in diesem ganzen social media bereich gibt es keine großen mauern hinter denen sich eine marke verstecken kann. die marke ist hier so offen und verletzlich wie sonst nirgendwo. und aus diesem grund sollte sie größten wert auf ehrlichkeit legen und zu dem was sie von sich gibt stehen und zugleich mit den zum markenversprechen passenden produkten/dienstleistungen präsentieren. dann kann diese sache neben gutem image, guten umsätzen auch einen großen wettbewerbsvorteil mit sich bringen.

    wem ich nicht glauben kann, mit dem will ich auch nicht befreundet sein. das gilt für menschen wie für marken.

  32. Den Menschen mit dem roten Iro kennen von den paar Dutzend Millionen Vodafone-Kunden in Deutschland wahrscheinlich nicht mal 3%, eher weniger. Die Kommunikationswirkung der paar Tausend Views von der Online-PK inkl. Multiplikationseffekten und Medien-Echo hat man wahrscheinlich nach Ausstrahlung bereits eines TV-Spots locker übertroffen. Und das mit dem Zuhören einer Marke ist so eine Sache bei Telko-Unternehmen, die (alle!) traditionell ja lieber mit Neukunden sprechen, dafür aber Bestandskunden lieber im Selfservice in die Online-FAQs schicken und auf günstigere Tarifmodelle nur hinweisen, wenn man schon gekündigt hat.
    Also sollte man man das alles auch nicht so ernst nehmen, es geht letztlich nur um Werbung für Handy-Telefonieren. Das Unternehmen wird durch so eine Kampagne nicht mehr, aber auch nicht weniger kundenorientiert als vorher sein.

  33. 1. Den Schritt ins Social Web zu gehen, finde ich gut. Alle die da perfektionistische Forderungen stellen, sollten es selbst versuchen. Social Media Marketing und dessen Effekte sind etwas, was man schwer im Vornherein planen kann. Wie soll man wissen wie die Crowd reagiert und würde man das können, würde die Crowd das wollen? Vodafone versucht nicht zu taktieren, sondern lässt sich auf das Gespräch ein und das mit allen Mitteln (Live-Konferenz, Twitter etc.). Das finde ich schon ungewöhnlich.
    2. Mich würde auch interessieren, wie sehr Vodafone diese neuen Werte (auf Augenhöhe mit dem Kunden..) kommuniziert und ob sie wirklich jeder einzelne MA in den Kontainern internalisiert.

  34. Danke für die Erläuterung der Kampagne und des Ansatzes! Dass die Kampagne in sich stimmig ist, daran habe ich kein Zweifel. Aber…noch ein paar Punkte, die mir eingefallen sind:

    1. PR Agenturen arbeiten gerne mit Blogger, weil sie eine authentische Meinung zu einem Produkt haben und weil sie als Multiplikatoren glaubhaft sind. Aber warum wurden „die Blogger“ im Clip nur als Darsteller genutzt. Warum nicht als Protagonisten? Das wäre doch spannender gewesen. Im Clip erfährt man ja kaum was das für Menschen sind. In den Zusatzclips ja schon viel mehr.
    2. Über die PK muss ich nichts mehr sagen, dass haben andere getan. Ein Strategiewechsel ist kein Anlass für eine Public Conference, wenn dann sollte es um Themen, die die Zuschauer wirklich interessieren, gehen und nicht um Marketing-Sprech: Um Produkte zum Beispiel!
    3. Generation Upload – GenerationTransparenz – Das Ding mit den Zuschreibungen ist ja auch nicht einfach. Wie war das vor ein paar Monaten mit der Generation C64….wollte sich auf Twitter ja kaum einer so nennen lassen. Zielgruppengedöns ist dann doch wohl eher etwas für den Planungsprozeß…
    4. Warum habt ihr nen Big Bang draus gemacht: Auf einmal alles neu bei VF, das glaubt doch keiner, klar das Unternehmen wird umgekrempelt, aber das wirkt doch unglaubwürdig, wenn von Mittwoch auf Donnerstag alles neu ist. Das ist doch ein Prozess, der sollte auch als Prozess kommuniziert werden. Und das Schritt für Schritt.
    Der Lerneffekt wird bestimmt groß sein und ich freue mich über die nächsten Schritte.

    • @_jrg wir haben mitnichten einen big bang gemacht, wir haben bereits seit Mai immer wieder neue Maßnahmen eingeführt, weil eben nicht zum 11.7. auf einmal alles kommen sollte.

  35. Die große Resonanz in der „Szene“ auf die Kampagne, den Begriff GENERATION UPLOAD und die für eine so grosse Brand meines Wissen erstmalige Einbindung von Testimonials aus der Szene zeigt ja, dass erfolgreich DIALOG entstanden ist. Ob es viral wird im Sinne von positiver Empfehlung und die Marke das Konzept darüber erfolgreich kanalisieren kann – bin gespannt…Als kleiner Beitrag zum Dialog hier meine „unvollendete“ Liste der Protagonisten der Generation Upload http://de.woobby.com/result/show/43177-Die-wahren-Helden-der-Generation-Upload

  36. Ein Blick ins Kleingedruckte (Dafür steht Ihnen bis zu einem Datenvolumen von 1 GB pro Abrechnungszeitraum die jeweils größtmögliche Bandbreite zur Verfügung. Ab 1 GB stehen Ihnen höchstens 64 KBit/s zur Verfügung.) reicht um die sog. Flatangebote als das zu entlarven was sie sind: Eine Mogelpackung.

  37. Wenn man schon einmal die aktuellen Marketingideen der letzten zehn Jahre gelesen hätte, dann wäre Folgendes klar gewesen:

    Wenn man die gesamten Kosten, die für Produktion der Spots, Flyer und Plakate sowie die Gelder für Werbeminuten dazu benutzt, den Kunden einen ECHTEN Mehrwert zu verschaffen, dann berichten ALLE Medien, alle zufriedenen Kunden und ALLE deren Freunde.

    Dann gibt es aber keine Medienpartnerschaften der Agenturen mit den Sendern/Zeitungen um Gefälligkeitsberichte mehr.

    Eines sollten die Unternehmen vom ökonomischen Modell des 3. Jahrtausends noch lernen:

    Cut out the middleman!

    Steck alles Geld in Deine Kunden. Mit Web 2.0 und Social Media kannst Du sie direkt erreichen und mit ihnen deine Produkte verbessern. Bessere Produkte erhöhen Deinen Umsatz mehr als jede Werbekampagne.

    Stand übrigens schon 1998 im cluetrain manifesto. Klar, das Agenturen sowas nicht vermitteln können/wollen/würden…

  38. Alles schön, super Kampagne, schöne Bilder, tolle Ideen, großartige Zukunftsperspektiven.

    ABER: Warum mit DIESEM Kunden, der zu den freiwilligen Erstunterzeichnern des Zensurgesetzes gehört.
    Das – mit Verlaub – ist unglaubwürdig und beschämend!
    Entweder ihr verabschiedet Euch aus der Diskussion und dem Engagement gegen Netzsperren oder ihr verabschiedet Euch von Vodafone, oder Vodafone verabschiedet sich von der Unterstützung dieses unsinnigen Gesetzes. Alles andere ist – ich wiederhole mich – unglaubwürdig!

  39. Macht einen durchdachten Eindruck – tolle Kampagne!

  40. Es heißt nicht „in keinster Weise“ sondern „in keiner Weise“.

  41. Was als der Kunde sollte eigentlich sonst im Mittelpunkt des Firmeninteresses stehen?

  42. fein… dann bin ich mal gespannt, ob mir als Teilhaber der Generation der Hochladewilligen der Brand Refresh auch ein Vodafone beschert, die mir im Ausland nicht das letzte Hemd auszuziehen droht, sobald ich nur daran denke, die tollen mobilen Datendienste in der Fremde auch zu nutzen.

  43. Where is the beef?

    Das war der Slogan einer bekannten Kampagne für eine Burgerkette in Amerika Mitte der 1980er Jahre. Alle backen grosse Brötchen, aber eben nur die eine Kette hat auch richtig Inhalt.

    Angewendet auf Vodafone heisst das: Und wo sind jetzt die Produkte, die die Generation Upload auch lieben soll?

    Die Vodafone Kampagne zeigt deutlich die Diskrepanz zwischen der kommunizierten Marke und dem Geschäftsmodell. Wenn das Geschäftsmodell, d.h. die gelebte Realität, sich nicht ändert, dann wir die Kampagne ein Rohrkrepierer, der in die Annalen der Werbebranche eingehen wird. Zu hoffen ist das nicht, gerade weil wir als Generation Upload auch passende Produkte brauchen, die einfach und bezahlbar sind.

  44. @wolfgang thomas das ist bisher die treffendste aller aussagen zum vodafone herumgewerbe! vielen dank dafür.

    ich finde es spannend und mutig von vodafone diesen schritt in die so genannte social media welt zu machen. scholz & friends dürften dabei mit sicherheit nicht die schlechteste wahl gewesen sein. inhaltlich halte ich sowohl die botschaft als auch den spot für schrott. damit hat wolfgang thomas recht: all das von vodafone behauptete zählt nichts, wenn es dazu nicht die passende handlung, also das anbieten eines entsprechenden „generation upload-tarifes“ gibt.

    das sollte kernziel und kerngeschäft eines telekommunikationsunternehmens sein: angemessene technische und preisliche grundlagen für kommunikation und generation upload-tum schaffen. und da fällt mir der spruch ein: es gibt nichts gutes, außer man tut es! gute idee vodafone aber du hast nichts dafür getan….

    vodafones aufgabe ist es nicht, die kommunikation, ob nun mit sich selber oder mit der social media gemeinde, anzukurbeln und dafür zu sorgen, dass dabei ihr produkt, ihr tarif genutzt wird. vodafones aufgabe ist auch nicht ein – von ihrer zielgruppe nicht gewünschtes – eingreifen in deren freiheit und möglichkeiten zu unterstützen, eben dieses uploaden auch vornehmen zu können. eine unterstützung der ich sag mal zensurusula-maßnahmen führt die werbebotschaft von freiheit und held für einen tag usw. ziemlich ad absurdum, denn über 134.000 unterzeichner waren besagter held für einen tag und sind nicht von vodafone unterstützt worden. höchstens als internetprovider, der ihnen zugang zum abstimmen ermöglicht hat.

    alles weitere freie nutzen und meinungsäußern im netz ist potentiell schon mal durch zensursula und mit unterstützung von vodafone gefährdet. wobei ich nicht sagen möchte, dass es tatsächlich im sinn des neuen gesetzes ist, freiheit und die nutzung des internets wirklich zu beschränken. ich bin hier der leichtfertigen überzeugung, dass sowohl regierung als auch gesetzesbefürworter keine chance haben, gegen all diejenigen, die eine zensurumsetzung umgehen können und wollen.

    ich denke es ist iunbedingt notwendig, dass noch mehr unternehmen den schritt in die social media welt wagen. ob von vodafone nun so viel zu lernen sei, halte ich mal für nicht unbedingt realistisch, dazu ist social media ein noch viel zu diffuses und nicht bewertbares medium. eine klare vorgabe, was darin richtig wäre und sein muss, halte ich für nicht möglich. experimentieren und quasi scheitern mus salso erlaubt und akzeptiert sein. fehler werden also in zukunft auch weiter gemacht werden müssen und dürfen.

    die vodafone-werbeträger sind mir dabei ziemlich egal, wenn ich sie nicht schätze und von ihnen nichts hören mag, dann meide ich sie. so einfach ist das, das macht mich dann tatsächlich für einen kurzen moment zu einem winzigen helden, der diese entscheidung treffen konnte und konsequent umsetzt. dazu brauche ich aber keinen telekommunikationskonzern, der mir mitteilt, das ich das darf. mich würde eher ein konzern begeistern, der mir mitteilt, dass ich das jetzt preiswerter, schneller und damit fairer darf!

  45. Tut Nichts 16.07.2009 at 22:10

    Vodafone/Arcor muss ja auf einem Megahaufen Kohle hocken. Wie sonst kann man so eine schwachsinnige Kampagne erklären. Dazu noch eine Image-Schulung der armen Mitarbeiter. Was bringt so eine Kampagne, wenn die Produkte nicht passen? Häme und Spott! Na dann viel Erfolg. Werden Sie nicht haben.

  46. Ich finds lediglich befremdlich, dass ihr noch auf MySpace setzt. Die Plattform ist doch bereits im finalen Siechtum… ;)

    • die plattform ist in D immer noch sehr reichweitenstark und bietet eben auch andere möglichkeiten als beispielsweise facebook oder studivz.

  47. Kai hat mit ein paar Sätzen in einem Kommentar in seinem Blog sehr schön ausgedrückt, was mich bei der Kampagne am meisten stört:
    „Gastautor. Ja, wieso fährt der nicht mal einen Tag zu den Leuten z.B.? Schließlich ist es ja meine Zeit!
    Wieso fährt nich einer zu Dir und geht dir mal einen halben Tag auf den Keks und schreibt darüber?!“
    http://derwebarchitekt.de/als-goliath-zweimal-uber-david-fiel/#comments
    Bisher wirkt das alles so künstlich, so gestellt. Es mag sein, dass z.B. die Sache mit der Twittermom authentisch ist – die von euch angepeilten Personen berührt ihr damit auf jeden Fall nicht positiv. Mütter in Ehren…
    Auch Lobo ist nicht gerade der Typ, dem jeder aus der Netzgemeinde uneingeschränkt folgen würde.
    Ich persönlich sehe lieber User auf Augenhöhe, deren Empfehlungen ich folgen kann.
    Ich merk es doch bei mir selber schon, dass Leute mich um Rat fragen, wenn eine technische Kaufentscheidung ansteht.
    Eine gewisse Glaubwürdigkeit ist vor allem deshalb vorhanden, weil ich auch hemmungslos (aber sachlich) Kritik äußere.
    Wieso habt ihr keine Leute an der Front, die mit Leuten wie mir auf Augenhöhe sind, die das Web wirklich kennen und täglich nutzen…?
    Drückt doch mal den Normalos aus der Netzgemeinde für ein paar Wochen Geräte in die Hand. Die geben dann nicht nur euch, sondern auch ihren Lesern echtes und ungeschöntes Feedback.
    Wenn ich dieses dann auch noch umsetzen könnt, seit ihr auf dem besten Weg.
    Aktuell könnte ich mich auch nicht zum Vertrag bei Vodafone entschließen…

  48. Habe ich das jetzt richtig gesehen?
    Seit 13 Tagen «läuft» dieser Blogeintrag mit vielen Kommentaren – und Nico meldet sich nur noch einmal – nach 8 Tagen – auf ein Post, der die Frage stellt, ob MySpace noch ein sinnvoller Kanal ist? Das ist doch mal interessant gewichtet.
    uups…

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