Sonntag morgen an der Alster

Ich kenne keine schönere Laufstrecke als die Runde um die Außenalster in Hamburg. Unter der Woche ist es herrlich ruhig und man sieht, wie die Stadt aufwacht und immer trubeliger wird. Am Wochenende allerdings ist an der Alster das große Schaulaufen angesagt, morgens sind die Läufer noch unter sich, ab mittags ist dann munteres Zickzack-Laufen zwischen den Spaziergängern angesagt. Neben den sehr ambitioniert aussehenden Läufern sieht man viele Läuferinnen, die den letzten Stand der Laufmode vorzeigen und Sonnebrillen tragen, die man eher bei Hollywood-Diven erwarten würde.

Dennoch, die Strecke ist wunderschön, gerade im Sommer, wenn die Segelboote über die Alster schippern, Angler ihr Glück versuchen und einige Kanuten durch das Wasser gleiten. Ich bin noch nicht wieder so fit, daß ich einmal um die Außenalster laufen kann, aber ich erarbeite mir das gerade Stück für Stück, damit ich die Runde wieder geniessen kann.

Morgen kaufe ich erst einmal eine schnell aussehnde Sonnenbrille. :)

 

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Piratensturm im Wasserglas

Derzeit sieht die Piratenpartei wie der klare Sieger der Online-Umfragen aus und auch der Traffic auf der Piratensite scheint um einiges höher als bei den etablierten Parteien. Das sollten die Piraten noch ausgiebig feiern, denn beim Wahlgang am 27. September werden sie auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden: eine Single-Issue Partei ist witzlos, wenn das Thema nicht vermittelbar ist.

Die Piratenpartei sorgt sicherlich gerade für eine ordentliche Mobilisierung innerhalb meiner eigenen Peergroup und zeigt auch, dass das Netz durchaus politisch ist, aber ich gehe davon aus, daß der Einfluß der Piratenpartei auf die Politik in Deutschland bestenfalls marginal sein wird. Die Piratenpartei packt durchweg Themen an, die mir am Herzen liegen und alles lässt sich unter dem Oberthema Internet irgendwie zusammenfassen, aber es ist eben nichts, was man anfassen kann. Und da fangen die unlösbaren Probleme der Piraten an. Nehmen wir doch mal die aktuelle Debatte um Netzsperren und Zensursula: die Nuancen sind hier sehr wichtig und es geht eben nicht um “für Kinderpornographie” und “gegen Kinderpornographie”, sondern um die Art und Weise des “gegen Kinderpornographie”. Darüber lohnt sich ein Streit, ohne Frage. Aber fragt mal jemanden außerhalb der eigenen Blogosphäre und ohne Twitter-Account, wie der Domain Name Service funktioniert und wie Blacklists umgangen werden können. Das versteht niemand. Ich rede hier von Leuten, die in das Suchfeld bei Google den URL eingeben, zu dem sie wollen. Erstaunlicherweise gibt es da draußen Leute, die noch nie ein CLI genutzt haben und für die das Internet aus Email, Google, Bild.de und Ebay besteht.
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N00b Boyfriend

Mal sehen, wie das wird, wenn unsere Tochter ihren ersten Freund nach Hause bringt, was gerne echt noch ein wenig dauern kann…

[ via: Dagger und die Welt: Beziehung 2.0? ]