25. September 2009

Darum wähle ich SPD!

Bevor wieder irgendwelche Disclosure-Fetischsten in den Kommentaren rumnölen: ich bin seit meinem 16. Geburtstag Mitglied der SPD, war mal interimsweise für 6 Wochen Vize-Chef der örtlichen Jusos meiner Heimatstadt, habe als Student in der Hamburger SPD-Landesorganisation in Wahlkampfteam mitgearbeitet, u.a. 1997 www.spd-hamburg.de gestartet, gehöre dem Sagen-umwobenen Online-Beirat der SPD an und bin ansonsten nicht ansatzweise für meine Partei politisch aktiv, obwohl ich es gerne wäre, aber Karriere, Haushalt, Kinder, gering ausgeprägte sado-masochistische Ader und so weiter, man kennt das ja.

Und noch eine Sache muß ich vorwegschicken, da dieses Thema gerade in Online-Diskussionen gerne negiert wird: Politik ist immer auch Kompromiss, gerade in einem korporatistisch organisierten Staat wie der Bundesrepublik Deutschland. Es kommt immer auf den Ausgeich der Interessen an, möglichst viele Beteiligte sollen die Politik mittragen, dabei kommen Kompromisse heraus und nicht alle sind perfekt, aber das liegt in der Natur eines Kompromisses. Im Idealfall wäre also alles besser, aber wir reden von real-existierender Politik und vielen kleinen Schritten und leider auch Rückschritten.

Am Sonntag ist Bundestagswahl und ich fordere Euch natürlich auf, wählen zu gehen!

Ich wähle die SPD, weil:

- die SPD gesellschaftlichen Fortschritt auf alle Teile der Bevölkerung verteilt
- die SPD eine solidarische Gesellschaft einfordert, aber auch Eigenständigkeit fördert
- die SPD immer eine lebhafte Partei ist, mit vielen Positionen und Diskussionen
- die SPD für einen Ausstieg aus der Atomkraft ist und alternative Energien fördert
- die SPD für eine vernünftige Familienpolitik steht
- die SPD die Finanzmärkte regulieren will
- die SPD Gründer und Selbstständige, insbesondere in der Kreativbranche, gezielt unterstützen will
- die SPD meine Partei ist!

Als kleinen Überblick empfehle ich auch: 8 Ziele – SPD.de.

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...und wie bewerten Sie den Online-Wahlkampf der SPD? Machen Sie noch bis morgen Abend mit bei meiner Online-Befragung im Rahmen meiner Magisterarbeit:

Thema:
u00e2u0080u009eFranky goes web 2.0u00e2u0080u009c - Polit-PR im Social Web am Beispiel der SPD und ihres Kanzlerkandidaten im Bundestagswahlkampf

Link:
http://uni-bonn-medienwissenschaft.de/umfrage/inde...

Vielen Dank & liebe Gru00c3u00bcu00c3u009fe
Maike

auch wenn ich persu00c3u00b6nlich nicht SPD wu00c3u00a4hle - schu00c3u00b6n, dass mal jemand ...
: Politik ist immer auch Kompromiss, gerade in
: einem korporatistisch organisierten Staat wie
: der Bundesrepublik Deutschland. Es kommt
: immer auf den Ausgeich der Interessen an,
: mu00c3u00b6glichst viele Beteiligte sollen die Politik
: mittragen, dabei kommen Kompromisse
: heraus und nicht alle sind perfekt
... sagt.
das ist in den idealistisch gefu00c3u00bchrten Diskussionen hier und da und dort doch leider etwas untergegangen.