Obama und der Nobelpreis

Nico —  9.10.2009

Ich finde die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees ziemlich klasse. Sicherlich, Barack Obama besticht bislang vor allem durch seine Rhetorik und nicht dadurch, daß er mal ruckzuck den Weltfrieden gebracht hat, aber seine Rhetorik ist im Vergleich zu vielen anderen Politiker eben auch bemerkenswert. Denn sie schafft es, Stück für Stück Gräben zu überwinden.

Aber am Schönsten finde ich den Beginn seines kurzen Statements heute morgen als Erwiderung auf die Preisverleihung:

Good morning. Well, this is not how I expected to wake up this morning. After I received the news, Malia walked in and said, „Daddy, you won the Nobel Peace Prize, and it is Bo’s birthday!“ And then Sasha added, „Plus, we have a three-day weekend coming up.“ So it’s good to have kids to keep things in perspective.

2 responses to Obama und der Nobelpreis

  1. Das waren gut angelegte $465 letztes Jahr.

  2. Dann hätte man ihm viell. besser einen Rhethorikpreis verleihen sollen…. mit Verlaub, das ist eine Herabwürdigung aller bisherigen Friedensnobelpreisträger ohne Gleichen. Ich finde diese Entscheidung unter aller Sau!