Archiv für Oktober 2009

24. Oktober 2009

Queen bei LEGO Rock Band

Lego Rock Band mit einem Gastauftritt von Queen und sicherlich dem coolsten Schnurrbart der Lego-Geschichte.

24. Oktober 2009

Solar Timbuk2 Flap Messenger-Bag

flapbagscomparison

Ich bin offiziell ein klein wenig neidisch. Immer wenn ich zu einer Konferenz gehe, bekomme ich irgendeine Umhängetasche ausgehändigt, in der irgendwelche Druckerzeugnisse liegen, die ich nicht brauche und sobald ich nach Hause kommt, schmeisst meine Frau die Umhängetasche mit den Worten “nicht noch eine” in den Müll. Besucher der PopTech haben allerdings ein Timbuk2 Messenger-Bag bekommen, das mit einer neuartigen Solar-Technologie ausgestattet ist. Dieses neue Produkt ist Teil des FLAP (Flexible Light and Power) Projektes und soll für einen mobilen, urbanen Lebenstil recht praktisch sein.

Ich suche so eine Umhängetasche schon länger, da ich irgendwie ständig leere Akkus bei meinen mobilen Geräten habe, aber alles, was bislang am Markt ist, sieht extrem unstylish aus. Da ich seit 5 Jahren ein grün/orange/grünes Messenger-Bag von Timbuk2 mit mir rumschleppe, käme mir die Solar-Variante jetzt durchaus gelegen und ich müsste nicht immer an jeder Ecke nach einer Steckdose fahnden, sondern könnte einfach die aufgeladene Batterie des Messenger-Bags nutzen. Bei Timbuk2 finden sich neben Infos zu FLAP auch ein Bestell-Formular, allerdings müsste man mindestens 200 Taschen bestellen und ein Preis steht da leider auch nirgends.

The FLAP bag arrives in DUMBO from PopTech on Vimeo.

[ via: LED-Equipped Solar Timbuk2 Bag Creates a FLAP at PopTech | Ecouterre ]

23. Oktober 2009

Einmal das Internet durchlesen bitte

Google_Reader_LogoVon wegen Reading gets personal with Popular items and Personalized ranking – ein kleiner Menüpunkt beim neuen Release von Google Reader hat ein große Wirkung:

Es gibt immer etwas zu Lesen!

Je mehr man liest und mit “Like” markiert, desto mehr werden die Inhalte personalisiert. Also immer schön bei witzigen Bildchen “Like” anclicken und es kommen immer mehr davon. Herrlich.

Toll wäre es, wenn Google Reader es endlich mal schaffen könnte, bereits gelesene Artikel, die von anderen empfohlen werden, nicht nochmals darzustellen, das nervt mich immer massiv.

Meine Shared Items kann man gerne als Feed abonnieren, oder mir per Google Reader folgen und mich als persönlichen Filter nutzen. Es könnte durchaus passieren, daß da viele Items hereinfliegen…

23. Oktober 2009

Lego Reality TV

Man könnte meinen, daß nach Lego Studios dieser Schritt naheliegend sei: Reality producer lands Lego.

Reality producer Scott Messick has partnered with the Lego Group to develop nonscripted programming related to the toy building-block franchise.

Messick said he's developing several different types of reality shows related to the brand – including docuseries, competition shows and kid-oriented gamers.

"Lego seemed like such a powerful brand, and I don't think they were thinking about reality TV," said Messick, who is exec producer of Cartoon Network's "Destroy Build Destroy."

Angeblich soll in einem Lego Themepark gedreht werden. Das kann ich mir ehrlich gesagt richtig gut vorstellen und wenn Lego auch nur ein halbwegs sinnvolles Lizenzmodell wählt, dürfte die Distribution über Blogs, Foren, etc. zu einem großartigen Erfolg führen. Wenn der Content gut ist und die vielen Lego-Fans anspricht. Das sehen wir dann…

23. Oktober 2009

Jack Wolfskin, gib Pfötchen, los!

Beim Werbeblogger kann man gerade drei Dinge lesen:

1. Das Unternehmen Jack Wolfskin hat reagiert und die Abmahnungen gegen die beiden User von Dawanda zurückgenommen. Das finde ich gut und richtig, ich habe dieses Vorgehen immer für überzogen erachtet, aber eben auch angemerkt, daß die Nutzer von Dawanda die Regeln eines Marktplatzes auch anerkennen müssen.

2. Einen Forderungskatalog, was Jack Wolfskin alles unternehmen sollte, aus Sicht der Autoren. Das alles klingt nach einem Ultimatum des Internets an Jack Wolfskin und ist mehr als nur anmaßend. Formulierungen wie “Wiedergutmachung der ’schlaflosen Nächte’ innerhalb der gesamten Familien” oder “Ernennung eines neuen Markenrecht-Anwaltes” zeigen deutlich, daß hier jemand alles Maß verloren hat. Der Beitrag gipfelt in folgenden Sätzen:

Wir wissen, wir können nicht die Welt retten, wir können nur das Bewußtsein schaffen! Der Rest muß aus der Blogosphäre und dem Volke kommen, wenn das Unternehmen nicht nachhaltig, weise und einsichtig denkt und handelt.

Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage; gerne erwarten wir aber Ihre neuen Vorschläge, Herr Hell.

Ja, nee, ist klar. Ich dachte, wir reden hier davon, daß ein Unternehmen seine Marke schützen will und dabei überreagiert hat, und nicht über das Ende der freien Welt und den Niedergang der Zivilisation. Es geht hier um Fleecepullis und nicht um Krieg und Frieden! Ganz abgesehen davon verstehe ich nicht, warum ein Unternehmen gerade auf diejenigen als Berater hören sollte, die gerade tagelang ordentlich Öl ins Feuer gegossen und immer “hey, kommt alle rüber, hier brennt es ordentlich, guckt euch das an!” gerufen haben, aber das nur am Rande.

3. In den Kommentaren spielt sich gerade ein sehr skurriles Schauspiel ab, wo sich jetzt alle darüber auslassen, daß die Reaktion des Unternehmens a) zu wenig sei, b) nicht ernst genug gemeint sei und es c) doch nicht alles gewesen sein könne. Da frage ich mich auch, was es für eine Erwartungshaltung gibt und wie ein Unternehmen wie Jack Wolfskin reagieren sollte. Freifleece für alle?

Bleibt doch bitte alle mal auf dem Teppich und versucht auch nur mal ansatzweise, Euch in ein Unternehmen oder eine Marke hereinzuversetzen. Dort geht es nicht immer nur um Friede, Freude, Eierkuchen, sondern auch darum, Umsatz zu generieren, Arbeitsplätze zu sichern, Produkte zu entwickeln und lauter andere anstrengende Dinge mehr. Da ist es naheliegend, die eigene Marke zu schützen. Und nochmal, nur weil jeder Nutzer mittlerweile online Inhalte erzeugen oder an Marktplätzen teilnehmen kann, bedeutet das noch lange nicht, daß die Nutzer sich nicht an rechtliche Rahmenbedingungen halten müssen. Ich finde es einen guten und richtigen Schritt, daß Jack Wolfskin die Abmahnungen zurücknimmt, jedoch auf dem Löschen der Angebote beharrt. Sicherlich gäbe es jetzt noch weitere Schritte, die Jack Wolfskin unternehmen könnte, aber diese in einem Blogpost als Forderung zu formulieren, geht entschieden zu weit.