Archiv für Oktober 2009

22. Oktober 2009

Invaderz

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mal gucken, ob ich das über unsere IT bestellt bekomme, eigentlich sollte das zur Grundausstattung bei einem MacBook Pro dazugehören.

[ via: via FFFFOUND! | il_430xN.89483904.jpg - Tumble upon johl ]

21. Oktober 2009

Mary Meekers Economy + Internet Trends 2009

Diese Präsentation auf dem Web 2.0 Summit ist quasi eine Pflichtlektüre für alle, die sich beruflich mit Medien und Internet auseinandersetzen.
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21. Oktober 2009

Bing liefert Twitter-Suchergebnisse in Echtzeit

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Auf dem Web 2.0 Summit in San Francisco wurde heute eine nicht-exklusive Partnerschaft zwischen Microsoft und Twitter verkündet, bei der Microsoft die Daten des Public Streams nutzen kann. Die Aufbereitung der Daten in Bing erfolgen in Realtime und werden nach Retweets gewichtet, wobei gekürzte URLs bereits expandiert werden, dazu gibt es die bekannte Tag-Cloud mit den aktuellen Trending Topics.

Das Announcement kam eben gerade: Twitter / Evan Williams: http://bing.com/twitter/ Huzzah! – mehr dazu kann man bei Venturebeat nachlesen: Web 2.0: Turning Bing into a mind-reader (now with Twitter!).

Da der Deal nicht exklusiv war, kann man davon ausgehen, daß Google ebenfalls zeitnah den Twitter Public Stream in den Suchergebnissen darstellen wird.

21. Oktober 2009

Auch Hitler ist sauer auf Balloon Boy

Die unerlässliche Video-Antwort auf den PR-Stunt Balloon Boy, der die Medien in Atem hielt.

[ via: BalloonBoy is in real trouble now – Hitler is pissed at him ]

21. Oktober 2009

Schwarz-Gelb und das Internetgesetzbuch

Auf Zeit.de gibt es einen erhellenden Artikel über Datenschutz: Schwarz-Gelb plant Gütesiegel fürs Internet und erste Vorhaben der neuen schwarz-gelben Koalition werden deutlich:

Wie das Internet künftig gestaltet werden solle, sei "das größte Projekt“ der schwarz-gelben Regierung, sagte Leutheusser-Schnarrenberger. "Das Recht gilt auch im Netz. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir das Recht durchsetzen. Das gilt auch für das Urheberrecht, das können wir nicht aufgeben. Ebenso müssen wir darüber reden, wie wir mit Konzernen wie Google umgehen“, sagte die FDP-Politikerin. Einen Internet-Gipfel oder ein eigenes Internetgesetzbuch schloss sie nicht aus: "In meinen Augen ist das alles offen. Aber eines ist klar: Es darf nicht der Eindruck entstehen, wir wollten zensieren."

Die schwarz-gelbe Koalition will jetzt also das “Internet gestalten” – da werden Leute ihre Phantasien verwirklicht sehen wollen, die das Internet nur vom Hörensagen kennen, aber daher vor allem Bedrohungsszenarien kennen. Die Verlage, die Fernsehsender und die Musikindustrie sowieso – alle stehen sie jetzt Schlange und wollen, daß ihre Versäumnisse in der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle durch neue Gesetze nachtraglich abgemildert werden können.

Also soll jetzt Google reguliert werden, was danach? Facebook? Dazu kommt ein Leistungsschutzrecht für die Verlage, was kommt noch alles? Ach ja, ein staatliches Gütesiegel für Datensicherheit, das sicherlich durch eine behördliche Monstranz auffallen, aber keinen praktischen Nutzwert haben, dafür aber nur für große Firmen finanzierbar sein wird.

Ein Internet-Gesetzbuch suggiert, daß das Internet bislang ein rechtsfreier Raum sei, wo jeder alles tun kann. Ein großer Teil der Bevölkerung wird sich also freuen, daß “endlich mal was passiert” und die Koalition macht in Sachen Internet so weiter, wie die letzte aufgehört hat: mit unsinniger Symbolpolitik, die am Kern der Sache vorbei geht.

Das schwarz-gelbe Internet-Gestaltungsprojekt wird dazu führen, daß Deutschland den Anschluß an die Entwicklung im Internet noch deutlicher verlieren wird und deutsche Gründer verstärkt im Ausland gründen werden. Im globalen Wettstreit werden derartige Phantasien zum Gestaltungshemmnis. Aber für die Verlage, Fernsehsender und die Musikindustrie bedeutet es, daß man sich noch ein wenig mehr Zeit lassen kann mit den notwendigen Veränderungen.