Das CrunchPad ist am Ende

Nico —  30.11.2009

cdba
Michael Arrington darf nun sein lange angekündigtes Crunchpad in den Deadpool schieben. Denn, wie er in The End Of The CrunchPad schreibt, ist das Projekt tot:

And then the entire project self destructed over nothing more than greed, jealousy and miscommunication.

Arrington führt an, daß sein Kooperationspartner ihn und sein Team aus dem Projekt gekegelt hätte und daß es jetzt eine juristische Auseinandersetzung geben würde.

Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Im Januar soll das lang ersehnte Tablet von Apple kommen, da dürfte das Crunchpad mit einem Launch im Dezember kaum Zeit für eine Etablierung im Markt bekommen, daher wurde jetzt die Reißleine gezogen. Jedenfalls ist das meine Interpretation des Vorgehens. Das Projekt Crunchpad war schon zu weit fortgeschritten, als die Hinweise aus Cupertino sich verdichteten. Nun wurde die Notbremse gezogen, öffentlichkeitswirksam als Ankündigung einer Schlammschlacht.

8 responses to Das CrunchPad ist am Ende

  1. TechCrunch VS. Fusion Garage is now online at the AllRise court. Join the debate and cast your vote – http://bit.ly/AllRise277

  2. Na, da wuerde ich ja glatt eine Flache Scotch dagegen halten. Weder ist das Apple-Ding bestätigt, noch macht es Sinn, erst jetzt die Reissleine zu ziehen – noch dazu mit erfundenen Story.
    In Zeiten des Internets kommt das doch immer raus ;)
    Ausserdem würde er dann eine Story wählen, bei der nicht sein Friend for Life abgeschossen wird. Maybe a dick, but not stupid.

  3. na komm, da hat eine der beiden parteien kalte füsse bekommen, dadurch kam es zum zwist. da arrington rausgekickt wurde, vermute ich, daß er den zwist angeleiert hat.

    ich trinke am liebsten rye. danke. :)

  4. Es wäre wohl naiv, zu glauben, Du hättest irgendwelche Belege oder wenigstens Indizien für diese Einschätzung?

  5. die Indizien sind, daß erst viel Rambazamba gemacht wurde, dann ab Sommer eher Funkstille herrschte und dann nur noch Beschwichtigungen auf Nachfrage kamen. Gleichzeitig bewegte sich das Preisschild des Crunchpads eher im oberen Segment, deutlich über den immer günstiger werdenden Netbooks. Ein geplantes Apple Tablet dürfte im selben Rahmen liegen, entfaltet aber sicherlich eine weitaus größere Nachfrage innerhalb derselben Zielgruppe.

    Daher der Rückzug. Ist natürlich alles purer Spekulatius, aber aus der Ferne wirkt es auf mich so, als ob hier die Reißleine in Form eines Streits gezogen wurde, um nicht die Marke beim Launch zu verbrennen.

  6. Glaub ich nicht. Dann hätte er nicht während Gillmor Gang vor 10 Tagen noch gesagt alles on Track.
    Und ich mag am liebsten Laphroig ;-)

  7. klingt nach schottischem frosch.

  8. Schmeckt aber sehr torfig.