Der Hamburger CDU-Chef Michael Freytag tritt von seinem Amt als Landesvorsitzender der CDU Hamburg und auch von seinem Amt als Finanzsenator zurück. Damit ist die schleichende Demontage des einst als Kronprinzen Ole von Beusts gehandelten Freytag vorbei, er flüchtet in die Wirtschaft und begründet dies mit der Wahrung seiner Unabhängigkeit.
Die schwarz-grüne Koalition in Hamburg ist deutlich angeschlagen, die Umfragewerte sind im Keller und gelingen will schon gar nichts mehr so richtig. In zwei Jahren wird in Hamburg wieder gewählt und nun wird zusehend klar, wie aufgebraucht die CDU ist, die nun ihren einstigen starken Mann los ist, der in der Affäre um die HSH-Nordbank durchaus nicht die beste Figur gemacht hat, um dies mal freundlich auszudrücken. Zudem ist die Finanzlage in Hamburg desolat, was sicherlich auch dem Finanzsenator anzulasten ist.
Der Lack ist ab bei schwarz-grün, eine Kabinettsumbildung als letzter Versuch eines Befreiungsschlags wird immer wahrscheinlicher und Michael Freytag hat die entsprechenden Konsequenzen gezogen und sich aus den Führungspositionen der Hamburger Politik verabschiedet. Das Sinken geht weiter.
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