01. März 2010

Von Nagetieren und größeren Wasserfahrzeugen

Der Hamburger CDU-Chef Michael Freytag tritt von seinem Amt als Landesvorsitzender der CDU Hamburg und auch von seinem Amt als Finanzsenator zurück. Damit ist die schleichende Demontage des einst als Kronprinzen Ole von Beusts gehandelten Freytag vorbei, er flüchtet in die Wirtschaft und begründet dies mit der Wahrung seiner Unabhängigkeit.

Die schwarz-grüne Koalition in Hamburg ist deutlich angeschlagen, die Umfragewerte sind im Keller und gelingen will schon gar nichts mehr so richtig. In zwei Jahren wird in Hamburg wieder gewählt und nun wird zusehend klar, wie aufgebraucht die CDU ist, die nun ihren einstigen starken Mann los ist, der in der Affäre um die HSH-Nordbank durchaus nicht die beste Figur gemacht hat, um dies mal freundlich auszudrücken. Zudem ist die Finanzlage in Hamburg desolat, was sicherlich auch dem Finanzsenator anzulasten ist.

Der Lack ist ab bei schwarz-grün, eine Kabinettsumbildung als letzter Versuch eines Befreiungsschlags wird immer wahrscheinlicher und Michael Freytag hat die entsprechenden Konsequenzen gezogen und sich aus den Führungspositionen der Hamburger Politik verabschiedet. Das Sinken geht weiter.

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Mir auch. Was fu00c3u00bcr ein Scheiu00c3u009fjob.

Mir tut sein Nachfolger als Finanzsenator jetzt schon leid.

ah, der kommentar beruhigt mich, will mich ja nicht um meinen GAL-Kommentator sorgen mu00c3u00bcssen :)

Naja, die Umfragewerte der GAL sind alles andere als im Keller, die der Sozis hingegen schon. Deine Sozis sollten sich lieber mal Gedanken machen, warum so viele Wu00c3u00a4hler mittlerweile die Linke als die eigentliche und u00c3u00bcberraschend unpopulistische Oppositionspartei wahrnehmen und nicht die SPD.
Den Ru00c3u00bccktritt an sich nehme ich allerdings mit Wohlgefallen zur Kenntnis.
Dein GAL-Kommentarbot ;-)