Wo guckst Du?

Die WM 2010 in Südafrika naht. Daher hat Vodafone jetzt Wo guckst Du? gestartet. Auf Wo guckst Du? kann man sich zum Fußballgucken verabreden, öffentliche Locations finden, aber auch private Parties eintragen. All das wurde nett verknüpft mit Facebook, Qype und Google Maps und natürlich auch mobil verfügbar gemacht als Add-On für die Vodafone Update App.

Viel Spaß bei der WM!

Disclosure: Vodafone ist Kunde meines Arbeitgebers Scholz & Friends und ich bin an dieser Kampagne beteiligt.

Anflug auf Hamburg in der Abendsonne

Heute abend bin ich leicht genervt in das über 30 Minuten verspätet abfliegende Flugzeug gestiegen, nur um dann einer Lautsprecher-Durchsage des Lufthansa-Piloten zu lauschen, der mitteilte, dass dies sein letzter Flug sein würde, da er in Rente ginge. Daraufhin hat er eine Extra-Runde über Hamburg angekündigt und dann auch vor der Landung einiges vom Hafen und der Innenstadt gezeigt. Nach der Landung haben alle geklatscht und dann wurde das Flugzeug von zwei Löschfahrzeugen der Feuerwehr noch geduscht.

Auch wenn man etwas öfter fliegt, freut man sich über derartiges Entertainment, auch wenn es mich geärgert hat, daß ich direkt am Flügel saß und auch nicht “die gute” Kamera meiner Frau dabei hatte, sondern nur mein iPhone.

Alle verlassen Facebook

Man sieht es deutlich, vor allem in Deutschland. Der Drops ist gelutscht. Die Zeitungen behalten doch recht. Dieses Zeugs braucht eben doch kein Mensch, noch dazu die banalen Unterhaltungen zwischen irgendwelchen Leuten.

It’s the End of Social Media as we know it (and I feel fine)

Die Folien zu der Präsentation, die ich am Dienstag auf der Next10 in Berlin gehalten habe. Als Teil der Tonspur kann sich der geneigte Betrachter ein paar Ähs denken.

Twitter irrt einer Strategie hinterher

Twitter erstaunt mich immer wieder. Eigentlich finde ich den ursprünglichen Approach von Twitter, quasi eine Infrastruktur zu liefern und dann Drittanbieter Dienste bereitstellen zu lassen, ziemlich sinnvoll und praktikabel. Aber das hat natürlich so seine Grenzen, da die Vorteile dieses Verfahrens für die wirkliche Masse der User zu umständlich erscheint. Ein großer Teil der Anziehungskraft von Facebook resultiert sicherlich daraus, dass alles an einem Ort zu finden ist. Gleichzeitig hat man mit der Einführung des Like-Buttons für Websites gesehen, daß Facebook versucht, Website-Inhalte mit Freunden und damit zusätzlicher Relevanz zu verknüpfen. Das hat massive Auswirkungen auf Search, aber auch auf Traffic für die Websites.

Twitter geht jetzt einen anderen Weg, um möglichst die Relevanz zu steigern. Es führt HTML-basierte Tweetzitate ein. Gähn. Nicht nur, dass es Embedtweet seit einiger Zeit gibt, sondern auch, dass dies so eine naheliegende Banalität darstellt, dass man sich echt fragen muss, ob sich Twitter eigentlich bewußt ist, daß sie das Entwicklungstempo forcieren müssen, um für noch mehr User attraktiv zu werden. Natürlich machen Tweetzitate Sinn, vor allem sicherlich aus SEO-Sicht, aber mal ehrlich: Twitter hat als Realtime-Infrastruktur soviel Potential, warum versucht Twitter nicht, dieses zu heben? Stattdessen wird erst den Entwicklern von mobilen Twitter-Applikationen Konkurrenz gemacht und jetzt ein Feature gelaunched, dass eigentlich schon seit ca. 2 Jahren überfällig ist.

Ich vermisse bei Twitter eine Strategie. Bislang sieht man viele Ankündigungen, kleinere Umsetzungen von Features, aber im Vergleich zu Facebook fehlt der Plan, wie sich die Plattform entwickeln soll.