Denkzettelbundespräsidentenwahl

Die Wahl des Bundespräsidentenwahl geriet zu einer Denkzettelwahl für Angela Merkel und ihre schwarz-gelbe Koalition. Mit einem Vorsprung von 21 Wahlmännern und -frauen hat Christian Wulff die absolute Mehrheit nicht erreicht und erst im dritten Wahlgang wurden 625 Stimmen mobilisiert, dabei gehören 644 die zum eigenen Lager gehören. Das ist eine deutliche Klatsche für die schwarz-gelbe Koalition. Christian Wulff ist ein blasser Kandidat, der jetzt als dauergrinsender Bundes-Ken mit seiner Barbie in Schloß Bellevue einziehen wird. Wenn Frau Merkel spätestens 2013 abgewählt wurde, wird er als mahnendes Überbleibsel den Rest seiner Amtszeit abwarten und dafür sorgen, daß die Bürger nicht vergessen werden, wie in schlimmster kohlscher Manier Frau Merkel versuchte, das Land durchzuregieren.

Die schwarz-gelbe Koalition ist zerstritten, sie bekommt noch nicht einmal mit ihrer satten Mehrheit ihren Kandidaten für das höchste Amt im Staate gewählt. Heute wurde das Ende der Koalition eingeleitet, die nächsten Monate werden zeigen, wie Frau Merkel immer weniger Zuspruch in den eigenen Reihen bekommt und aus Angst vor zu verlierenden Landtagswahlen wird schwarz-gelb einfach weiterhin versuchen, mit einer Politik der Mittelmässigekeit und der Klientelpolitik sich irgendwie durchzumogeln. Das ist nicht genug für Deutschland und der heutige Tag war der Anfang vom Ende der schwarz-gelben Koalition in Deutschland. Schade ist nur, daß die Linke noch einmal mehr gezeigt hat, daß sie nicht fähig sein will, in diesem Land konstruktive Politik zu gestalten.

Frau Merkel ist angezählt.

7 Antworten auf „Denkzettelbundespräsidentenwahl“

  1. Gauck hätte sicherlich einen guten Bundespräseidenten abgegeben, das er es nicht wurde hat die SPD ihrem heimlichen Koalitionspartner in spe zu verdeanken, der Ex-SED.

    Die Stimmenthaltungen dieser Trümmertruppe aus Neuzeitkommunisten und Ex-Stasipsitzeln hat nun einen CDU-Mann aus Niedersachen an die Spitze des Staates gebracht.

    Viele der Wahlfrauen und Wahlmänner wollten wohl nicht den Mann wählen der mit seiner Behörde lange genug in dem Dreck wühlen musste, der von ihren Vorgängern erschaffen wurde.

    Wessen Geistes Kind die Ex-SED ist, zeigte sich am Ende der Bundesversammlung, als die Frau, welche nach dem Willen ihrer Partei hätte unseren Staat repräsentieren sollte, noch nicht einmal die Lippen zur Hymne bewegen konnte. Wie so viele der ehemaligen Stasispitzel und Neuzeitkommunisten mit Toskannanstrich!

    1. @Mainbube Mit dieser Logik müsste man der halben Fußballnationalmannschaft unterstellen, dass sie wessen geistigen Kinds auch immer sind, welches sie hier der Linkspartei unterstellen.

    2. Aechem. Bitte nochmal die Stimmen nachzählen: Wulff (625), Gauck (494 + 121 = 615). Gilt für alle Werte größer als 1. Außerdem: niemand ist gezwungen, den Text der Nationalhymne zu singen. Hat Beckenbauer auch nie gemacht.

      Was die Behörde angeht stelle dir einfach mal die Frage, ob es tatsächlich so war, das es in der BRD keine Mitarbeiter der Staatssicherheit gab… und lies dann diesen Artikel hier: http://www.freitag.de/politik/0017-akte-akte-zahn-zahn.

      Es war ausdrücklich nicht die ARbeit der Behörde, die eine Wahl Gaucks verhindert hat, sondern a) Mehrheitsverhältnisse und b) verschiedene Positionen Gaucks bspw. zu ALG2, Kriegseinsätze und Deutschland im allgemeinen.

      Anyway, viel Spaß mit der Grinsekatze :)

  2. Die Fussballnationalmannschaft möchte nicht das höchste Staatsamt bekleiden, da ist es schön wenn sie mitsingen, müssen es aber nicht.

    Die Ausreden von Herrn Ernst habe ich heute im ZDF auch gehört, sehr lustig wie er aufgrund seiner Herkunft meinte er könne nichts mit der STASI am Hut haben.

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