Wir hatten ja nichts, außer Daten und Kreativität

Nico —  13.05.2011

Dies ist ein Artikel über die Next11, der eigentlich auf dem Fischmarkt erscheinen sollte, aber da ich zu bräsig war und überlesen habe, daß der Artikel auf englisch sein sollte, gibt es jetzt hier das Original und später die englische Variante irgendwo anders.

Es ist eine der am wenigsten gehüteten Binsenweisheiten, dass sich die Werbebranche seit Jahren im Umbruch befindet. Dieser resultiert nicht nur aus den Veränderungen im Mediennutzungsverhalten, sondern auch aus den Möglichkeiten, die das Internet bietet. Auf der einen Seite eine Fülle von interessanten Möglichkeiten, Daten zu erheben, auf der anderen Seite die Herausforderung, diese Daten für die kreative Arbeit zu nutzen.

Mein Arbeitgeber Scholz & Friends engagiert sich auch dieses Jahr wieder auf der Next und kuratiert den Thementrack “Branding”. Wir versuchen der Fragestellung nachzugehen, wie zukünftig Kreation und Markenführung funktionieren wird und haben dazu einige spannende Referenten eingeladen. Wir sind allerdings ehrlich gesagt nicht ganz uneigennützig vorgegangen, denn auch für uns ist die große Frage „was kommt als nächstes?“ essentiell, wollen wir auch in Zukunft unsere Kunden optimal beraten und herausragende kreative Arbeit liefern. Dabei müssen und sollten Data & Creativity kein Gegensatz sein, sondern sich gegenseitig verstärken. „Data love“, eben.

Wir werden uns also gemeinsam durch ein Spektrum von Themen gleiten lassen, das von “Data vs Creativity? Bullshit! Data as Inspiration for Creativity” über “1 Brand 1000 Faces? Branding-Strategies in Times of Touchpoint-Multiplicity” bis hin zu “Excitement not Ambush: Advertising that engages people instead of torturing them to listen” reicht. Wir erwarten zwar nicht die Klärung aller offenen Fragen, aber doch zumindest Impulse für die Zukunft der Kommunikation. Dazu haben wir mit Garrett Graff, Editor-in-Chief des Washingtonian Magazine, einen intimen Kenner der amerikanischen Polit-Szene eingeladen. Er wird über das Thema “Inventing an Online Persona: How to Balance Authenticity and Your Online Brand” sprechen. Robert Gaal, der CEO des niederländischen Startups Wakoopa, wird sich mit “Five Ways to Make Data Drive Creativity” auseinandersetzen. Glyn Briton schließlich wird mit “Using Data to Make Advertising More Human” einen scheinbaren Widerspruch auflösen, um nur eine kleine Auswahl des Thementracks Branding zu bieten.

Präsentiert wird der Branding-Track von meiner charmanten Kollegin Luise Hübbe und von mir. Ich freue mich auf viele interessiert-guckende Teilnehmer und nach gelungenen Anmoderationen ggf. La-Ola-Wellen.

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One response to Wir hatten ja nichts, außer Daten und Kreativität

  1. Inzwischen sogar 30 Prozent!