Consumerization: IT-Abteilung als Hausmeister 2.0

Consumerization ist ein ordentliches Problem für viele IT-Verantwortliche. Auf einmal wollen diese doofen Nutzer im Unternehmen irgendwie ständig Sachen selber machen, die eigentlich immer der IT vorbehalten waren. Sie wollen Apps installieren, keinen IE6 mehr benutzen müssen, sie wollen ein iPad nutzen und zwar innerhalb der gegebenen IT-Infrastruktur und trotz bestehender IT-Richtlinien. Die IT-Abteilung wird dadurch oftmals als ein Hausmeister 2.0 wahrgenommen, der das übliche „da kann ja jeder kommen, das haben wir schon immer so gemacht und hier dürfen sie nicht parken!“ auf den Bereich IT anwendet. Wer kennt sie nicht, die Leute, die einen Blackberry nutzen müssen, obwohl sie lieber ein iPhone hätten und sich dann privat eins kaufen?

Natürlich gibt es ganz, ganz viele Sicherheitsbedenken, da bin ich mir sicher, und viele sind auch valide, aber es hilft alles nichts, die Mitarbeiter arbeiten nicht mehr an dumb terminals, sondern wollen anders arbeiten.

Es gibt ein massives Consumerization Gap – wie soll man das in Zukunft überbrücken? Aus „never change a running system“ wird so schnell ein Hemmnis für Innovation und für verbesserte Kommunikationsabläufe in Unternehmen!

[ via: Enterprise IT sees phones, Facebook and tablets! Oh my! — Cloud Computing News ]

P.S.: Bei Scholz & Friends haben wir sagenhafte Admins, nutzen Apple und Google Apps, es ist also quasi das Paradies der Consumerization. Das sage ich natürlich auch, falls mein Macbook Air mal kaputt gehen sollte oder überraschend das iPhone5 rauskommen sollte…

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