Hamburger Linke und der Hashtag #hhsenat

In einer schriftlichen kleinen Anfrage zum Thema “Nutzung von Sozialen Netzen – Wie stehts mit der Medienkompetenz des Senats?” [PDF] demonstriert Kersten Artus (DIE LINKE) eindrucksvoll, daß wenig Medienkompetenz bei der Anfragenstellerin vorliegt:

Seit 21. März verfügt der Hamburger Senat sogar über einen eigenen so genannten Hashtag bei Twitter, #hhsenat. (Ein Hashtag ist ein Schlagwort, unter dem Meldungen gesendet und gefunden werden können.). Bis heute wurde kein einziger Tweet unter diesem Hashtag versendet.

Das ist ja eine bodenlose Frechheit des Senats und kommt einem handfesten Skandal gleich. Ein ungenutzter Hashtag, der für viel Geld eingerichtet wurde, so kann es nicht weiter gehen in Hamburg! Dieses drängende Problem muß dringend noch im Sommerloch angepackt werden!

[ via Facebook / Hansjörg Schmidt ]

14 Antworten auf „Hamburger Linke und der Hashtag #hhsenat“

  1. Vielleicht könnte man dieses Thema mit der Schreibschrift-Problematik kombinieren?!

  2. Wird das hashtag nicht irgendwann schlecht, wenn es so lange rumliegt und keiner es nutzt? Da muss doch ein Haltbarkeitsdatum drauf!

    Mein Liebling ist die Frage nach StudiVZ.

    Das ist doch ABM.

  3. Vielleicht hätte der nette Herr von der Link mal richtig suchen sollen, denn auf Twiter selber reicht die Suche nur 7 Tage zurück. Die SPD hat nämlich mit dem Hashtag getwittert. ;o)

    Außerdem, die Anfrage ist vom 11. Warum ist dann kein G+ dabei? Der Mensch ist ja sowas von seiner Zeit hinterher. Mit G+ hat man ja nun wirklich sein Facebook-Profil und seinen Blog gelöscht, weil ist ja alles so etwas von vorgestern.

  4. Vielleicht hätte der nette Herr von der Linke mal richtig suchen sollen, denn auf Twitter selber reicht die Suche nur 7 Tage zurück. Die SPD hat nämlich mit dem Hashtag getwittert. ;o)

    Außerdem, die Anfrage ist vom 11. Warum ist dann kein G+ dabei? Der Mensch ist ja sowas von seiner Zeit hinterher. Mit G+ hat man ja nun wirklich sein Facebook-Profil und seinen Blog gelöscht, weil ist ja alles so etwas von vorgestern.

  5. Ein klarer Fall für den Landesrechnungshof. Dass von unseren Steuergeldern Hashtags angeschafft werden, die dann ungenutzt herumliegen, ist ein Skandal.

  6. @misters: Vielleicht hättest Du dann aber auch mal richtig suchen sollen, der Herr Kersten ist eine Frau :-) Im übrigen zitiere ich mal von http://wahlbeobachter.blogspot.com/2011/03/hhbue.html

    “Als Hashtag für die Kommunikation über die Bürgerschaft habe ich in Absprache mit @hschmidt und @DennisGladiator, als aktivste Twitter-Bürgerschaftsabgeordnete, folgende Abkürzung definiert:#hhbue. Für Themen, die den Hamburger Senat betreffen, haben wir uns für folgenden Standard entschieden:#hhsenat.”

    Das mag nichts “offizielles” sein, aber es deutet schon auf eine informelle Absprache über die Verwendung eines Hashtags hin, oder? @hschmidt (spd) , @DennisGladiator (cdu) Und von Geld war in der Anfrage ja nicht die Rede …

  7. Haha, das ist doch nicht deren Ernst? Wie doof ist das denn? Unglaublich.

Kommentare sind geschlossen.