Die Plünderungen in London und Social Media

Nico —  10.08.2011

Europa guckt gebannt auf die Plünderungen in London und natürlich spielt Social Media dabei eine Rolle. Warum auch nicht? Früher hätte man Handzettel verteilt und von viel Mundpropaganda gesprochen, heute nutzen die Menschen eben SMS, Twitter, Facebook und Co – das ist weder verwunderlich noch sonderlich beklagenswert, sondern stellt einfach eine technische Entwicklung der Kommunikation dar. Der Twitter-Hashtag #londonriots sammelt die Tweets zum Thema.

Amazon UK Baseball Bats

Interessant ist aber auch, was man im Netz alles zum Thema findet, wie beispielsweise der Hinweis Sales of ball bats and police batons up 5,000% on Amazon UK – da kann man mal sehen, wie sehr Echtzeit das Web doch bereits ist, wenn die direkte Ableitung eines gesellschaftlichen Phänomens in den Verkaufscharts eines Online-Händlers zu sehen ist. Auf Facebook gibt es mittlerweile eine Fanpage mit über 870.000 Nutzern zum Thema Supporting the Met Police against the London rioters – was auch immer man davon halten mag.

Aber das Web wäre nicht das Web, wenn nicht sofort Spaßvögel loslegen würden, um auf Tumblr bekannte Fotos der Plünderungen mit Photoshop zu verändern: photoshoplooter.
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