Westerwelle muß Außenminister bleiben!

Guido WesterwelleSicher, Single Serving Sites wie Ist Westerwelle noch im Amt? haben ihren kurzen Reiz, aber wir sollten hier mehr im Blick haben als die kurzfristige Ablösung von Guido Westerwelle als Außenminister.

Es geht um Deutschland und daher muß Westerwelle Außenminister bleiben!

Ich möchte kurz begründen, warum Westerwelle Außenminister bleiben muß.

Guido Westerwelle wurde bei der letzten Bundestagswahl mit einem historisch hohen Ergebnis für die FDP ins Amt gespült. Er hat sich gleich danach blamiert mit seiner Belehrung eines BBC-Journalisten, daß man in Deutschland auf Pressekonferenzen deutsch spräche und danach ging es mit Westerwelle und seinen Äußerungen weiter bergab. Westerwelle ist ein außenpolitischer Irrläufer und verkörpert damit wie kein anderer die Überflüssigkeit der FDP im bundesdeutschen politischen System.

Westerwelle muß Außenminister bleiben – als Mahnmal für alle Deutschen bis zur nächsten Bundestagswahl! Damit alle sehen, was passiert, wenn man FDP wählt! Man macht sich international lächerlich und bückt sich national vor den Lobby-Verbänden!

Bis dahin wird die Kanzlerin weiterhin außenpolitisch vor sich hinwurschelten, egal wen die FDP als Außenminister ins Amt hebt. Westerwelle als Symbolfigur von Anspruch und Scheitern der Lobbyisten-Partei FDP sollte den Wählern auch 2013 noch ein Dorn im Auge sein, damit nicht mehr als 5% auf die Idee kommen, den Politiker-Darsteller der FDP ihre Stimme zu schenken! Westerwelle muß Außenminister bleiben, damit die krachende Abwahl von schwarz-gelb 2013 garantiert wird!

47 Antworten auf „Westerwelle muß Außenminister bleiben!“

  1. Gut, dass nach der Überschrift noch ein Text folgt. Ich hab mich schon erschrocken.

  2. Gut, dass nach der Überschrift noch ein Text folgt. Ich hab mich schon erschrocken.

  3. @Aquii Das war doch klar, dass Merkel ihn nicht mal eben schnell rauswirft.

  4. @FrauRausHH leigt wahrscheinlich daran, das seine pensionsansprueche noch nicht hoch genug sind, oder halt noch nicht vorhanden #westerwelle

  5. @HandamSack Das ist mal ein genialer Vorschlag! Aber ich glaube es ist auch nur eine Minderheit, die in das Problem überhaupt begreift….

  6. @qrskomplex Zumal die Schmierenpresse, ihr Übriges dazu beisteuert!

  7. @Aquii Der ist doch Berufspolitker, seitdem er aus dem Geburtskanal gerutscht ist und hat seit Jahren Pensionsansprüche. #westerwelle

  8. @FrauRausHH nee, ich glaub die brauche mindestens 6 jahre als minister, und 2 perioden als abgeordnete, die sollte er aber schon haben

  9. @FrauRausHH wobei eine ministerpension deutlich hoeher ausfallen duerfte….

  10. @FrauRausHH wobei eine ministerpension deutlich hoeher ausfallen duerfte….

  11. @FrauRausHH ab einer gewissen hoehe des einkommens, wird man immer gieriger, so scheint es mir…

  12. @Aquii Ich wollte nur darauf hinaus, dass die Pensionsansprüche mit Sicherheit nicht der Grund sind, warum an ihm noch festgehalten wird.

  13. @FrauRausHH ich baue ja bei seiner abloesung nicht auf merkel, sondern auf dein wiedereinsetzenden verstand der 3% partei #fdp

  14. @FrauRausHH du willst damit zum ausdruck bringen, du bist weiter als ich, schaeme dich ;)

  15. @Aquii Ich finde es ziemlich frustrierend, schon seit Jahrzehnten völlig illusionsfrei zu sein.

  16. @Aquii Ich finde es ziemlich frustrierend, schon seit Jahrzehnten völlig illusionsfrei zu sein.

  17. @FrauRausHH dann solltest du alles, was mit deutschen politikern zu tun hat, sofort ausblenden ;)

  18. @FrauRausHH dann solltest du alles, was mit deutschen politikern zu tun hat, sofort ausblenden ;)

  19. @Aquii Nö, ich rege mich gern auf. Illusionsfrei ist ja was anderes als „ist mir alles egal“.

  20. @FrauRausHH ueber politik aufzuregen bringt nicht wirklich was, das ist verschwendete energie

  21. So argumentieren eigentlich nur Parteipolitiker.

    Schaden für das Land wird gerne in Kauf genommen, Hauptsache es schadet auch der gegnerischen Partei.

  22. Da stimme ich zu. Parteipolitisch mag es opportun sein, wenn Westerwelle noch die restliche Legislaturperiode durchhält, im Interesse der Sache ist das nicht.

  23. Ich habe bis heute nicht verstanden, was falsch daran ist, von ausländischen Reportern zumindest eine deutsche Übersetzung zu verlangen. Andersherum erwarten die anglophonen Regionen ja ebenfalls, dass man sich als Reporter in deren Landen bitteschön auf Englisch einen abbricht.

  24. als Außenminister in spe sollte man auch auf Englisch ohne Probleme antworten können, das hat auch was mit Weltläufigkeit zu tun und sowas sollte man von einem Außenminister Deutschlands zum Beginn des 21. Jahrhunderts erwarten dürfen.

  25. Schlimmer, als das Verlangen nach einer deutschsprachigen Frage fand ich persönlich die Bemerkung (O-Ton) „Wir können uns gerne auch mal außerhalb einer Pressekonferenz fabelhaft uns zum Tee treffen und dann sprechen wir nur English.“ Ohne Worte.

  26. Und selbst wenn der Mann spanisch gesprochen hätte, wäre eine höfliche Erwiderung, dass man selbst kein Spanisch könne, aber gerne antworten würde sobald eine Übersetzung bereitstünde, angebracht gewesen. Aber kein Rüffel.

  27. Der Plan könnte aufgehen, denn wer die Herrn W. gelegentlich anzumerkende Machtgeilheit angesichts der Tatsache, dass er jetzt Minister und Parteichef ist, bereits abstoßend fand, der hat jetzt die Gelegenheit festzustellen, dass das alles bei Herrn Rösler noch viel schlimmer ist: Der kann sich ja gar nicht wieder drüber einkriegen, dass er jetzt das Sagen hat in seiner Klientelpartei. Das sieht nicht schön aus, und auffallen tut es auch.

    Rein sachlich entbehren die Vorwürfe gegen W. nicht einer gewissen Nickeligkeit.

    Bislang hat mir noch niemand schlüssig darlegen können, worin sich der angeblich immense außenpolitische Schaden manifestieren soll, den W. mit seiner Weigerung ausgelöst hat, 65 Jahre nach dem Afrikafeldzug erneut deutsche Soldaten nach Libyen zu schicken. Wird Frankreich uns jetzt aus der NATO werfen? Wird Italien jetzt unsere Finanzhilfen zur Rettung ihres Staatshaushaltes brüsk zurückweisen? Wird Großbritannien uns die Unterstützung im Bündnisfall verweigern, wenn die Schweiz uns angreift? Wird die USA unsere Soldaten aus Afghanistan herauswerfen? Dieses eilfertige Wünschen, dass das Ausland uns lieb hat, halte ich für einen sinnlosen Reflex. Das Ausland liebt uns so sehr wie die digitale Avantgarde Microsoft liebt. Da können wir tun was wir wollen. Das Schöne daran: Wir können es auch lassen, dann kommen eben 15 Spanier weniger aufs Oktoberfest. ich denke, damit kommen wir klar.

    In einem Punkt muss ich Nico recht geben: W. ist als Außenminister ungeeignet, und zwar aus zwei Gründen: Erstens fehlt ihm eine außenpolitische Vision, wobei es bereits seit Adenauer bekannt ist, dass die Außenpolitik eigentlich das Feld des Regierungschefs ist und nicht eines Fachministers. Und zweitens: Westerwelle ist nicht cool. Es fehlt im an Souveränität und an Abstand zu sich selbst. Das liegt vermutlich daran, dass der Außenministerposten das erste Regierungsamt ist, das W. in seinem fast 50-jährigen Leben bekleidet.

    Aber wenn die FDP nach der nächsten Bundestagswahl aus dem Bundestag fliegt, dann hat nicht W. allein das zu verantworten. Es war schon die ganze Gurkentruppe, die sich da nach bestem Vermögen blamiert hat.

  28. @NicoLumma Und natürlich muss man seit neuestem Englisch als alleinige „Weltsprache“ akzeptieren, von der Realität in Europa (!) gänzlich unbeeindruckt.

  29. @NicoLumma Und natürlich muss man seit neuestem Englisch als alleinige „Weltsprache“ akzeptieren, von der Realität in Europa (!) gänzlich unbeeindruckt.

  30. @NicoLumma Und natürlich muss man seit neuestem Englisch als alleinige „Weltsprache“ akzeptieren, von der Realität in Europa (!) gänzlich unbeeindruckt.

  31. Man muss sich auch dem bewusst sein, dass der nächste Aussenminister dann Dirk Niebel heißen könnte…

  32. @NicoLumma Als Hauptstadtkorrespondent in Berlin sollte man aber auch als Brite in der Lage sein, seine Fragen auf deutsch zu stellen. Der ARD-Korrespondent in London könnte ja mal versuchen, in einer laufenden Pressekonferenz unvorbereitet ein in sendefähigem Deutsch vorgetragenes Statement von Außenminister William Hague zu bekommen. Mal abgesehen davon, dass er von der in London anwesenden Presse dafür vermutlich ausgebuht würde. Das Problem von W. ist nicht die Weigerung Westerwelles, die Konferenzsprache zu ändern. Das Problem ist, dass er dabei uncool war und ins Stammeln gekommen ist. Übrigens: Selbst vor der UN-Vollversammlung käme kein Spitzenpolitiker auf den Gedanken, eine Rede in einer anderen als seiner Muttersprache zu halten.

Kommentare sind geschlossen.