VXLAN für virtuelles Netzwerken in der Cloud

Die Cloud ist derzeit allgegenwärtig und erlaubt immer mehr Unternehmen, auf eine flexiblere IT-Infrastruktur zurückzugreifen. Daten werden in der Cloud gehalten und der physikalische Ort wird immer weniger relevant. Allerdings gilt das bislang nicht für die Netzwerk-Ebene, denn hier ist der Ort durchaus ein limitierender Faktor, wenn es um die Zusammenführung von Ressourcen geht. Steve Herrod, CTO von VMware, vergleicht dies auf seinem Blog mit dem Telefonnetz, das bis zur Einführung der Mobiltelefonie eben auch sehr ortsgebunden war. Daher führt VMware jetzt VXLAN ein, entstanden aus einer Zusammenarbeit mit Cisco und anderen Unternehmen der Branche. VXLAN (Virtual eXtensible LAN) soll das Zusammenschliessen von Netzwerken über die Cloud ermöglichen und damit die bisherigen Restriktionen aufheben.

Using “MAC-in-UDP” encapsulation, VXLAN provides a Layer 2 abstraction to virtual machines (VMs), independent of where they are located. It completely untethers the VMs from physical networks by allowing VMs to communicate with each other using a transparent overlay scheme over physical networks that could span Layer 3 boundaries. Since VMs are completely unaware of the physical networks constraints and only see the virtual layer 2-adjacency, the fundamental properties of virtualization such as mobility and portability are extended across traditional network boundaries. Furthermore, logical networks can be easily separated from one another, simplifying the implementation of true multi-tenancy.

VXLAN

So soll es künftig möglich sein, virtuelle Instanzen miteinander zu vernetzen, komplett unabhängig vom jeweilen Standort in der Cloud oder im Rechenzentrum. VXLAN ist als Draft beim IETF eingereicht: VXLAN: A Framework for Overlaying Virtualized Layer 2 Networks over Layer 3 Networks und dürfte allein aufgrund der Unterstützung in der Branche zum Standard werden.