Take This Lollipop

Nico —  19.10.2011

Take This Lollipop zeigt auf drastische Art und Weise, was passieren könnte, im idealen Horrorszenario, wenn wir leichtfertigst unsere Daten im Web publizieren. Die Idee ist eindrucksvoll umgesetzt, um die Story selber zu erleben, benötigt man einen Facebook-Account. Na los, nimm den Lolli!

4 responses to Take This Lollipop

  1. Obwohl technisch sehr eindrucksvoll gemacht, finde ich den Film bedenklich, weil er ganz bewusst darüber hinwegtäuscht, dass du bei Facebook angemeldet bist und dadurch natürlich alle deine Daten für dich (und alles, was in deinem Browser läuft) offen liegen. Es ist deine Privatperspektive, die gezeigt wird.

    Der Laie versteht nix von API und Session Cookies. Ihm vermittelt der Film den Eindruck, dass jeder Zugriff auf diese Daten haben könnte. Könnte er natürlich mit deinem Passwort, wie im Film gezeigt, aber der Film, der längst vergessen geglaubte Fotos und Infos aus deiner Timeline gräbt, die man selbst nicht so ohne weiteres hervorholen könnte, erzeugt damit ein diffuses Bedrohungsszenario. So als ob selbstverständliche Sicherheitsmaßnahmen (Passwort geheim halten, Ausloggen, Privatsphäre einstellen etc.) gar nichts nützen würden.

    Was bleibt, ist genau die undifferenzierte Panikmache, die viele Menschen von der durchaus auch fruchtbringenden Nutzung Sozialer Netzwerke abhält und die das alles für Teufelszeug halten.

  2. Obwohl technisch sehr eindrucksvoll gemacht, finde ich den Film bedenklich, weil er ganz bewusst darüber hinwegtäuscht, dass du bei Facebook angemeldet bist und dadurch natürlich alle deine Daten für dich (und alles, was in deinem Browser läuft) offen liegen. Es ist deine Privatperspektive, die gezeigt wird.

    Der Laie versteht nix von API und Session Cookies. Ihm vermittelt der Film den Eindruck, dass jeder Zugriff auf diese Daten haben könnte. Könnte er natürlich mit deinem Passwort, wie im Film gezeigt, aber der Film, der längst vergessen geglaubte Fotos und Infos aus deiner Timeline gräbt, die man selbst nicht so ohne weiteres hervorholen könnte, erzeugt damit ein diffuses Bedrohungsszenario. So als ob selbstverständliche Sicherheitsmaßnahmen (Passwort geheim halten, Ausloggen, Privatsphäre einstellen etc.) gar nichts nützen würden.

    Was bleibt, ist genau die undifferenzierte Panikmache, die viele Menschen von der durchaus auch fruchtbringenden Nutzung Sozialer Netzwerke abhält und die das alles für Teufelszeug halten.

  3. EtienneKiefer 25.10.2011 at 13:11

    von mir aus.

  4. EtienneKiefer 25.10.2011 at 13:11

    von mir aus.