E-Reader und Ebooks: Disruption unterm Weihnachtsbaum

Nico —  13.11.2011

Gelesen wird immer, aber wohl künftig immer weniger auf Papier. Der neue Kindle Fire wird einer der Treiber dieser Entwicklung sein, schließlich geht Amazon bereits davon aus, 5 Millionen Geräte im Weihnachtsgeschäft zu vekaufen, was bei dem Preis von $199 auch kein Wunder sein dürfte. In Deutschland wird der Amazon Kindle als einfacher E-Reader für €99 angeboten und aufgrund der Einbettung in das Ökosystem von Amazon sicherlich einer der Verkaufsschlager zu Weihnachten sein. Hinzu kommen E-Reader von Thalia, der Thalia Oyo für €119, und von Weltbild, der Weltbild eBook Reader 3.0 für lumpige €59,99.

Diese Infografik verdeutlicht den Trend in den USA hin zu immer mehr eBooks, die Entwicklung dürfte in Deutschland bald ähnlich sein. Interessant ist vor allem der in der Infografik angeführte Kostenaspekt, wenn dem wirklich so ist, dürfte die durch eBooks und eReader ausgelöste Disruption für die Verlage teuer werden.

Bleibt nur die Frage, wie man die Ebooks zu Weihnachten schön verpackt, oder?

[ via Print is dying: E-readers start slaughtering print book sales (infographic) | VentureBeat ]

9 responses to E-Reader und Ebooks: Disruption unterm Weihnachtsbaum

  1. Hmm, das mit den Kosten hätte ich ja gerne näher erläutert. Was macht das Ebook denn bitte so teuer – wenn es das Umwandeln / Editing ist, dann dürfte das ja mit steigender Absatzmenge besser werden. Wenn es die 30% Provision sind, dann müssten die Handelsmarge auf der Papierseite aber auch mit einkalkuliert werden. Überhaupt sind die 50¢ natürlich völliger Quatsch, weil das sicher nur das Drucken/Binden/etc. ist – um ein Buch zu produzieren muss man natürlich mehr machen.

  2. @MartinRaißle ja, ich bin da auch skeptisch. Aber der Verkaufspreis ist beim eBook ja durchaus geringer, das dürfte dann trotz wenig Kosten zu anderen Margen führen. Oder ?

  3. @NicoLumma Ändern wird sich auf jeden Fall etwas :) Ich weiß allerdings gar nicht, wie das mit der Händlermarge bei anderen Anbietern aussieht. Bei Papierbüchern ist es in den USA so, dass der Händler 50% des vorgeschlagenen Endkundenpreises an den Verlag zahlt und dann machen kann was er will. Bei den Ebooks ist es ja zumindest bei Amazon so, dass der Verlag 30% vom von Amazon gewählten Preis bekommt – jedenfalls steht das so in den KDP-Regeln.

    Der günstigere Preis kann allerdings dazu führen, dass mehr gekauft wird. Vor allem weil es ja nur begrenzt möglich ist, Bücher zu verleihen bzw. weiterzuverkaufen.

  4. bei den Preisen für einen Quadratmeter Wohnraum in Hamburg sind platzsparende eBooks eine kostengünstige Alternative. Auf Kinde und iPad gehen bequem drei bis vier Billiregale voll Lesestoff. Und die sind so auch im Urlaub viel günstiger zu transportieren. Ich wüsste nich, was den Siegeszug der eBooks noch aufhalten sollte.

  5. Martin, das ist nicht ganz richtig. Der Verleger kann bei KDP grundsätzlich zwischen einem Lizenzmodell in Höhe von 35 Prozent oder in Höhe von 70 Prozent des Netto-Listenpreises entscheiden. E-Books, die einen Listenpreis zwischen € 0,99 und € 2,98 haben, können nur mit der 35-Prozent-Option ausgestattet werden. Mit der 70- Prozent-Option können E-Books zu einem Listenpreis zwischen € 2,99 und € 9,99 angeboten werden. Höhere Buchpreise werden dann wiederum mit 35 Prozent abgerechnet.

  6. @Prinz Rupi Hach ja, das wusste ich auch mal -.-‚ Hab meinen Kommentar gerade nochmal gelesen und das mit den 30% hab ich ja verdreht und das andere Modell außer acht gelassen. Danke :) Es war wohl doch schon zu spät ^^

  7. Martin, das ist nicht ganz richtig. Der Verleger kann bei KDP grundsätzlich zwischen einem Lizenzmodell in Höhe von 35 Prozent oder in Höhe von 70 Prozent des Netto-Listenpreises entscheiden. E-Books, die einen Listenpreis zwischen € 0,99 und € 2,98 haben, können nur mit der 35-Prozent-Option ausgestattet werden. Mit der 70- Prozent-Option können E-Books zu einem Listenpreis zwischen € 2,99 und € 9,99 angeboten werden. Höhere Buchpreise werden dann wiederum mit 35 Prozent abgerechnet.

  8. Martin, das ist nicht ganz richtig. Der Verleger kann bei KDP grundsätzlich zwischen einem Lizenzmodell in Höhe von 35 Prozent oder in Höhe von 70 Prozent des Netto-Listenpreises entscheiden. E-Books, die einen Listenpreis zwischen € 0,99 und € 2,98 haben, können nur mit der 35-Prozent-Option ausgestattet werden. Mit der 70- Prozent-Option können E-Books zu einem Listenpreis zwischen € 2,99 und € 9,99 angeboten werden. Höhere Buchpreise werden dann wiederum mit 35 Prozent abgerechnet.

  9. Martin, das ist nicht ganz richtig. Der Verleger kann bei KDP grundsätzlich zwischen einem Lizenzmodell in Höhe von 35 Prozent oder in Höhe von 70 Prozent des Netto-Listenpreises entscheiden. E-Books, die einen Listenpreis zwischen € 0,99 und € 2,98 haben, können nur mit der 35-Prozent-Option ausgestattet werden. Mit der 70- Prozent-Option können E-Books zu einem Listenpreis zwischen € 2,99 und € 9,99 angeboten werden. Höhere Buchpreise werden dann wiederum mit 35 Prozent abgerechnet.