Dies Jahr wird es ein Britney-Fest geben!

Dreaming of a Britney Christmas

Britney Spears präsentiert zum Weihnachtsfest exquisites Kunsthandwerk, selbstgestrickte Handschuhe, Schals und Mützen und ausserdem wundervolle weihnachtliche Dekorationen. Lassen Sie sich verzaubern von der aktuellen Britney Spears Weihnachts-Kollektion und bringen Sie eine weihnachtliche Stimmung in Ihr Haus!

Weihnachten wird nie wieder so schön sein wie 2011 mit der Britney Weihnachts-Kollektion!

Alles über den Adidas Shitstorm

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Gute Freunde sind nie allein

Ich werde zum Jahresende Scholz & Friends verlassen. An dieser Stelle muss jetzt eine lange Pause kommen, um die Dramatik meiner Worte zu untermalen. Aber so schlimm ist das alles gar nicht. Ich hatte drei wundervolle Jahre bei Scholz & Friends, habe extrem viel gelernt und das große Glück gehabt, mit vielen wunderbaren Menschen zusammenarbeiten zu dürfen. Gemeinsam haben wir das Thema Social Media und die digitalere Ausrichtung der Agentur vorangetrieben, was bei einer so großen Agenturgruppe wie Scholz & Friends ein nicht immer leichtes Unterfangen darstellt. In meinen drei Jahren bei Scholz & Friends war ich in unzählige Pitches involviert und durfte zweimal hintereinander miterleben, wie die bislang größten Pitches der Agenturgeschichte gewonnen werden konnten. Alles, was ich über Markenführung weiß, habe ich in drei Jahren Scholz & Friends und aus vier Staffeln Mad Men gelernt.

Ich bin schon ein wenig wehmütig, daß ich jetzt Scholz & Friends verlasse, aber ich weiß, daß meine Kollegen künftig auch gut ohne mich zurecht kommen werden. Überheblich könnte ich jetzt schreiben: ich hinterlasse ein gut bestelltes Feld, aber dafür bin ich zu bescheiden. “Mission accomplished” könnte man das auch nennen.

Ich werde mich ab Januar neuen Aufgaben widmen, wie es immer so schön heißt. Ich kann auch schon etwas verraten: ich werde irgendwas mit diesem Internet machen, das soll sich jetzt wohl durchsetzen, munkelt man.

Und jetzt machen wir mal was mit Wahlcomputern

Mal unter uns, jeder hat doch schon mal so einen Moment gehabt. Da kommen die zufriedenen Eltern oder Großeltern an, wollen mal so richtig cool sein, sind stolz wie Bolle, präsentieren irgendetwas und ernten entsetzte Blicke. So muß es gerade den Verantwortlichen im Willy-Brandt-Haus gehen, die dachten, der Einsatz von Wahlcomputern beim kommenden Bundesparteitag sei eine total tolle, moderne, vielleicht sogar coole Sache. Ist ja was mit Computern. Machen die jungen Leute ja so, heutzutage.

Aaaargh. Mentale Frühvergreisung ist echt keine Frage des Alters. Wie kann man nur auf die bescheuerte Idee kommen, nach der Debatte um Wahlcomputer in den letzten Jahren jetzt meinen zu müssen, daß man aus Gründen der Effizienz beim Bundesparteitag nicht mehr mit Papier abstimmen will?

Ich bin echt sprachlos. Ich habe gestern abend davon erfahren und wußte nicht, ob ich lachen, weinen oder enfach nur mit dem Kopf auf die Tischplatte knallen soll.

Ich kann es verstehen, daß jemand auf die Idee kommt und sich denkt “hey, praktisch, das testen wir mal.” – aber wieso fällt niemandem im Willy-Brandt-Haus auf, daß Wahlcomputer aus irgendwelchen Gründen immer noch kein Standard sind? Warum wird niemand gefragt, der sich damit auskennt? Oder einfach mal bei Google nach Wahlcomputer gesucht?

Jetzt haben wir den Salat, die anderen Parteien haben sich das Popcorn bereitgestellt und gucken hämisch amüsiert zu, wie sich die SPD zwei Wochen vor ihrem Bundesparteitag lächerlich macht. Da können noch so tolle netzpolitische Grundsätze verabschiedet werden, aber die Partei macht sich erst mit Vorratsdatenspeicherung lächerlich und jezt auch noch mit Wahlcomputern. Ich kann es den anderen Parteien nicht verdenken, ich hätte es genauso gemacht, die Vorlage ist einfach zu schön.

Aber, hey, so ist es eben, wenn man einen großen Tanker zu Kursänderungen bewegen will. Das geht nicht von jetzt auf gleich, das dauert seine Zeit. Die Netzpolitiker in der SPD sind sich auch des edukativen Auftrags bewußt und wir werden auch dieses Thema allen so lange erklären, bis sie es verstehen. Und natürlich hoffen wir, daß in der SPD mal verstanden wird, daß man lieber mal jemanden fragen sollte, der sich mit diesem Digitaldings auskennt, bevor man wieder irgendenen Unfug veranstaltet. Es ist dann doch wohl so wie mit der heißen Herdplatte, da müssen erst mal alle draufpatschen, bis sie verstehen, daß es weh tut.

Wahlcomputer beim Bundesparteitag, hier macht man was mit. Wenigstens wird es nie langweilig werden mit der SPD.