Was das neue Twitter für Marken und Unternehmen bedeutet

Nico —  9.12.2011

Ich hatte gestern darüber geschrieben, wie das neue Twitter in der Praxis zu nutzen ist. Dabei ist aufgefallen, daß Interaktion und das Auffinden neuer Inhalte eine prominentere Rolle spielen, aber auch das eigene Profil der Nutzer deutlich aufgewertet wurde. Die Neuerungen haben allerdings ordentliche Auswirkungen für Marken und Unternehmen, die auf Twitter aktiv sind, oder wie Twitter es ausdrückt mit dem dezenten Hinweis
Let your brand take flight on Twitter with enhanced profile pages:

Communicating with users isn’t just about what you say. It’s also about how you say it. Now, your profile page does more to help you make an impression with a large header image for displaying your logo, tagline, and any other visuals.

Die Profile wirken in der Tat viel mehr, wie wir es von Facebook und Google+ gewohnt sind: es gibt nicht mehr nur die Möglichkeit, sich in der Seitenleiste zu präsentieren, sondern auch eine kleine Bühne im oberen Bereich, auf der die Marke präsent sein kann. Bisher war es eine Herausfordung für neue Nutzer, überhaupt herauszufinden, was eine Marke oder ein Unternehmen auf Twitter eigentlich macht, da natürlich auch auf dem Profil bislang die Tweets einfach nur durchgerauscht sind. Neuerdings kann definiert werden, welcher Tweet sticky sein soll, also oben sofort sichtbar stehen bleibt. Das hilft natürlich extrem, insbesondere wenn man in einer Kampagne auf das Twitter-Profil verweisen will. Hinzu kommt, dass Werbetreibende nicht befürchten müssen, Werbung anderer Unternehmen auf dem eigenen Profil zu sehen.

Pepsi auf Twitter

Eine kleine, aber sehr feine Neuerung, ist das endlich verfügbare Embedding-Feature, das es sehr leicht macht, Tweets anderswo einzufügen. In dem Zusammenhang wundere ich mich allerdings immer wieder über die URL-Struktur von Twitter, denn seit einiger Zeit wird aus dem ansehnlichen twitter.com/kurzname immer twitter/com/#!/kurzname gemacht, was ich als URL-Purist wirklich eklig finde.

Embed Tweet

Man erreicht das Embedding-Feature, indem man bei einem Tweet auf „Details“ clickt. Neu ist auch, daß man bei einem Click auf „Open“ sehen kann, wer alles einen Tweet retweetet hat, oder auf den Tweet geantwortet hat.

Das macht natürlich eine Brand-Page viel übersichtlicher als vorher und zeigt viel mehr von der Interaktion zwischen Nutzern und Marke. Ich finde die neuen Profile für Marken und Unternehmen durchaus gelungen, vor allem weil es deutlich strukturierter wirkt und Werbetreibende jetzt in der Lage sind, über sticky Tweets ihre aktuellen Inhalte besser zu promoten.

Bezeichnend ist allerdings, daß Pepsi auf ihrer Profile-Page direkt auf http://www.facebook.com/Pepsi verlinkt, wahrscheinlich weil Facebook Fan-Page deutlich gelernter sind und Twitter jetzt zeigen muß, daß es auch für Marken gut funktionieren kann.

46 responses to Was das neue Twitter für Marken und Unternehmen bedeutet

  1. @sebaso warum nicht? du stehst natürlich über den dingen, aber für viele konsumenten sind marken relevant und interessant.

  2. @Nico Hab ich was gegen Marken gesagt? Ich hab gefragt, was auf ner Website gesammelte Marketingtweets mit Bildchen drumherum nutzen sollen.

  3. @Nico Hab ich was gegen Marken gesagt? Ich hab gefragt, was auf ner Website gesammelte Marketingtweets mit Bildchen drumherum nutzen sollen.

  4. @Nico und interessant sind doch eher Unternehmen, Dienstleistungen, Kommunikation – nicht die Marke an sich, oder?

  5. @Nico und interessant sind doch eher Unternehmen, Dienstleistungen, Kommunikation – nicht die Marke an sich, oder?

  6. @Nico und interessant sind doch eher Unternehmen, Dienstleistungen, Kommunikation – nicht die Marke an sich, oder?

  7. @Nico und interessant sind doch eher Unternehmen, Dienstleistungen, Kommunikation – nicht die Marke an sich, oder?

  8. @Nico und interessant sind doch eher Unternehmen, Dienstleistungen, Kommunikation – nicht die Marke an sich, oder?

  9. @sebaso das hängt mE stark von Marke und Nutzern ab, pauschal kann man das schwer beantworten, aber involvement steht im vordergrund

  10. @sebaso das hängt mE stark von Marke und Nutzern ab, pauschal kann man das schwer beantworten, aber involvement steht im vordergrund

  11. @sebaso das hängt mE stark von Marke und Nutzern ab, pauschal kann man das schwer beantworten, aber involvement steht im vordergrund

  12. @sebaso das hängt mE stark von Marke und Nutzern ab, pauschal kann man das schwer beantworten, aber involvement steht im vordergrund

  13. @sebaso das hängt mE stark von Marke und Nutzern ab, pauschal kann man das schwer beantworten, aber involvement steht im vordergrund

  14. @sebaso nö, sowohl als auch.

  15. @sebaso nö, sowohl als auch.

  16. @sebaso nö, sowohl als auch.

  17. @sebaso nö, sowohl als auch.

  18. @sebaso nö, sowohl als auch.

  19. @Nico ist die analyse nicht ein bischen vorschnell?? aus suchmaschinensicht versteh ich das noch.. aber das ist für mich trittbrettfahren!

  20. @Nico ist die analyse nicht ein bischen vorschnell?? aus suchmaschinensicht versteh ich das noch.. aber das ist für mich trittbrettfahren!

  21. Wichtigste Neuerung ist meiner Meinung nach die Möglichkeit, @replies aus der Page herausfiltern zu können. Damit fällt eigentlich der Grund weg, neben einem Markenaccount noch extra einen zweiten Supportaccount zu betreiben.

  22. Wichtigste Neuerung ist meiner Meinung nach die Möglichkeit, @replies aus der Page herausfiltern zu können. Damit fällt eigentlich der Grund weg, neben einem Markenaccount noch extra einen zweiten Supportaccount zu betreiben.

  23. @ennome hmm, was jetzt genau?

  24. Weltenweiser 9.12.2011 at 10:06

    @ennome @Nico Warum aus SEO-Sicht? Die Integration bei G ist ja suboptimal und eher derzeit für News push interessant.

  25. Weltenweiser 9.12.2011 at 10:06

    @ennome @Nico Warum aus SEO-Sicht? Die Integration bei G ist ja suboptimal und eher derzeit für News push interessant.

  26. @Weltenweiser ich glaube, @ennome meint, dass mein artikel aus seo sicht gut positioniert war. oder?

  27. Weltenweiser 9.12.2011 at 10:09

    @Nico @ennome Dann ergibt es Sinn :-)

  28. Weltenweiser 9.12.2011 at 10:09

    @Nico @ennome Dann ergibt es Sinn :-)

  29. @Weltenweiser @ennome wobei ich natürlich eine derartige unterstellung entrüstet von mir weise

  30. papascott 9.12.2011 at 10:16

    RT @ginatrapani Twitter has a web site?

  31. Embedding? Das ist doch verboten!

  32. NicoLumma 9.12.2011 at 11:19

    @mrtopf ausschneiden und aufkleben bleibt erlaubt.

  33. NicoLumma 9.12.2011 at 11:19

    @mrtopf ausschneiden und aufkleben bleibt erlaubt.

  34. @Nico man kann doch keine beudetung feststellen, bevor es branded sites auf twitter gibt.. die bedeutung wird sich doch erst noch ergeben…

  35. @Nico man kann doch keine beudetung feststellen, bevor es branded sites auf twitter gibt.. die bedeutung wird sich doch erst noch ergeben…

  36. @Nico man kann doch keine beudetung feststellen, bevor es branded sites auf twitter gibt.. die bedeutung wird sich doch erst noch ergeben…

  37. @ennome nö, man kann jetzt schon sagen, was es bedeuten wird.

  38. TeufelTweet 24.02.2012 at 10:22

    @Wally44 Ach, toll. Danke dir!!! :-)

  39. @TeufelTweet kein Thema. Hab den eigentlichen Artikel den ich meinte aber nicht mehr gefunden. Wusste nämlich noch das es da um Coke ging.

  40. TeufelTweet 24.02.2012 at 10:31

    @Wally44 Das passt. Da weiß ich gleich, dass es noch eine Weile dauern wird, bis wir das für unsere Unternehmensseite einsetzen können.

  41. @TeufelTweet v.A. für den Preis von 25000 find ich das ein wenig Krass & dann stell ich mir die Frage wie oft jemand wirklich auf der Seite

  42. @TeufelTweet …ist den normalerweise verfolgt man ja nur seine Timeline & meistens sogar mit Clients wie tweetdeck.

  43. TeufelTweet 24.02.2012 at 10:39

    @Wally44 Richtig daher habe ich wohl auch viiiel zu spät davon erfahren. Die Startseiten interessieren mich eher weniger. Und 25T$ – no way!

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  1. queo blog – Das Blog der Spezialisten für kreative Werbung, ganzheitliche Onlinevermarktung und individuelle Softwarelösungen. » Twitter veröffentlicht brandneues Design und Unternehmensseiten - 9.12.2011

    […] Das neue Design von Twitter erinnert stark an das von Facebook und Google+. Nichtsdestotrotz hat Twitter einen großen Schritt nach vorn gemacht, die Funktionsweise wurde stark vereinfacht und erreicht meiner Ansicht nach in Zukunft einen größeren Nutzerkreis. Mit der Möglichkeit für Unternehmen ihre Profile als „Brandpages“ einzurichten, greift Twitter direkt die Konkurrenz an. Oder wäre es richtiger zu sagen, Twitter zieht als Letzter der großen Drei dieses konsequente Angebot nach? Trotzdem sollten sich Unternehmen mit den neuen Möglichkeiten auseinandersetzen. […]

  2. Fundstücke der Woche #KW 49 - PR-Fundsachen - 10.12.2011

    […] 140-Zeichen-Dienst etwas näher an Facebook und Google +. Außerdem erhalten Unternehmen mit den Brand-Pages jetzt die Möglichkeit, ihr Profil individuell zu […]

  3. Fundstücke vom 11.12.2011 « daniel rehn – digitales & reales - 11.12.2011

    […] man hat jüngst auch Brand Pages angekündigt. Mashable hat eine erste Prognose dazu abgegeben und auch Nico Lumma hat sich seine Gedanken gemacht, was das neue Angebot für Unternehmen bedeuten kön…. Ach ja, ein Embedding von Tweets ist nun auch machbar. – via […]