Box.net will den Enterprise-Markt knacken

Nico —  16.12.2011

Ich nutze Dropbox seit ewigen Zeiten und bin begeistert, weil sich Dropbox so herrlich einfach ins Filesystem integrieren lässt und ich einfach Daten per Drag & Drop in die Cloud schieben kann. Dropbox ist kostenlos erhältlich, hat dann aber eine Limitierung auf 2 GB. Den Wettbewerber Box.net hatte ich lange nicht auf der Reihe, bis eine Promo-Aktion 50 GB Storage möglich machte, da habe ich dann doch zugeschlagen. Allerdings nutze ich Box.net bislang kaum, denn für einen kostenlosen Account gibt es kein Desktop Sync und das würde mir schon sehr fehlen.

Nun hat Box.net eine Fülle von Ankündigungen gemacht, die sehr deutlich machen, wie stark Box.Net künftig auf den Enterprise-Markt fokussiert. Für Business-Kunden wird die nutzbare Storage auf 1 TB pro Nutzer ausgeweitet, für Kosten von $15 pro Nutzer, aber für Enterprise-Kunden hingegen wird es unlimitiert viel Storage geben. Hinzu kommt, daß sich Box.net leicht in vorhandene Plattformen integrieren lässt, beispielsweise Salesforce oder Google Apps.

Box.net PermissionsBox.net hat zudem das Security-Konzept aufgebohrt und gibt Admins damit mehr Möglichkeiten, Zugriffe zu den Daten zu kontrollieren, aber erleichtert den Nutzern auch das sichere Sharen von Daten. Nutzerfehler gehören zu den Urängsten von Admins, gerade in der Cloud, daher sind Sharing-Einstellungen unglaublich wichtig für Anbieter wie Box.net. Durch Themen wie Active Directory Unterstützung wird zudem die Integration in bestehende Umgebungen vereinfacht. Eine Partnerschaft mit Intel erlaubt die Nutzung von Intel Expressway Cloud Access 360 und bietet damit Single Sign On an.

Durch die Neuerungen bewegt sich Box.net wirklich massiv in Richtung Enterprise und bietet über die App Infrastruktur genügend Flexibilität für die Einbindung in Strukturen und Prozesse von Unternehmen.

[ via Box Enterprise Goes to Unlimited Storage – ReadWriteCloud ]

2 responses to Box.net will den Enterprise-Markt knacken

  1. papascott 16.12.2011 at 7:49

    Als klein Geschäft, wenn wir „Enterprise“ lesen bedeutet das immer „zu teuer für uns“.

    Wir nutzen auch Dropbox mit ein Pro-Konto und ca. 12 Basic-Konten für verschiedene PCs und Leuten. Unsere Restaurants sind im Franchise-Geber-Netz, aber mit Dropbox kriegen wir die Dateien raus.

    Gerade jetzt versuche ich Workflows für Kosten-Kontrolle zu basteln. Da ist Dropbox mit den Dateirechten etwas zu stumpf (alles oder nichts). Ich probiere gerade CloudHQ http://www.cloudhq.com/ aus um Dateien von Dropbox mit Google Apps zu syncen. Sieht auf den ersten Blick ganz nett aus, und für $50 pro Jahr (plus $5 for extra Google Storage) ins gesamt (nicht pro User) ist auch bezahlbar.

Trackbacks and Pingbacks:

  1. Aktuelles 19. Dezember 2011 - 19.12.2011

    […] Box.net will den Enterprise-Markt knacken “Durch die Neuerungen bewegt sich Box.net wirklich massiv in Richtung Enterprise und bietet über die App Infrastruktur genügend Flexibilität für die Einbindung in Strukturen und Prozesse von Unternehmen.” […]