Archiv für Dezember 2011

16. Dezember 2011

Weihnachtliche Stimmung mit LEGO Christbaumschmuck

Man kann so viel mit LEGO machen, da liegt die weihnachtliche Dekoration sehr nache, das dachte sich wohl auch Chris McVeigh und hat eine nette Übersicht an LEGO Ornaments zusammengestellt. Für jedes einzelne Stück gibt es eine Anleitung, eine Liste der Teile und ein Model File, das man beim Lego Digital Designer hochladen kann, um direkt darüber die Steinchen zu bestellen.

Wem das zu aufregend erscheint, der kann natürlich auch einfach die LEGO Weihnachtsbäckerei oder den LEGO Weihnachtlichen Spielzeugladen anschaffen, das macht sich zwar nicht so gut am Baum, staubt aber auch schön auf der Anrichte ein.

Wem das alles irgendwie zu teuer oder zu aufwändig ist, dem sei ein simpler LEGO Tannenbaum empfohlen.

16. Dezember 2011

Box.net will den Enterprise-Markt knacken

Ich nutze Dropbox seit ewigen Zeiten und bin begeistert, weil sich Dropbox so herrlich einfach ins Filesystem integrieren lässt und ich einfach Daten per Drag & Drop in die Cloud schieben kann. Dropbox ist kostenlos erhältlich, hat dann aber eine Limitierung auf 2 GB. Den Wettbewerber Box.net hatte ich lange nicht auf der Reihe, bis eine Promo-Aktion 50 GB Storage möglich machte, da habe ich dann doch zugeschlagen. Allerdings nutze ich Box.net bislang kaum, denn für einen kostenlosen Account gibt es kein Desktop Sync und das würde mir schon sehr fehlen.

Nun hat Box.net eine Fülle von Ankündigungen gemacht, die sehr deutlich machen, wie stark Box.Net künftig auf den Enterprise-Markt fokussiert. Für Business-Kunden wird die nutzbare Storage auf 1 TB pro Nutzer ausgeweitet, für Kosten von $15 pro Nutzer, aber für Enterprise-Kunden hingegen wird es unlimitiert viel Storage geben. Hinzu kommt, daß sich Box.net leicht in vorhandene Plattformen integrieren lässt, beispielsweise Salesforce oder Google Apps.

Box.net PermissionsBox.net hat zudem das Security-Konzept aufgebohrt und gibt Admins damit mehr Möglichkeiten, Zugriffe zu den Daten zu kontrollieren, aber erleichtert den Nutzern auch das sichere Sharen von Daten. Nutzerfehler gehören zu den Urängsten von Admins, gerade in der Cloud, daher sind Sharing-Einstellungen unglaublich wichtig für Anbieter wie Box.net. Durch Themen wie Active Directory Unterstützung wird zudem die Integration in bestehende Umgebungen vereinfacht. Eine Partnerschaft mit Intel erlaubt die Nutzung von Intel Expressway Cloud Access 360 und bietet damit Single Sign On an.

Durch die Neuerungen bewegt sich Box.net wirklich massiv in Richtung Enterprise und bietet über die App Infrastruktur genügend Flexibilität für die Einbindung in Strukturen und Prozesse von Unternehmen.

[ via Box Enterprise Goes to Unlimited Storage - ReadWriteCloud ]

15. Dezember 2011

Die Nachrichten des Jahres in LEGO nachgestellt

Occupy Wall Street

Eine wundervolle Bilder-Galerie, zusammengestellt vom Guardian.

[ via 2011 in Lego: the year's news - in pictures | Life and style | guardian.co.uk ]

15. Dezember 2011

Immer mehr Tablet-Nutzer verzichten auf 3G

Eine aktuelle Studie aus den USA hat herausgefunden, daß immer mehr Tablet-Nutzer die angebotenen Daten-Tarife ignorieren und stattdessen reine WLAN-fähige Tablets präferieren – Most tablet owners go Wi-Fi only:

“Concern over the high cost of cellular data plans is certainly an issue, but more consumers are finding that Wi-Fi is available in the majority of locations where they use their tablets, providing them ‘good enough’ connectivity. In addition, the vast majority of tablet users already own a smartphone, which fulfills the ‘must have’ connectivity need.”

Ich finde das eine bemerkenswerte Entwicklung. Ich habe seit einem Jahr ein iPad, das nur WLAN kann. Seit ein paar Wochen habe ich ein iPad 2, das WLAN und 3G kann. Die Unterschiede in der Nutzung finde ich gigantisch. Obwohl ich natürlich mein iPhone nutzen kann, um per Tethering auch mit dem iPad von überall ins Netz zu kommen, habe ich dies nie gemacht. Ich hatte immer das Gefühl, daß das iPad für unterwegs eher nutzlos ist. Seit ich das neue iPad 2 habe, betrieben mit einer Multi-SIM, basierend auf dem Datentarif meines iPhones, nehme ich das iPad 2 viel häufiger mit und nutze das iPad 2 als meine Zeitschrift, Kommunikationstool und zum Festhalten meiner wundervollen Gedanken. Das andere iPad ist eher ein Entertainment-Device für den Hausgebrauch geblieben.

Ich weiß nicht, ob dies wirklich damit zu tun hat, daß in den USA viel mehr WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen vorhanden sind als in Deutschland, oder ob es an den Kosten liegt, aber ich finde ein reines WLAN-Tablet viel zu limitierend. Natürlich sind die preislichen Unterschiede ganz ordentlich. Ein iPad 2 mit Wifi + 3G kostet 120 € mehr als das vergleichbare iPad nur mit Wifi-Option, hinzu kommen die Kosten für einen Datentarif, falls man noch keinen hat. Ich kann nachvollziehen, bei einem Kindle auf 3G zu verzichten, weil man viel eher nur an einem Text liest und sich zuhause neue Inhalte auf den Kindle zieht, aber für eine aktive Nutzung eines Tablets finde ich 3G wirklich unerlässlich.

14. Dezember 2011

Der Rücktritt von Christian Wulff ist unausweichlich

Machen wir uns nichts vor, Bundespräsident Christian Wulff hat das niedersächsische Parlament bewußt getäuscht. Formaljuristisch hat er sich herausgewunden, wohlwissend, daß die Unterscheidung zwischen Unternehmer und Ehefrau des Unternehmers nach den Spielregeln der Politik nicht vorkommt.

Bundespräsident Christian Wulff hat bislang sicherlich einige nette Reisen gehabt, aber das war es jetzt auch mit ihm an der Spitze der Bundesrepublik. Wer einen Kredit erst verschleiert, dann kurzfristig ablöst über einen Kredit einer Bank, die eigentlich für eine derartige Kreditvergabe gar nicht zuständig ist, anstatt sie, wie jeder andere Bürger auch, bei seiner Hausbank um einen Kredit für den Hauskauf zu bemühen, der muß sich fragen lassen, ob sein Kompaß noch richtig justiert ist, ob er überhaupt noch einen Blick dafür hat, was normal ist in diesem Land.

Christian Wulff sagt anläßlich der Eröffnung der 4. Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger am 24. August diesen Jahres:

Das Versagen von Eliten bedroht langfristig den Zusammenhalt in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft. Wer sich zur Elite zählt und Verantwortung trägt, darf sich eben auch nicht in eine eigene abgehobene Parallelwelt verabschieden. Sondern jede, jeder hat Verantwortung für das Ganze und für den Zusammenhalt in einem Land. Dass es nicht fair zugeht und Lasten einseitig verteilt werden, dieses Gefühl haben aber immer mehr Bürgerinnen und Bürger.

Ich frage mich, in welche Parallelwelt Christian Wulff bereits als niedersächsischer Ministerpräsident abgedriftet ist! Die von den sich selbst “bürgerlich” nennenden Politikern aufgestellten Werte und Moralvorstellungen sind mit diesem Verhalten jedenfalls nicht vereinbar. Eine Person, die so augenscheinlich ein Parlament getäuscht hat, ist als Bundespräsident nicht mehr haltbar! Wir Bürger haben etwas anderes verdient, nicht jemanden, der sich irgendwie durchmogelt zur eigenen Vorteilsnahme. Ich will wissen, was an diesem Privatkredit so anrüchig war, daß Christian Wulff als Ministerpräsident diesen Kredit nicht offenlegen wollte. Ich will wissen, auf wessen Kosten Christian Wulff sich noch vergnügt hat, während er niedersächsischer Spitzenpoltiker war.

Christian Wulff ist bislang als Bundespräsident so blaß geblieben, wie wir das alle von ihm vermutet haben. Ich wünsche ihm und seiner Familie für die Zeit nach dem fälligen Rücktritt alles Gute, aber er scheint ja viele vermögende und einflußreiche Freunde zu haben, die ihm vermutlich noch ein paar Gefallen schuldig sind, er wird also weich fallen.

Als Bundespräsident ist Christian Wulff untragbar. Er hat seine politische Glaubwürdigkeit verspielt und sollte aus Respekt vor dem Amt ganz schnell zurücktreten.