Pinterest bekommt $100 Millionen und ein Businessmodell

Nico —  17.05.2012 — 2 Comments

PinterestKlar, Pinterest, seit Monaten das Thema überhaupt, von Vielen bejubelt und von ebenso Vielen totgesagt, zieht Geld an wie Katzenfutter Likes. Der japanische eCommerce-Gigant hat eine Finanzierungsrunde in Höhe von $100 Millionen angeführt und netterweise noch gleich das Businessmodell mitgebracht, über das alle schon lange reden, aber von dem noch niemand genau wusste, wie es denn aussehen könnte. Rakuten CEO Mikitani verrät Techcrunch, daß es vor allem um die Rakuten ID geht:

Mikitani notes that 75 percent of Japan’s internet population — equivalent to about 80 million people — already have a Rakuten ID — this is similar to an Apple ID, or an Amazon ID, in that there are payment details associated with it.

It is this ID that will pontentially become the lynchpin of a commercial service on Pinterest: “We want to enable our users to pin their own images with our ID,” he says. “Users can click and buy with it, and in the future we can create more new services.” He notes that the “rich, graphic social network” can be used for “so many interesting ideas using the Rakuten ID.” One other area, TechCrunch understands, is for users logged in with Rakuten IDs to pin images and then use those pins to buy items away from Pinterest, on Rakuten’s own Rakuten Ichiba site.

Kurzgefasst angelt sich Rakuten damit einen Anteil an den Transaktionen, die über Pinterest ausgelöst werden, bekommt aber noch dazu massive Daten über die Shopping-Präferenzen der Pinterest-Nutzer und kann sehr schnell identifizieren, welche Themen für die Nutzer aktuell relevant werden. Über die Rakuten ID wird Shopping dezentral nutzbar, mit Pinterest als dem zentralen Hub, von dem die Nutzer zu den Angeboten springen.

Aus einem Bild wird über die Rakuten ID ein kleines trackbares Element, das Pinterest nun monetarisieren kann. Nach dieser Finanzierungsrunde ist Pinterest $1,5 Milliarden wert. Nun ist die Frage, wie sehr die Nutzer von “gucken & repinnen” zu “gucken, repinnen & kaufen” konvertiert werden können.

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  1. Facebook: Willkommen im Börsen-Wunderland | Basic Thinking - 18.05.2012

    [...] Rakuten aus Japan 50 Millionen der neuen 100 Millionen Dollar in die soziale Pinnwand. Vage Hoffnung: Dass die Nutzer nicht nur gucken und pinnen, sondern auch etwas von dem kaufen, was sie dort [...]

  2. Facebook: Willkommen im Börsen-Wunderland - YEPA NEWS - 20.05.2012

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