Google+ Follower sind gut für das Google Ranking

Ob Google+ nun tot ist oder durch Google künstlich beatmet wird, darf Monat für Monat neu debattiert werden, sobald neue Zahlen präsentiert werden. Aber die Vermutung war schon immer, daß Google nicht nur die Clicks auf +1, sondern auch die Followerzahlen für das Ranking in den Suchergebnissen berücksichtigt. Ein kurzer, natürlich nicht repräsentativer Test, will nun Folgendes herausgefunden haben:

It turns out having Google+ followers boosts the ranking the most, while a “+1” still does way more for your search ranking than Facebook or Twitter.

Twitter und die Anzahl der Follower ist laut dieser Studie übrigens egal. Nun muß man sich selber überlegen, welche Trafficquellen wichtiger sind: die eher Realtime-orientierten Quellen wie Facebook, Google+ oder Twitter, oder eben das gute Ranking in Suchergebnissen von Google.

[ via Surprising No One, Using Google+ Is The Best Way To Boost Your Website’s Search Ranking – Business Insider ]

Gebrauchsanleitung für die re:publica

re:publica

re:publicaAh, endlich ist es wieder so weit: die re:publica in Berlin findet statt. Für ein paar Tage darf sich die gesammelte Twitter Timeline in Berlin treffen und sich am kollektiven arm, aber sexy ergötzen, Hipster aus nähester Nähe sehen und sogar einige deutsche Netzberühmheiten ansprechen. Da die re:publica nur drei Tage lang stattfindet, ist es nicht leicht, auf Anhieb alles richtig zu machen. Daher habe ich mich, gestählt von etlichen re:publica Besuchen, mal hingesetzt und die wesentlichen Punkte aufgeschrieben. Als Handreichung gibt es jeweils einen exemplarischen Twitter-Text, damit sich die Besucher der re:publica auf das Wesentliche konzentrieren können.

1. Anreise:
Es ist unbedingt erforderlich, möglichst genau zu twittern, wann man unterwegs, welches Verkehrsmittel man benutzt und ob dies pünktlich ist oder man sich verspätet. Alle warten bereits! Außerdem könnte jemand ein Mashup machen aus den Reise-Tweets und Google Maps, daher sollte man unbedingt auf Datensparsamkeit verzichten.


2. Fahrten mit dem Taxi:
Berlin hat ein gut ausgebautes U- und S-Bahn Netz, aber wenn man schon mal in der großen Stadt ist, dann will man auch mal Fünfe gerade sein lassen und endlich diese MyTaxi-App ausprobieren, von der neuerdings immer alle reden, die aber in Deinem Teil der Provinz noch nicht funktioniert. Also unbedingt mit MyTaxi eine Fahrt organisieren und twittern, daß man eine Fahrt mit MyTaxi organisert hat und jetzt tatsächlich im Taxi sitzt!


3. Ankunft am Friedrichstadtpalast:
Du bist oldschool, das finden alle toll. Also dringend bei Foursquare einchecken und dann twittern, daß man schon so oft auf der re:publica war, daß man quasi automatisch zum Friedrichstadtpalast gegangen ist. Es gibt Bonuspunkte, wenn man sich direkt bei der Kalkscheune eincheckt!


4. Anwesenheit:
Es ist unerlässlich, immer zu twittern, mit wem man gerade wo steht. Wie gesagt, Datensparsamkeit darf nicht sein aus Mashup-Gründen. Man bekommt übrigens Bonuspunkte, wenn man Netzpseudocelebrities in Tweets erwähnt, also alle mit mehr als 10.000 Followern. Geheimtipps darf man auch nennen. Wichtig ist aber, dass alle da sind, schließlich ist die re:publica eine Klassenfahrt.


5. Kritik:
Die re:publica ist nicht irgendeine Veranstaltung. Es ist Deine Veranstaltung, Du hast Dir extra freigenommen oder gehst nicht zur Vorlesung. Eigentlich wolltest Du immer mal zum CCC, aber zwischen den Jahren lässt Mutti dich nicht losziehen wegen der Verwandschaft und das mit den Computern ist jetzt auch nicht so doll Dein Ding, daher kommt die re:publica wie gerufen. Aber Du bist kritisch, und das ist gut so. Also immer schön meckern. Über die Preise hast Du Dich schon beschwert, die sind ja auch absurd hoch, da muß man lange für bloggen bis man das über Adsense wieder reinbekommt. Aber auch vor Ort gibt es etliche Dinge zu kritisieren.






6. Meetups:
Ganz wichtig, man muß sich auf der re:publica mit Leuten treffen. Aber nicht einfach so, sondern geplant. Das nennt sich dann Meetup. Das kann man im Vorfeld machen, das ist dann ein pre:publica Meetup oder während der Veranstaltung, aber auch danach. Wichtig ist, daß man dafür doodle benutzt und sich mindestens einmal im St. Oberholz trifft.


7. Diskutieren:
Wichtig ist, daß man alles, was man gerade lebt, direkt auf Twitter auch verarbeitet. Das ist man den Daheimgebliebenen in der Provinz schuldig, schließlich erlebst Du gerade live in der großen Stadt viele Leute, die Du sonst nur aus dem Internet kennst!



8. Party:
Bei der re:publica geht es nicht nur um den Bildungsauftrag der Veranstalter, sondern auch um Parties. Jede einzelne Party ist super, daher muß man unbedingt zu jeder Party gehen und das der Welt kundtun. Insbesondere, wenn nicht alle eingeladen sind.



9. Verabschiedung:
So eine große Veranstaltung, das muß man erst einmal verarbeiten. Daher ist es wichtig, vor der Abreise allen auf Twitter Tschüß zu sagen, das gehört sich so.




10. Abreise:
siehe 1. Anreise

Wenn Du die 10 Punkte beachtest, wird auch für Dich die re:publica ein voller Erfolg und Du bekommst noch mehr Follower!