Tablet first

Nico —  26.02.2013 — 2 Comments

Ich werde gerne und oft gefragt, was ich von der Entwicklung der Mobilbranche halte und wie die aktuellen Trends so sind. Normalerweise antworte ich mit “Tablet first”, weil ich mittlerweile das Tablet für viel relevanter halte bei der Entwicklung der connected personal Devices, keine Ahnung, wie man das auf deutsch benennen würde. Die Infografik: Tabletmarkt wächst 2012 um 78,4% von Statista zeigt diese Entwicklung sehr gut.

infografik_935_Absatz_von_Smart_Connected_Devices_2011_und_2012_n

722,4 Millionen Smartphones wurden laut IDC 2012 rund um den Globus verkauft. Zusammen mit 128,3 Millionen Tablets beläuft sich die Zahl der mobilen, internetfähigen Geräte, die von den Hersteller abgesetzt wurden auf rund 851 Millionen. Das entspricht einer Steigerung von über 50 Prozent. Dagegen waren die PC-Verkäufe im vergangenen Jahr rückläufig. 202 Millionen verkaufte tragbaren und 148,4 Millionen Desktop-PCs sind gleichbedeutend mit einem Absatzrückgang von 3,7 Prozent.

Es ist nicht nur das ordentliche Wachstum im Tablet-Markt, es ist vor allem die Art und Weise, wie das Tablet sich ganz elegant den Platz in der Nutzungshierarchie der Geräte sucht, die mich sehr euphorisch auf die Entwicklung im Tablet-Markt blicken lassen. Das Tablet ist ungeheuer praktisch, es ist vielseitiger als ein Smartphone und leichter zu nutzen als ein Laptop oder gar ein stationärer PC. Wer einmal Tumblr, Flipboard oder Shoplove auf einem Tablet genutzt hat, der weiss, was ich meine.

Ich glaube, wir stehen noch ganz am Anfang einer rasanten Entwicklung im Tablet-Markt und sehen sehr bald, dass Tablet ubiquitär werden und in jedem Haushalt rumliegen so wie früher mal die Fernsehzeitschrift.

2 responses to Tablet first

  1. Ach Mist. Doch kein Mac Book und lieber ein iPad? Es ist einfach schwierig…

  2. Momentan wird das Tablet als reines Endkomsumenten-Gerät betrachtet. Das betrifft auch die Auswahl der Programmen und deren meist reduzierteren Umfang.
    Mit unseren Kindern wächst eine Generation heran, die ihre ersten digitalen Fingerübungen mit Touch-Oberflächen erlebt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie bem Eintritt ins Arbeitsleben freiwillig eine Maus anfassen wird (genausowenig wie wir eine Kommandozeilen-Oberfläche). Auch hier wird es in den nächsten 10 Jahren gewaltige Verschiebungen geben.

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