Papierlos und so mit Doxie Go

Neulich las ich How I Went Completely Paperless in Two Days und dachte mir, dass ich vielleicht auf meine alten Tage doch noch mal das Thema Ablage angehen könnte. Jedenfalls habe ich den Artikel gelesen und war fasziniert, dass es mittlerweile Scanner gibt, die man direkt mit Evernote verknüpfen kann. Nachdem ich den Artikel getwittert hatte und mit Christiane Link einen kleinen Austausch über den im Artikel erwähnten Scanner von Doxie geführt hatte, bot mir Doxie an, mir einen Doxie Go zu schicken.

Wir haben so eine Drucker/Scanner/Kopierer/Wagenheber/Sonstwaskombi-Lösung von HP rumstehen, die sich vor allem dadurch auszeichnet, dass das Scannen immer dazu führt, dass ich irgendeinen Treiber neu installieren muss, damit die Scans auch wirklich am Rechner ankommen. Dazu kommt, dass der Scanner einen Lärm macht, der davon zeugt, dass wirklich harte Arbeit verrichtet wird, um ein Dokument zu digitalisieren. Natürlich nutze ich den Scanner nur unter Protest, ich bin einfach zu bequem.

Doxie GoDer Doxie Go ist da anders. Anschalten, Papier durchschieben, auf dem Rechner angucken oder direkt an Evernote, Dropbox, Google Drive oder sonstwo abspeichern. Man kann sogar direkt die Dokumente twittern, so weit bin ich aber noch nicht mit meinen Transparenz-Absichten. Da Google Drive OCR kann, landen die Scans nun so bei Google Drive, dass ich theoretisch alles wiederfinde. Der Doxie Go ist eher so die minimal fuzz Variante eines Scanners. Es gibt nur einen An- und Ausschaltknopf und das war es dann. Papier durchschieben und fertig. Ich werde das Setup noch um eine Eye-Fi Karte mit WLAN ergänzen, damit ich nicht extra den Doxie Go Scanner über USB mit meinem Laptop verbinden muss.

Was jetzt noch fehlt: ich müsste wirklich mal anfangen, die gesamte eingehende Post zu scannen. Die Tools sind jetzt da, nun geht es lediglich darum, die Abläufe zu verändern. Aber Change Management Prozesse im Haushalt können ja auch so ihre Tücken haben.

3 Antworten auf „Papierlos und so mit Doxie Go“

  1. Kann der nur DIN A4 scannen? Oder auch mal ein Foto, einen Ausweis, eine Krankschreibung und solcherlei ungenormte Formate?

    1. der scannt alles, was man da reinschieben will. visitenkarte war zu dick, aber ansonsten frisst der alles.

  2. Also ich (wir/unser Hausalt) sind mittlerweile annähernd paperless!
    Dies danke der immer stärkeren Akzeptanz von unterschriebenen PDFs im öffentlichen leben und nicht zuletzt dank meines HP -Wagenhebers ;-)

    Das Gute stück kann zwar meinen letzen Gehaltsnachweis nicht twittern, legt aber jeden Scan ohne weiteres zutun in jedem gewünschten Format im heimischen Netzwerk ab ( NAS) ab.

    Dank diverser multipel vernetzter devices sind die dokumente fortan jederzeit und überall verfügbar.

    Interessante Randnotiz: Es wird immer von der Flüchtigkeit digitaler Daten geredet.
    Mittlerweile tauchen immer mehr digitale Dokunmente bei mir auf, die älter sind als jedes stück Papier, je abgeheftet habe!

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