Ich wähle am 22. September die SPD!

Nico —  3.09.2013 — 19 Comments

Leserinnen und Leser meines Blogs dürfte die Aussage, dass ich am 22. September SPD wähle, nicht so sehr überraschen, aber da ich neulich auf Twitter gefragt wurde, warum ich SPD wähle, werde ich das hier noch einmal ausführen. Ich bin einfaches SPD-Mitglied und Stammwähler der SPD, das habe ich ja auch schon oft genug gebloggt. Aber nahezu genauso oft habe ich hier im Blog die SPD kritisiert und werde dies auch weiter tun, obwohl ich mir wünsche, es weniger oft tun zu müssen.

Ich wähle am 22. September die SPD, weil ich davon überzeugt bin, dass ein Politikwechsel im Bund gut für dieses Land ist. Mir fehlen dringend benötigte Impulse, um Deutschland voranzubringen. Ich überblicke nicht viele Politikfelder, und tue auch gar nicht erst so als ob es anders wäre, aber ein bisschen was verstehe ich dann schon von dem, was in unserem Land passiert. Am Anfang des 21. Jahrhunderts entwickeln sich so viele Themen, die unsere Gesellschaft strukturell verändern, dass wir mit dem Beharren auf den Status Quo und dem Hinweis, dass es uns doch gerade sehr gut ginge, überhaupt nicht weiterkommen.

SPD.de_Claim_Banner_320x320_mit_LogoDie SPD ist die Partei, mit der Veränderungen in diesem Land durchgesetzt werden. Manchmal ist die SPD bei diesen Veränderungen selber weit Vorne, wie z.B. bei der Quote, und zieht den Rest der Gesellschaft langsam hinter sich her, aber oft dauert es eine Weile, bis auch die SPD so weit ist. Die SPD hat ein modernes Bild von der Gesellschaft und der Rolle der Geschlechter, das auf dem Prinzip der Gleichberechtigung und der Teilhabe basiert. Die SPD könnte meiner Meinung nach mehr Avantgarde sein, aber die SPD ist eben eine Volkspartei mit vielen unterschiedlichen Strömungen in ihr, auch da dauern Entwicklungen manchmal etwas länger. Generell glaube ich, dass sich die SPD wieder mehr Visionen wünschen sollte, die als Lichtpunkte für die zukünftige Entwicklung unseres Landes gelten können.

Aber zurück zur Wahl am 22. September. Drei Punkte sind mir aktuell besonders wichtig.

Erstens bedrückt mich die zunehmende Spaltung der Gesellschaft. Wir müssen dringend mehr tun, damit junge Menschen Perspektiven bekommen und nicht durch das Verharren im Niedriglohnsektor frühzeitig die Weichen für eine spätere Altersarmut gestellt werden. Der flächendeckende Mindestlohn von 8,50 € sorgt dafür, dass jemand Vollzeit arbeitet und davon auch leben kann. Ich finde es entwürdigend, wenn Menschen arbeiten und zusätzlich aufstocken müssen, weil sie von ihrem Lohn nicht genügend Geld über haben, um die Lebenshaltungskosten zu decken. An Vorsorge fürs Alter ist ebenfalls nicht zu denken, daher finde ich eine Solidarrente ist das Mindeste, was wir als Gesellschaft für diejenigen anbieten sollten, deren Rentenbeiträge eben nicht ausreichen. Und natürlich möchte ich, dass Frauen und Männer die gleiche Bezahlung bekommen, ebenso wie Stammbelegschaft und Leiharbeiter. Das gehört sich so.

Zweitens möchte ich, dass alle Kinder einen Kindergartenplatz bekommen und dass arme Teile der Bevölkerung mit dem Betreuungsgeld nicht noch einen Anreiz geboten bekommen, ihre Kinder Zuhause zu lassen. Wir müssen dringend mehr investieren in die Kinder dieses Landes und da ist das Betreuungsgeld eine komplett falsche Idee. Ich halte das sozial gestaffelte Kindergeld der SPD für den richtigen Ansatz, um einkommensschwache Familien zu stärken. Natürlich müssen die Ganztagesangebote bei der Kinderbetreuung weiter ausgebaut werden, denn nur so wird gewährleistet, dass Frauen sich nicht zwischen Beruf oder Kindern entscheiden müssen, sondern beides miteinander vereinbaren können.

Drittens müssen wir dringend die Herausforderungen der Digitalisierung der Gesellschaft anpacken. Dazu hat Peer Steinbrück auf der CeBIT und der NEXT mit seinen Reden schon die richtigen Akzente gesetzt. Wir müssen mehr in die Ausbildung investieren, wir müssen die Jugendlichen konsequenter an das Digitale heranführen. Peer Steinbrück spricht von einer Programmiersprache als zweiter Fremdsprache und das finde ich genau richtig, nicht nur weil ich das ebenfalls schon länger fordere, sondern weil Software aus unseren Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken ist und wir wissen sollten, wie sie funktioniert. Wir müssen das Urheberrecht modernisieren, das dusselige Leistungsschutzrecht abschaffen und die Digitalisierung dazu nutzen, dass die Bürger mehr Teilhabe an gesellschaftlichen Prozessen haben können.

Ich weiss auch, dass die SPD im Bereich Netzpolitik noch nicht 100% auf meiner Linie ist, aber sie hat sich in den letzten 4 Jahren als beweglich und lernfähig gezeigt, auch Dank des Engangements von Lars Klingbeil, Björn Böhning und anderen. Gesche Joost ist ein absoluter Lichtblick für die Partei als Mitglied des Kompetenzteams, da verweise ich gerne auf ihren gemeinsam mit Thomas Oppermann verfassten Text zur Vorratsdatenspeicherung: Im Zweifel für die Freiheit – die SPD bewegt sich doch, und zwar in die richtige Richtung. Ich habe vor drei Wochen mit Sigmar Gabriel eine Stunde lang über die Herausforderungen der Digitalisierung der Gesellschaft diskutiert und auch wenn wir nicht immer einer Meinung waren, waren wir uns einig in der Relevanz des Themas. Da Sozialdemokraten gestalten wollen, ist eine breite Auseinandersetzung mit der Digitalisierung der Gesellschaft unabdingbar. Sigmar Gabriel hat mir daher versprochen, nach der Wahl in die Planungen für einen SPD Bundesparteitag zur digitalen Gesellschaft einzusteigen. Ich werde ihn beim Wort nehmen und ihn daran erinnern, denn wenn wir in Deutschland Veränderungen erreichen wollen, dann geht es nur mit der SPD.

Ich empfehle das Regierungsprogramm der SPD als Lektüre zur Vorbereitung auf die Wahl am 22. September. Da stehen jede Menge schlaue Sachen drin, die deutlich machen, dass wir dringend einen Aufbruch wagen sollten. Ich wähle am 22. September SPD und will, dass Peer Steinbrück der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland wird.

19 responses to Ich wähle am 22. September die SPD!

  1. André Kaudel 3.09.2013 at 16:34

    Du sprichst mir aus der Seele! Ich denke, wenn Deutschland auch in Zukunft wettbewerbsfähig sein möchte, muss dieses Land neue Impulse bekommen. Besonders in der digitalen Form. Was für mich aber am aller-aller-wichtigsten ist, ist dass wir die große Kluft innerhalb der Gesellschaft überwinden und zu einem, sich gegenseitig unterstützenden Volksstaat werden. Eine zweite Wiedervereinigung, in der die Solidarität unserer Multikulturellen Gesellschaft die Oberhand hat. Frei nach dem Prinzip: Einer für Alle, alle für einen! Dies zu erreichen vermag nur die SPD. Meine Meinung. Alle anderen Parteien teilen die Gesellschaft immer nach belieben auf und viele Bevölkerungsschichten fallen dabei hinten runter. Das muss endlich aufhören! Wir sind ein Volk, wir sind Christen und Muslime, wir sind schwarze und weiße, wir sind eben alles Deutsche! Und so muss das auch innerhalb der Bevölkerung gelebt werden, erst dann sind wir stark! Alle Menschen werden Brüder!

  2. Bernd Barsch 3.09.2013 at 18:06

    Na da is ja mal was ganz Neues, schade nur mit den unzureichend kommentieren neuen, so guten Umfragen für den Peer, so ein “wenig” Quellenangabe ist schon sinnvoll für die eigene Reputation.

  3. Das Problem ist, dass Steinbrück nicht genug Stimmen gewinnen wird, um Bundeskanzler zu werden. Mir ist dann die Gefahr zu groß, dass die SPD entweder jetzt oder in ein zwei Jahren den Weg in eine rot rot grüne Koalition geht. Ich will nichts damit zu tun haben, dass die PDS/Linke in Deutschland an die Regierung kommt.

  4. Gerne würde ich auch die SPD wählen. Es geht leider nicht, glaube ich.

  5. Holger Jello 3.09.2013 at 22:55

    Und als erstes müsste angefangen werden, unserer Gesellschaft insbesondere die unserer Kinder von den bundesweit überall an Grundschulen zerstörerischen Elementen wie der Freinet Reichen Ideologie (Schreib wie Du sprichst oder mach was Du willst) und reform ideologisch orientierte Methoden wie die Grundschrift (www.grundschulverband.de) zu befreien.Methoden, die auf dem Rücken der Kinder in Grundschulen ausgetragen werden und Schwächere zu noch schwächeren machen. dazu zählt auch das zwanghafte Umlagern von G9 auf Gemeinschaftsschulen statt ein G9 mit längerer Laufzeit auf den Gymnasien zu behalten, damit auch mittelmäßige schüler eine Chance dort erhalten.
    dazu zählt insbesonders, dass eine rundverbundene Schreibschrift, die nachweislich den “Denkfluss” trägt, die Konzentration fördert und die Kinder in einen automatischen Fluss führt, von drei schreibschriftunkundigen Didaktikern des GRUNDSCHULVER-BANDES (Bartnitzky/Brügelmann und Brinkmann) durch ein seit 2011 an die Märkte und Grundschulen gedrücktes Schriftprogramm (mittels Druckbuchstaben) ersetzt und diese Druckbuchstaben (=Leseschrift) den “dummen” Eltern als “Grundschrift” verkauft. Dazu präsentiert man den ahnungslosen Eltern Druckbuchstaben, die aufgrund ihrer physiaklischen Gegebenheit NIEMALS in einem rundverbundenen Schreibschriftfluss führen können, als “handgemalte GRundschrift”, damit die Kinder BESSER (!??!) schreiben lernen. Die Folge bei 7,5 Millionen funktionalen Analphabeten und geschätzen 3 Millionen Semi Analphabeten in Deutschland sind nicht nur motorische Schäden, die bereits frühzeitig bei Kindern durch das falsche Antrainieren solcher Methoden (Auf und Absetzen des Stiftes mit ständigen Unterbrechungen in der Motorik wie folglich im Denken) auftreten, sondern ein Flurschaden, der bereits jetzt mit bedenklichen Zahlen aus Studien (leo level Studie Hamburg) zu Buche schlägt.
    Was 10% der Kinder nicht können, sollen 90% auch nicht mehr dürfen.
    Bereits in der ersten und zweiten Klassen schafft man einen Sockel der “Abgehängten”, zwischen Schülern, die mangels einem vernünftig gelerntem Schreiben Können als “Dreier bereits in der 3 Klasse abschneiden im Gegensatz zu denjenigen Klassenkameraden, die als 1ern und 2ern glänzen, dadurch dass sie eine rundver-bundene Schreibschrift zu Hause von ihren Eltern erlernt haben, die sich nicht auf diese und andere “Kinderversuche” eingelassen und die sich eingemischt haben.Aber wer hat diese Zeit schon ? Es sind wieder diejenigen unserer Gesellschaft, die die finanziellen Mittel (bei nur einem 1 Person Verdiener) haben, um zu Hause das nachholen zu können, wo Schulen kläglich versagen und ihren Lehrauftrag durch reformideologiche Methoden ersetzen. Ist das soziale Gerechtigkeit: der, der Skeptiker ist und denken kann, war schon immer im Vorteil, aber was ist mit allen anderen Eltern, die auf das Angebot aus den Grundschulen angewiesen sind ? (vgl. jüngster Spiegel Bericht Juni 2013) Das zum Thema :soziale Gerechtigkeit innerhalb der Bildung, was Schulen selbst nicht mehr für unserer Kinder aufbringen, um es anschliessend in kostspielige Nachhilfeunternehmen ausgliedern zu können. Auch davon profitiert die Wirtschaft (Schülerhilfe, Studienkreis…..)Hier liegt die Wurzel des Bildungsübels. Und viele schauen nicht mal hin, überlassen ihre Kinder diesem Konzept an den Grundschulen und wollen von all dem gar nichts wissen: Wir sitzen gemütlich auf der Zeitbombe und warten, bis sie hoch geht . Wieviel Schwachsinn vertragen die Deutschen (und ich rede von unserer Eltern Generation, eigentlich noch im Land der “Dichter und Denker” von damals. Wie kann es ein, dass sich unsere Generation (1967 bis aufwärts) von Reform-politikern auf Kosten der Bildungsstärke unserer Kinder nur so dermaßen für blöd verkaufen lässt ? Was wir brauchen, ist nicht noch mehr bildungspolitischen Unfug und Reformen an der Basis und auf Kosten derer, die später einmal unser Land regieren sollen und bestimmen werden, was wir dann als Kultur und Demokratie hinzunehmen haben. Unsere Kinder müssen aus den Schulen gestärkt und nicht kaputt oder geschwächt hervorgehen. Wir brauchen also eine bildungsorientierte Revolution gegen die Mitverursacher dieser Bildungszertörung und die beginnt am Rütteln dieser Systeme von Seiten engagierter Eltern mit Mut zur Meinung ! Die angriffslustigen Aussagen und Impulse von Peer Steinbrück kommen da (vielleicht) mal zur richtigen Zeit……: Buchempfehlung hierzu: Anna, die Schule und der liebe Gott (“Richard David Precht) oder “ABC und andere Irrrtümer /die LRS Lüge) Prof Günther Thomé (Goethe Universität). vgl auch http://www.europhi.de. Viele Grüße Holger

  6. Hartz 4, Sozialabbau, Senkung des Spitzensteuersatzes, Erhöhung der Mehrwertsteuer (“Merkelsteuer, das wird teuer’), Kriegseinsätze, Bankenderegulierung, Leiharbeit, Spaltung der Gesellschaft (Gerne ganz ekelhaft wie beim Florida-Rolf-Gesetz), schlimmster juristischer Populismus (“Kinderschänder wegsperren. Und zwar für immer”) Überwachungsstaat usw.
    Klar! Warum nicht einfach mal SPD wählen?

  7. Ihr habt Angst das sich durch Eure Wahl nicht verändert wird!
    Diese Befürchtung ist mehr als berechtigt, also WAS hält Euch davon ab eine starke Opposition zu wählen die in in dieser Rolle auch das tut was sie Verspricht und sich nicht der Banken/ Versicherungs/ Waffenlobby anbiedert?

    Den Irrweg der Durchunddurchmonetariesung der notwendigsten Lebensbereiche erkennen ja auch Menschen der ehem. Sozialdemokratischen Partei. (Bildung, Studium, Medizinische Vor- / Ver- /Nachsorge, Energie- / Wasserversorgung darf keiner “freien Marktwitschaft” unterworfen werden!)
    Das ewige Wachstumsdogma muss durchbrochen werden, es schadet uns allen.
    (Auch) dieses Land muss endlich “neue” Wege beschreiten!
    Das die SPD dies nicht leisten wird, leisten kann (die “Spitze” auch garnicht nicht will) sollte offensichtlich sein.
    – Eine echte “Millionärs”steuer (Spitzensteuersatz >500k ~ 50-90%) und ein realer Mindestlohn (besser noch ein BGE) sind mit einer Steinbrück-SPD ohne eine starke Opposition im nächsten Bundestag nichteinmal denkbar.
    – Vereiningung der Renten-/ Kranken- und Sozialkassen sind ihnen wie auch der CxU/FDP ein “Dorn” im Auge. (Wieso? Ohne Konsolidisierung geht unser “Sozialsystem” komplett zu Grunde!)
    Die Menschenverachtende Praxis von Hartz4 wird in großen Teilen nicht in Frage gestellt! (Warum? Menschen in “Beschäftigungen” zu zwingen die den “normalen” Arbeitsmarkt nicht “belasten” dürfen, können nach der aktuellen Ansicht keine sinnvolle “Beschäftigung” sein.
    Obwohl einige Arbeiten die aktuell nicht vom “Markt” nachgefragt werden, wesentlich sinn!voller für die Gesellschaft wären als z.b. Vermögensberater oder Hedgefondmanager)
    – Die Begrifflichkeiten müssen endlich ihren Bedeutungen gerecht werden.
    Arbeitgeber sind diejenigen welche täglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen und Arbeitnehmer nehmen diese Kraft in Anspruch, das schließt in vielen Bereichen die Gesellschaft (also uns alle) nicht aus. Also Wir sind nicht nur Staat, sondern auch Gesellschaft und Arbeitnehmer, aller derjenigen die sich für Unsere Gesellschaft tagtäglich anstrengen.
    Daher vielen Dank an alle Erzieher, Lehrer, Pfleger, Sozialarbeiter, Straßenfeger, Müllmänner und öffentlich Angestellten, auch Ärzten.
    – Der Ausstritt und die Ächtung der NordAtlantischenTerrorOrganisation ist ein zwingendes Anliegen um eine friedlichere Welt (an)denken zu können.
    (vgl. Gladio/ NATO Geheimarmeeen/ flase flag)
    – Das Verbot des Waffenhandels (am besten auch die Herstellung (ja, ja,…. das kostet Arbeitsplätze [sic!]) ist mehr als Sinnvoll um eine bessere Welt denken zu können und diese Ingenieure können mit ihrem Knowhow sicher wesentlich sinnvollere Beiträge zur Gesellschaft beitragen.

    Und um zu einem Ende zu kommen… zur Erinnerung…
    der Großteil des Personals der Linken rekrutiert aus Menschen die nach 1990 und/ oder auch im Westteil der Rebublik geboren wurden (also Menschen die wirklich nichts mit der SED/ STASI Staat zu tun haben konnten) und der Rest aus denen welchen es zuwieder war die Bonzen”republik” aufrecht zu erhalten, die die Deutsche !Demokratische! Republik reformieren und einen echten Sozialistischen Staat aufbauen wollten, aber durch die Kapitalisierung der Republik (Ausverkauf des Volkseigentums) demotiviert, frustriert und verständlicher Weise in Teilen extremistische Positionen gegenüber dem “Goldenen Westen” einnahmen. (vgl. “Beutezug Ost”).

    Und solltet Ihr Angst vor einem “neuen” Überwachungsstaat haben.
    Dann seid beruhigt, wir leben bereits in diesem. (auch dank Rot-Grün)
    Die exSEDler haben ihr Fähnchen, wie auch 40 Jahre zuvor die exNSDAPler eher in Richtung der etablierten Parteien gedreht, also in Richtung CxU/ FDP und auch SPD. (vgl. Deutsche Geschichte)
    Das exSTASI Peronal hat offensichtlich mit seinen Kompetenzen im “neuen” Staatsapperat ihren Platz in den “neuen” Diensten gefunden. (siehe aktuelle Überwachungsdebatte (die STASI ist in diesem Vergleich jedoch eine Kinderkrippe)
    Die Linke ist neben den Piraten die einzigste Partei die das “neue” Überwachungs- / Unterdrückspotential überhaupt sehen (wollen)!
    DAS ist die größte Gefahr vor der die demokratischen Gesellschaften aktuell stehen.
    Macht die Augen auf/ lest/ versteht die Nachrichten(Blogs)!
    (vgl. Neusprech)

    Von den Politikern denen man in Bundestagsdebatten zuhören darf ist v.a. Gregor Gysi einer derjenige, welcher wahre Worte spricht, wenn auch teilweise etwas Polemisierend. Aber was soll er in der sonstigen Realsatire auch anderes machen?

    Vielen Dank,
    Feiheit statt Angst!
    Bitte verhindert Schwarz-Geld, Schwarz-Rot oder wohl leider auch möglich Schwarz-Rot-Grün(Gelb)!
    Das Ferkel muss weg!
    Wählt was anderes!

    Beste Grüße
    Jan

    • Holger Jello 4.09.2013 at 14:04

      Hallo Jan, das ist ein toller Kommentar und sehr stimmig; es ist genaus das-neben dem was nicht gesehen werden will, wohin der Staat steuert-auch was die Bildungszerstörerischen Elemente gerade auf der Basis für die Kinder anbelangt, was diese lernen oder besser: nicht ehr lernen sollen.Wer hier nicht wach geworden ist, ist nicht zu retten. VG Holger

  8. herr gysi hat, auch zur (s)pd, eine beeindruckende rede gehalten. die sollten sich potentielle (s)pd-wähler ansehen und ihre wahlentscheidung überdenken.

  9. Hallo Nico,

    Ja, Du sprichst mir hier aus der Seele! Unser MdB Gustav Herzog hat mich für heute Abend nach Kaiserslautern eingeladen. Peer Steinbrück wird auch hier sein! Ich schätze Peer’s Vorstellung von einem Deutschland sehr! Das ist auch das, wofür ich hier in der Kommunal Ebene täglich kämpfe. Und es ist leider so, dass das was in den SPD-Kommunen gut regiert wird, Ewigkeiten braucht bis es auch mal ganz Deutschland rafft!

    Liebe Grüsse Oliver

  10. Das ist der Grund, warum man nicht die Linkspartei wählen kann: diese Heulsusen befinden sich sowas von in den 70iger Jahre.

  11. Die SPD ist wie die CDU ein bürgerliche Partei die die Interessen des deutschen Kapitals vertritt und alles unternimmt das dafür die besten Verwertungsbedingungen im In wie Außland bestehen. Es würde kein Wechsel der wirklichen Interessen gesdchehen sondern nur ein wechsel der Interessen eines Teils der deutschen Kapitalklsse.

  12. SPD? – Die habe ich früher auch mal gewählt.Ist bei mir inzwischen aber nur noch gut für die lokale Erststimme.
    Wer hat denn den Sozialabbau vor Merkel entscheidend befördert?
    Wer ist denn der Erfinder von einem undifferenzierten Hartz -IV-Absturz vieler langjährig Berufstätigen, die irgendwann ihren Arbeitsplatz verloren haben?…Anscheinend haben viele ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis…, aber eben nicht alle früheren Wähler der SPD!
    Jans Kommentar spricht mir da aus der aktuell politischen Seele. Die Einzigen, die im Bundestag anscheinend noch nicht vergessen haben, dass Rot auch links ist oder sein sollte, ist derzeit – die Linke.
    Und im Bundestag köchelt derzeit nun mal eine innovations- und sozialfeindliche – “Konsenssauce”, von ROT-Grün bis schwarz-gelb in zu vielen entscheidenden Bereichen.
    Teilnahme an Kriegseinsätzen…Friedensbewegung bei Rot und Grün ade?
    Die einzige Partei, die aktuell noch konsequent gegen Kriegsteilnahmen stimmt, ist – die Linke. Warum ist es soweit gekommen?
    Schade, mit (m.E. grundlos arroganten) Führungspersonen wie Steinbrück oder früher Schröder, hat die SPD schon lange aufgehört, SPD zu sein…
    Ob sich das nochmal ändert? – In einer rotschwarzen Koalition als Angies (“Traum-“?) Juniorpartner ganz gewiss nicht…
    So wird das nichts, ist jedenfalls meine Meinung…

  13. Ich wähle die CDU. Und das aus einem einfachen Grund. Die Reichensteuer und erhöhte Steuerprüfungen von Arbeitgebern finde ich einfach nur Mist. Ich finde Angela Merkel hat vollkommen recht das man den Mittelständlern, die vielleicht auch nur knapp über die Grenze zum Spitzensteuersatz kommen, das Leben schwer macht. Es gibt Menschen die sich ihren Reichtum sehr hart erarbeitet haben. Und diese Menschen haben sicherlich nicht im Hinterkopf das für alle anderen Menschen in Deutschland zu tun. Ein Manager, der 5 Mio im Jahr kassiert. Das ist unerhört. Dagegen sollte man was machen. Aber der Mittelständler, der seit 40 Jahren buckelt, soll noch mehr Steuern zahlen? Schwachsinn. Die SPD wäre ein Rückschritt für Deutschland. Wer das nicht erkennt, sondern immer nur das schlechte sieht, wird sein blaues Wunder erleben. Das musste ich einfach mal los werden.

  14. In Deinen Ausführungen gebe ich Dir Recht das und noch vieles mehr würde ich mir für unser Land wünschen. Aber bei dieser Wunschliste sehe ich keine SPD um ehrlich zu sein ich würde gar nicht erst auf den Gedanken kommen das irgendwas von meinen Wünschen von der SPD nach der Wahl angepackt werden würde.
    Ich würde eher davon ausgehen das der Schröder Kurs nach oben buckeln sich Anbietern nach unten treten sich wieder durchsetzt.
    Der Basis Traum der alten Genossen von der Arbeiter der Volks Partei ist schon immer ein Traum gewesen.
    Schröder wahr ein Machtmensch dem das Volk nur interessierte solange es dem eigenen Vorkommen diente. Und Steinbrück ist die Karikatur von Schröder.
    Ich denke dabei immer an ein Gedicht von Lord Byron “An meinen Taten sollt ihr mich messen nicht an meinen Namen erkennen”. Ok kann sein es ist nicht mehr ganz wortwörtlich ist. Aber es ist der Sinn der mich leitet.
    Sollte Unrecht haben würde ich mich als erster herzlich Freuen. In diesen Sinne es geht um das Land in dem wir Leben und das verdient das Beste.
    Für all jene die jeden Tag ihr bestes geben. Egal ob im Job oder Zuhause.

  15. Linke Regierungen, überall auf der Welt, sind tendenziell wirtschaftsfeindlich. Sie erhöhen die Regulierung, die Staatsquote und ergo die Steuern. Die Steuerpläne von SPD und Grünen finde ich in einer Phase von Rekordsteuereinnahmen in Deutschland hahnebüchen. Das sind Knüppel zwischen die Beine von unseren Leistungsträgern. Wenn das kommt, wird das der Gründerszene in Deutschland ganz sicher nicht gut tun. An sozialen Misständen können die Linken kaum etwas ändern, wir stehen nun mal unter ungeheurem Druck vom internationalen Wettbewerb.

    • Sorry hier geht’ s um den linken Bürgerlichen Flügel der bürgerlichen Parteien.
      Leistungsträger härter als Bürgerliche Parteien Anti sozial mit Harz IV und Rente wenn die meisten die körperlich Arbeiten eh schon Tod sind.
      Also bei der SPD ist jeder Ideologe unterfordert. Da laufen Deine Bürgerlichen Vorstellungen voll ins leere.
      Wir Reden ja nicht von den Linken Weltfremden a la Brandt.

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