52 Bücher – Nr. 34: Seinfeldia – How a Show about Nothing Changed Everything

Seinfeld war nie die Sendung, die ich unbedingt gucken musste. Aber jedes Mal, wenn ich diese “Show about Nothing” geguckt habe, dann bedeutete das jede Menge Spaß, viel Unvorhersehbares und auch viele wiederkehrende Effekte. Seinfeld hat die amerikanische Popkultur der 90er Jahre geprägt und für stehende Begriffe wie “Soup-Nazi” gesorgt. Die Episode, in der es um das viel zu dicke Portemonnaie von George ging, prägte den Ausdruck “Costanza Wallet”. Es gibt unzählige Episoden, an die ich mich erinnere und vermutlich geht es vielen so, die die Serie in den USA gesehen haben. Als bekennender TV-Snob kann ich amerikanische Serien nur im Original gucken, weil bei den deutschen Synchronisierungen vieles vom Sprachwitz verloren geht.


Seinfeldia widmet sich den 9 Jahren, in denen Seinfeld lief. Von der Entstehung der Idee über die vielen Autoren, die für die Sendung geschrieben haben und die Auseinandersetzungen, die geführt wurden, um tolles Fernsehen zu machen, bis hin zu der Entscheidung, die Sendung einzustellen, werden nahezu alle Aspekte dieser Serie beleuchtet. Übrig bleibt der Eindruck, dass Seinfeld für alle Beteiligten eine sehr intensive Erfahrung mit viel Verzicht gewesen sein muss, aber für ein Produkt gesorgt haben, dass die Zuschauer begeisterte und dem Sender NBC unglaubliche Profite bescherte. Seinfeld lief von 1989 bis 1998 und war die erfolgreichste Fernsehserie der Zeit mit 180 ausgestrahlten Episoden.

Über Weihnachten werde ich dann mal versuchen, die Serie von Vorne zu gucken, um Erinnerungslücken aufzufrischen.

Seinfeldia