Für einen kurzen USA-Aufenthalt wollte ich eine Prepaid SIM-Card für mein iPhone haben, habe aber bei der Recherche herausgefunden, daß kaum jemand dafür einen Tipp hatte. Ich habe ein SIMlock-freies iPhone, d.h. nicht alle iPhone-Nutzer können mit meinem Vorgehen etwas anfangen.
Ich habe mir bei AT&T eine GoPhone® Prepaid SIM-Card gekauft, für $25. Darin enthalten sind 100 mb für $19.99 und Calls für ¢25 die Minute. Telefonieren wollte ich ja eh nicht, aber eben online sein.
Dämlicherweise funktioniert die SIM-Card nicht automatisch im iPhone für Daten-Nutzung, und auch der Verkäufer meinte, daß ich mit der Prepaid SIM-Card nichts anfangen können würde, da AT&T nur Flatrates für das iPhone vorsieht, nicht aber 100 mb als Prepaid-Option. Mit Hilfe von unlockit.co.nz konnte ich dann doch auf dem iPhone locker die APN-Settings ändern, dafür benötigte ich lediglich kurzzeitig freies WLAN.
Mit etwas zurückhaltender Nutzung bin ich dann auch locker 2 Tage mit den 100 mb ausgekommen.
Früher, in den 70ern, da war die Darda-Bahn ganz groß, jedenfalls für mich. Heute hat Söhnchen zum 4. Geburtstag seine erste Darda-Bahn geschenkt bekommen. Und, was soll ich sagen, die Darda-Bahn ist immer noch ganz groß, nicht nur für mich, sondern auch für Söhnchen. Jetzt gilt es, unbemerkt von der Finanzchefin noch weitere Sets zu erstehen, damit noch mehr gebaut und gefahren werden kann.
Ziel ist eine Bahn, wie in diesem Video hier.
Eventuell geht es aber auch mit ein paar weniger Schienen.
Google hat sich das mit dem Google Nexus One sicherlich gut vorgestellt. Man entwickelt einfach mal ein cooles Handy mit Android drauf, das verdammt gute Spezifikationen hat und im direkten Vergleich um einiges besser darstehen kann als das iPhone, obwohl das natürlich auch immer eine Frage der Interpretation ist, dann startet man einen ordentlich Hype um das neue Handy und schliesslich nutzt man die Power der weltweit größten Suchmaschine, um das neue Google Nexus One massiv in den Markt zu drücken.
Eine Verlinkung auf Google.com ist der feuchte Traum eines jeden Verantwortlichen im Online-Marketing, ein quasi nicht enden wollender Strom von Kunden werden über diesen Link in den Shop gespült, so jedenfalls die Theorie. Im Fall des Google Nexus One hat dies überhaupt nicht geklappt, nimmt man den Vergleichszeitraum von 74 Tagen zu Grunde, dann sieht man 1 mio verkaufte iPhones, etwas mehr als 1 mio verkaufte Motorola Droids und lediglich 135.000 verkaufte Google Nexus One. Das Verschenken des Google Nexus One auf Veranstaltungen wie der DLD führt sicherlich auch nicht dazu, daß die Nachfrage nach dem Gerät massiv steigt, wenn man es einfach so ins Publikum flankt, und mir dann noch nichtmal eins zukommen lässt, aber das nur am Rande.
Google sollte überdenken, wie die richtige Marketingstrategie für das Google Nexus One aussieht, die Strahlkraft der Marke Google und der damit verbundene massive Traffic allein reicht jedenfalls nicht aus.
Seit gestern abend wird das iPad angeregt diskutiert. Es gibt viele Kritiker, die meinen, daß das iPad zu teuer sei im Vergleich zu einem Netbook, oder zum Kindle, oder daß eine Kamera fehle, oder ein Telefon, oder Multitasking, oder eine bessere Tastatur, oder oder oder.
Aber das Thema ist nicht, wieviel Features aus der Computer- oder Mobiltelefonie-Welt Apple in ein Tablet-Device hereingestopft bekommt, sondern wie Apple wie schon beim iPhone einfach eine neue Kategorie definiert und damit die Maßstäbe setzt.
Das iPad definiert eine ganz andere Mediennutzung, die sich viel mehr an Entertainment-Aspekten orientiert als an technischen Specs, die ein User Interface hat, die neue Möglichkeiten erlaubt, die auf einen App-Store zurückgreifen kann, die Casual Games ermöglicht genau so wie das Betrachten von Fotos oder Videos, ganz zu Schweigen von Email- und Web-Nutzung oder einem unkomplizierten Internetzugang, über den man nicht nachdenken muß, weil dieser im Gerät integriert ist.
Das iPad definiert eine neue Kategorie. Technische Specs sind so 20. Jahrhundert.
Es ist dann doch nur ein Android-basiertes Phone, was soll all die Aufregung, noch dazu ist es so toll ohne SIM-Lock in Nordamerika zu kaufen, dass es bei AT&T und Rogers nicht funktioniert und dann schafft es selbst eine Firma wie Google es nicht, so ein Device dann mal gleich global auszurollen, obwohl sie großspurig neue Mitglieder der Open Handset Alliance ankündigen. Sicher, tolle Features sind dabei und es sieht schlank aus, aber eigentlich erwartet man von Google nach all den Jahren der Spekulationen um eine Google Phone echt mehr. Ich bin underwhelmed.