Archiv für die Kategorie ‘Gadgets’

15. Dezember 2011

Immer mehr Tablet-Nutzer verzichten auf 3G

Eine aktuelle Studie aus den USA hat herausgefunden, daß immer mehr Tablet-Nutzer die angebotenen Daten-Tarife ignorieren und stattdessen reine WLAN-fähige Tablets präferieren – Most tablet owners go Wi-Fi only:

“Concern over the high cost of cellular data plans is certainly an issue, but more consumers are finding that Wi-Fi is available in the majority of locations where they use their tablets, providing them ‘good enough’ connectivity. In addition, the vast majority of tablet users already own a smartphone, which fulfills the ‘must have’ connectivity need.”

Ich finde das eine bemerkenswerte Entwicklung. Ich habe seit einem Jahr ein iPad, das nur WLAN kann. Seit ein paar Wochen habe ich ein iPad 2, das WLAN und 3G kann. Die Unterschiede in der Nutzung finde ich gigantisch. Obwohl ich natürlich mein iPhone nutzen kann, um per Tethering auch mit dem iPad von überall ins Netz zu kommen, habe ich dies nie gemacht. Ich hatte immer das Gefühl, daß das iPad für unterwegs eher nutzlos ist. Seit ich das neue iPad 2 habe, betrieben mit einer Multi-SIM, basierend auf dem Datentarif meines iPhones, nehme ich das iPad 2 viel häufiger mit und nutze das iPad 2 als meine Zeitschrift, Kommunikationstool und zum Festhalten meiner wundervollen Gedanken. Das andere iPad ist eher ein Entertainment-Device für den Hausgebrauch geblieben.

Ich weiß nicht, ob dies wirklich damit zu tun hat, daß in den USA viel mehr WLAN-Hotspots an öffentlichen Plätzen vorhanden sind als in Deutschland, oder ob es an den Kosten liegt, aber ich finde ein reines WLAN-Tablet viel zu limitierend. Natürlich sind die preislichen Unterschiede ganz ordentlich. Ein iPad 2 mit Wifi + 3G kostet 120 € mehr als das vergleichbare iPad nur mit Wifi-Option, hinzu kommen die Kosten für einen Datentarif, falls man noch keinen hat. Ich kann nachvollziehen, bei einem Kindle auf 3G zu verzichten, weil man viel eher nur an einem Text liest und sich zuhause neue Inhalte auf den Kindle zieht, aber für eine aktive Nutzung eines Tablets finde ich 3G wirklich unerlässlich.

13. Dezember 2011

Stylus für iPad – eine Übersicht

Neulich habe ich Penultimate auf dem iPad installiert und festgestellt, daß ich eigentlich mal ein Stift, neudeutsch Stylus genannt, für das iPad benötige. Eine kurze Recherche hat ergeben, daß es mittlerweile mehr als nur eine Handvoll verschiedener Stylus fürs iPad gibt, die sich zwischen dick und dünn sowie günstig und teuer unterscheiden. Vor dem Kauf sollte man darauf achten, daß der Stylus gut in der Hand liegt und die Spitze sich gut auf dem iPad führen lässt. Die Specs finde ich bei Stiften ziemlich egal, daher verzichte ich hier auf irgendwelche Beschreibungstexte oder gar ein Ranking.

Networx Stylus
Networx Stylus

Cosmonaut
Cosmonaut

Just Mobile Alupen
Just Mobile Alupen

Wacom Bamboo Stylus
Wacom Bamboo Stylus

Belkin Stylus Pen
Belkin Stylus Pen

LunaTik Touchpen
LunaTik Touchpen

Ich habe mich für den Networx Stylus entschieden, den es bei Gravis gibt, denn der Stift ist günstig und macht einen guten Eindruck. Allerdings finde ich die Idee hinter dem LunaTik Touchpen ziemlich spannend, denn man kann den Stylus sowohl für iPad als auch für Papier einsetzen. Das erinnert sehr schön an diese Kugelschreiber mit den verschiedenen Minen, die man in den 80ern irgendwann mal unbedingt haben musste.

08. Dezember 2011

Twine verbindet Objekte mit dem Internet

Twine
Ich finde ja pauschal alles toll, was irgendwie dafür sorgt, daß man irgendwas mit dem Internet verknüpfen kann. Twine ist so eine Sache. Eine simple kleine Box, die über interne Sensoren verfügt und an die man externe Sensoren anschließen kann. Dazu gibt es ein simples Web-Frontend, damit man einstellen kann, was passieren soll, wenn die Sensoren etwas messen.

Twine is the simplest possible way to get the objects in your life texting, tweeting or emailing. A durable 2.5″ square provides WiFi connectivity, internal and external sensors, and two AAA batteries that keep it running for months. A simple web app allows to you quickly set up your Twine with human-friendly rules — no programming needed. And if you’re more adventurous, you can connect your own sensors and use HTTP to have Twine send data to your own app.

Twine lets you create Internet-connected systems and objects anywhere you have WiFi. Compact, low-power hardware and real-time web software work together to make networked physical computing simple and versatile.

Natürlich ist Twine auf Kickstarter zu finden und hat dort mittlerweile knapp $200.000 an Finanzierungszusagen bekommen, was weit mehr ist als die ursprünglich erhofften $35.000 – da wird es also demnächst ein fertiges Produkt geben.

[ via Twine, A Simple and Versatile Web-Enabled Sensor Module ]

01. Dezember 2011

Mehr Transparenz für das iPhone 4S

iPhone 3GS WallpaperIch fand es immer langweilig, daß Hardware so oft gleich oder ähnlich aussieht. Zwar mag ich sehr das schlichte Design der Apple Hardware, aber dennoch sieht dann irgendwie immer alles gleich aus. Auf meinem iPhone hatte ich schon länger als Lockscreen ein Foto von den Innereien des iPhones, was ich irgendwie ganz nett finde. Auch als ich dann vom iPhone 3 GS zum iPhone 4 gewechselt habe, ist die Lockscreen gleich geblieben und kaum jemand hat gemerkt, daß die gezeigte Platine nicht vom iPhone 4 stammt. Das ist sozusagen Case-Modding ohne viel Aufwand.

iPhone Glas RückwandAber, das geht jetzt noch besser, denn es gibt das iPhone 4S Transparent Rear Glass Panel für lumpige $29,95 zu kaufen, damit man die Rückblende des iPhones durch eine transparente Blende ersetzen kann, die wirklich den Blick auf die Innereien frei gibt. Diesen Tick mit dem freien Blick auf das Innenleben von Hardware habe ich bestimmt aus den Zeiten mit dem C64, als ich aus Gründen der Hitze-Entwicklung die Floppy 1541 stets ohne Deckel genutzt habe.

Ich warte noch auf den Bausatz für das weiße iPhone 4S und verstoße dann freudestrahlend gegen irgendwelche Garantieregelungen.

30. November 2011

Der kleine Drucker und die große Cloud

Little Printer

Süüüüß. Ein kleiner, niedlicher Drucker, der mir irgendetwas ausdruckt und den ich über das iPhone steuern kann. Nein, ich brauche einen derartigen Drucker nicht, aber ich finde die Idee toll, einen druckfrischen persönlichen Feed aus dem Drucker zu ziehen. Es wird schon ganz lange über das Internet of Things geredet und daß künftig ganz viele Geräte am Netz hängen werden und dann wird immer über den Toaster mit Internet-Anschluß gescherzt. Aber ich glaube, daß so eine Idee wie Little Printer viel mehr zeigen kann, wie sehr Online und Offline mittlerweile verschmolzen sind und wie nett es auch mal sein kann, einen Schnipsel Papier zu produzieren.

Netterweise ist Little Printer nicht nur einfach ein kleiner Drucker, sondern Teil eines größeren Konzeptes:

Underlying Little Printer is our new technology for connecting and controlling wireless products in the home, and we call it BERG Cloud.

Little Printer’s brain isn’t on a chip in its body, but on the Web where it can reach out and touch other Web-enabled services, and where we can provide updates and improvements without you having to install anything.

In your front room, Little Printer wirelessly connects (with no configuration) to a small box that plugs into your broadband router. It’s this same box that will enable our other planned products in the BERG Cloud family. There’s no PC required, your phone is your remote control.

Komplett nutzlos, aber toll. Ich kann mir nicht vorstellen, warum man so etwas nicht haben will. Ich würde mir bestimmt gefavte Tweets ausdrucken, oder tolle Instagram-Bilder, öder coole Produkte, Geburtstage, Songs des Tages, wasweissich, vielleicht könnte Little Printer sogar doch etwas nützlich sein, würde sich auf jeden Fall gut im Moleskine-Notizbuch machen, wenn man hip irgendwo im Café sitzt.