Archiv für die Kategorie ‘Gadgets’

08. September 2011

Revolights – im Tron-Style durch die Nacht radeln

Revolights in Aktion
Ich bin mittlerweile echt ein Fan von Kickstarter geworden, denn dort werden immer wieder neue Ideen vorgestellt, die dann mit einer Anschubfinanzierung durch die Community an den Start gebracht werden können. Ein derartiges Projekt ist revolights – eine innovative Licht-Lösung für das Fahrrad.

Mal ehrlich, das sieht nicht nur cool und spacig aus, das wird sicherlich auch für mehr Sichtbarkeit im Straßenverkehr sorgen. Derzeit unterstützen knapp 800 Menschen dieses Projekt und obwohl noch 19 Tage Zeit sind, um die Unterstützung zu signalisieren, sind schon jetzt knapp $ 110.000 zugesichert, weit mehr als die gewünschten $43.500.

Ich vermute mal, Revolights verstoßen gegen die StVO, aber das war ja bislang noch nie ein Hinderungsgrund.

07. September 2011

Jetzt neu und in Farbe: MakerBot TV

MakerBot TV

Für alle Freunde des angewandten Geektums gibt es jetzt die MakerBot TV Launch Episode, ein neues Format rund um die bunte Welt des 3D-Printings, moderiert von Annelise Jeske. Für lumpige $1299 kann man übrigens das MakerBot Thing-O-Matic® Kit erwerben und dann selber fröhlich irgendwelche Dinge produzieren.

03. September 2011

Amazon bringt 7-Zoll Kindle Tablet auf den Markt

Amazon Kindlet 7-Zoll TabletEs gibt Neuigkeiten zum geplanten Android Tablet von Amazon, über das die Branche schon seit einigen Monaten spekuliert. MG Siegler von Techcrunch konnte gestern vermelden Amazon’s Kindle Tablet Is Very Real. I’ve Seen It, Played With It. und er liefert auch einige interessante Details.

Das kommende Android Tablet von Amazon wird rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft verfügbar sein, geplant ist Ende November. Leider stand im Artikel nicht, ob das Amazon Kindle Tablet nur in den USA ausgeliefert werden wird oder auch in Europa. Das Amazon Kindle Tablet wird 7-Zoll groß sein, d.h. es wird kleiner und damit leichter sein als das iPad und damit auch für andere Anwendungsszenarien in Frage kommen.

Das Amazon Kindle Tablet wird vor allem ein Kindle sein, das Android ist ein speziell für Amazon angepasstes Android, bei dem der Android Market durch Amazon ersetzt sein wird. Das Amazon Kindle Tablet soll vor allem für den Konsum von digitalen Medien geeignet sein, die man idealerweise direkt bei Amazon kaufen kann.

Das Amazon Kindle Tablet soll für $250 auf den Markt kommen, wobei angeblich Amazon in den USA ihr Produkt Amazon Prime im Wert von $79 kostenlos für ein Jahr beim Kauf eines Amazon Kindle Tablets hinzugeben wird. Das ist ein massiver Unterschied zum iPad, das derzeit $499 kostet in den USA. Das Amazon Kindle Tablet soll erst einmal nur als WLAN-Variante auf den Markt kommen.

Amazon nutzt beim Amazon Kindle Tablet die Vorteile von Android als freie Software mit offenen Quellen, die ordentliche Anpassungen erlaubt, und kombiniert dies mit dem Amazon Ökosystem aus Webservices, digitalen Produkten und einem massivem Vertriebskanal. Amazon.com wird einen Relaunch erfahren, um die Shopping-Experience Tablet-tauglicher zu machen, wie The Next Web unlängst berichtete. Die Kombination von Tablet mit Ökosystem gibt Amazon einen klaren Vorteil gegenüber den anderen Anbietern von Android-basierten Tablets, die alle nur den Android Market zur Verfügung haben, und nutzt die Schwachstelle des iPad: als Lesegerät für Bücher. Es ist gelernt, daß ein Kindle wunderbar zum Lesen taugt und hier setzt Amazon mit dem Kindle Tablet an, um dann dem Nutzer auch Musik und Video anbieten zu können über Amazon.

Ich glaube, das Amazon Kindle Tablet im 7-Zoll Format wird ein Kassenschlager zu Weihnachten werden und dürfte zügig das populärste Android Tablet werden.

23. August 2011

Der ideale Preis für ein Tablet: $99 bzw. €99

HP TouchpadEs ist schon irgendwie tragisch, da nimmt Hewlett-Packard das HP Touchpad und verkauft die 16 GB Variante für lumpige $99 bzw. €99 und auf einmal wird ein globaler Run auf die HP Touchpads ausgelöst. Erst lagen die WebOS-basierten Tablets wie Blei in den Regalen und mehr durch Zufall als durch lange Planung findet HP den idealen Preispunkt für Tablets: $99 bzw. €99. Es scheint dann auch keine Rolle zu spielen, daß das WebOS-basierte Tablet vom Markt genommen wird.

Google Trends: Touchpad

Die Google Trends: touchpad zeigen deutlich, daß niemand sich je für das HP Touchpad interessiert hat, in den letzten Tagen aber die Zahl der Suchanfragen in die Höhe schnellt. Die Website von HP hatte in den letzten Tagen massive Probleme, alle Anfragen zu bearbeiten, was natürlich irgendwie nicht für HP und dessen Server spricht, aber das ist nur ein Nebenthema, und mittlerweile bietet beispielsweise BestBuy allen Kunden, die nach dem 19. Juni ein 16GB oder 32GB HP Touchpad gekauft haben, eine Rückerstattung der Differenz des Kaufpreises an, damit sich BestBuy-Kunden nicht zu sehr über den schnellen Preisverfall ärgern. Angeblich soll HP allen Kunden diese Preisnachlässe gewähren, die ein HP Touchpad für den regulären Preis in den letzten Tagen gekauft haben. Ob es klappt, weiß ich nicht, aber beispielsweise bei Amazon werden die HP Touchpads immer noch für den ursprünglich regulären Preis angeboten.

Spannend ist jedoch die Erkenntnis für alle Tablet-Hersteller: für $99 werden die Tablets von den Kunden den Herstellern aus den Händen gerissen. In den USA bietet Amazon den Kindle für $114 an, dafür aber mit Werbung auf dem Kindle. Es wird erwartet, daß Amazon noch vor Weihnachten ein Android-basiertes Tablet ausliefern wird – ob Jeff Bezos da auf eine Mischkalkulation aus Anschaffungspreis plus Werbung plus Appstore-Verkäufe setzen wird? Aus Sicht von Amazon dürfte das Amazon Tablet eigentlich nur Mittel zum Zweck sein, nämlich um die Einkäufe von eBooks, Apps und Games bei Amazon sicherzustellen.

19. August 2011

Geiler Klang: B & W In-Ear Kopfhörer C5

Als ich letztens die Anfrage von Bowers & Wilkens bekam, ob ich mal deren neue In-Ear Kopfhörer testen wolle, da dachte ich: “mutig, mir gerade die Hardware zuschicken zu wollen, die bei mir eh ständig kaputt geht!” Deswegen nutze ich eigentlich nur die Standard-Headsets von Apple, denn wenn die kaputt gehen, bekomme ich ohne größere Probleme bei unserer phantastischen IT-Abteilung Ersatz. Gestern habe ich dann die Bowers & Wilkins In-Ear Kopfhörer C5 bekommen und verbringe heute den Vormittag mit dem Anhören vom neuen Album von Lenny Kravitz: Black and White America – nicht nur das Album ist klasse, sondern auch die Kopfhörer! Geiler Klang, ordentlicher Bass und Dank der neumodischen Kabelschlaufenaufhängungdingens halten die Kopfhörer ordentlich fest am Ohr. Ich bin beigeistert.

Bowers & Wilkens C5Der Hersteller drückt das so aus:

Bowers & Wilkins ist stolz, mit dem C5 seinen ersten InEar-Kopfhörer allen anspruchsvollen und mobilen Musikenthusiasten eine einzigartig neue Option anbieten zu können, die wundervoll natürlichen Klang, innovatives Design und hochwertigste Material- und Verarbeitungsqualität harmonisch in sich vereint.

Stolz können die auch sein, ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem In-Ear Köpfhörern C5 von Bowers & Wilkens – vor allem weil die echt gut sitzen und mir nicht immer links bei der kleinsten Bewegung die Stöpsel aus dem Ohr rutschen. Die verpassten Anrufe des heutigen Tages gehen dann auch konsequent auf die gute Unterdrückung der Nebengeräusche.

Ein bisschen zu meckern habe ich auch: die Verpackung sieht chic aus, aber den Kopfhörer da rauszupuhlen war schon nicht leicht und das mitgelieferte Case wirkt nett, aber unpraktisch. Aber der Klang und den Tragekomfort, auf den lasse ich nix kommen.

Zu kaufen gibt es die B & W In-Ear Kopfhörer C5 bei Amazon, im gut sortierten Fachhandel und sogar bei Gravis.