Slashdot, Digg, Techmeme, Hacker News, Huffington Post, Flipboard, News.me, Buzzfeed und noch viele weitere Plattformen gibt es in den USA, die dafür sorgen, daß Nutzer auf Inhalte aufmerksam gemacht werden. In Deutschland hingegen gibt es Rivva und auch Yigg und Webnews, das war es dann, mit marginalen Nutzerzahlen. Oder habe ich da etwas übersehen? Ich würde allerdings dennoch davon ausgehen, daß auch in Deutschland die Nutzer Inhalte rezipieren wollen und daß die bestehenden Plattformen längst nicht alles abdecken, was es so gibt. Nur, warum gibt es keinen einzigen großen deutschsprachigen “Aggregator mit einem Social Twist”? Stattdessen sieht man diese Meldung hier: Viral Aggregator BuzzFeed Raises $15.5M To Transform The Way People Get Their News und fragt sich unweigerlich, wieso in Deutschland zwar Gespräche über einen Deutschland-Start der Huffington Post geführt werden, aber niemand in der Medienbranche auf die Idee kommt, ein derartiges Projekt selber zu starten. Das Konzept der Huffington Post wurde nun wirklich endlos rauf und runter diskutiert, warum denkt man da überhaupt über ein Joint Venture nach, es ist ja nun nicht so, daß die Marke Huffington Post in Deutschland bekannt wäre.
Woran liegt es, daß es bislang keine wirklichen Aggregatoren in Deutschland gibt? Weil wir alle die amerikanischen Plattformen nutzen? Weil wir mit den Online-Angeboten der Medienhäuser zufrieden sind? Weil das dahinterliegende Geschäftsmodell eines werbefinanzierten Angebotes nicht attraktiv erscheint?
Wir bauen doch hier alles nach, was in den USA populär ist, aber bei der Aggregation von Inhalten tun wir uns sehr schwer. Interessiert den deutschen Nutzer nicht, was die anderen so lesen und interessant finden?





























