Neuerdings kann man sich auch die “recent Activity” bei Facebook innerhalb von Brizzly anzeigen lassen. Dazu muß man lediglich zwischen Twitter und Facebook hin und her schalten bei Brizzly. Ich bin mir aber noch nicht so sicher, daß ich das wirklich praktisch finde, weil das Umschalten schon dauert. Ich hätte das lieber integriert, so wie wir das bei der Vodafone Update App für mobile Endgeräte gelöst haben. Aber das ist wahrscheinlich Geschmackssache. Brizzly ist derzeit mein bevorzugter Twitter-Client, ich mag das Interface einfach, auch wenn noch nicht alles funktioniert.
Archiv für die Kategorie ‘Social Media’
Twitter-Listen-Listen
Listorious listet Twitter-Listen, sortiert nach Thema und Anzahl. Das wäre doch jetzt eigentlich ein dringendes Feature für Tweetranking.com, damit man aus den Kategorien gleich Listen erhält.
Lufthansa MySkyStatus – nun ja
Heute habe ich dann mal Lufthansa MySkyStatus™ testen können, da ich morgens und abends geflogen bin. Nun ja, eigentlich kann man das jederzeit testen, auch wenn man nicht fliegt, da jeder einfach irgendwelche Flüge eintragen kann, ohne wirklich jemals fliegen zu müssen.
Generell finde ich MySkyStatus eine spannende Idee, die viel Potential hätte, wenn sie nicht so lausig umgesetzt wäre. MySkyStatus postet einen Status bei Twitter oder Facebook für diejenigen, die gerade in der Luft sind. Pfiffigerweise bietet MySkyStatus nicht nur Lufthansa Flüge zur Auswahl an, sondern eine ganze Palette von Fluggesellschaften. In der Theorie kommen so Nutzer in Berührung mit der Marke Lufthansa, die eigentlich auf einer anderen Fluglinie gebucht sind. Diese Leute könnte man jetzt davon überzeugen, daß Lufthansa eine tolle, innovative Fluglinie sei.
Leider lässt die Usability von MySkyStatus derzeit noch viele Möglichkeiten für Verbesserungen zu. Die Website verlangt viel zu viele Schritte, unterstützt bei Twitter kein OAuth, und ist vor allem keine mobile Anwendung. Status Updates schreien geradezu nach einer mobilen Anwendung, dann wird einmal die Anbindung an Twitter und Facebook gemacht, damit künftig die Verkündung aktueller Flug-Status nur noch ein paar Clicks benötigt. Die soziale Komponente, also wer fliegt noch alles gerade aus meinem Freundeskreis, wer ist am Flughafen, und so weiter, all das fehlt leider komplett und wäre doch so leicht integrierbar.
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Google Social Search
Google Social Search ist ein Teil der Google Labs und zeigt mal wieder, wie groß das Potential bei Google ist, die Suchergebnisse immer weiter zu verbessern.
Die Suchergebnisse werden social, indem die Kontakte des Users, also Gmail, Google Friend Connect, etc. mit in die Ergebnisse aufgenommen werden. So kann man sehr schnell sehen, was die eigenen Kontakte zu einem Thema sagen, natürlich vorrausgesetzt, man hat eine sinnvolle Definition von Freund oder Kontakt gefunden und diese Leute schreiben auch tatsächlich etwas zum Thema. Wie dem auch sei, die beiden unterschiedlichen Ansätze von Google und Facebook zeigen, wie relevant das eigene soziale Umfeld für das Auffinden von Informationen im Web sind. Bei Google steht das Web im Vordergrund und wird durch die Kontakte angereichert, bei Facebook ist es genau umgekehrt, da wird durch die Freunde das Web, bzw. die verfügbaren Informationen definiert.
Jack Wolfskin, gib Pfötchen, los!
Beim Werbeblogger kann man gerade drei Dinge lesen:
1. Das Unternehmen Jack Wolfskin hat reagiert und die Abmahnungen gegen die beiden User von Dawanda zurückgenommen. Das finde ich gut und richtig, ich habe dieses Vorgehen immer für überzogen erachtet, aber eben auch angemerkt, daß die Nutzer von Dawanda die Regeln eines Marktplatzes auch anerkennen müssen.
2. Einen Forderungskatalog, was Jack Wolfskin alles unternehmen sollte, aus Sicht der Autoren. Das alles klingt nach einem Ultimatum des Internets an Jack Wolfskin und ist mehr als nur anmaßend. Formulierungen wie “Wiedergutmachung der ’schlaflosen Nächte’ innerhalb der gesamten Familien” oder “Ernennung eines neuen Markenrecht-Anwaltes” zeigen deutlich, daß hier jemand alles Maß verloren hat. Der Beitrag gipfelt in folgenden Sätzen:
Wir wissen, wir können nicht die Welt retten, wir können nur das Bewußtsein schaffen! Der Rest muß aus der Blogosphäre und dem Volke kommen, wenn das Unternehmen nicht nachhaltig, weise und einsichtig denkt und handelt.
Ein aktuelles Treffen am kommenden Montag entbehrt nun zunächst jeder Grundlage; gerne erwarten wir aber Ihre neuen Vorschläge, Herr Hell.
Ja, nee, ist klar. Ich dachte, wir reden hier davon, daß ein Unternehmen seine Marke schützen will und dabei überreagiert hat, und nicht über das Ende der freien Welt und den Niedergang der Zivilisation. Es geht hier um Fleecepullis und nicht um Krieg und Frieden! Ganz abgesehen davon verstehe ich nicht, warum ein Unternehmen gerade auf diejenigen als Berater hören sollte, die gerade tagelang ordentlich Öl ins Feuer gegossen und immer “hey, kommt alle rüber, hier brennt es ordentlich, guckt euch das an!” gerufen haben, aber das nur am Rande.
3. In den Kommentaren spielt sich gerade ein sehr skurriles Schauspiel ab, wo sich jetzt alle darüber auslassen, daß die Reaktion des Unternehmens a) zu wenig sei, b) nicht ernst genug gemeint sei und es c) doch nicht alles gewesen sein könne. Da frage ich mich auch, was es für eine Erwartungshaltung gibt und wie ein Unternehmen wie Jack Wolfskin reagieren sollte. Freifleece für alle?
Bleibt doch bitte alle mal auf dem Teppich und versucht auch nur mal ansatzweise, Euch in ein Unternehmen oder eine Marke hereinzuversetzen. Dort geht es nicht immer nur um Friede, Freude, Eierkuchen, sondern auch darum, Umsatz zu generieren, Arbeitsplätze zu sichern, Produkte zu entwickeln und lauter andere anstrengende Dinge mehr. Da ist es naheliegend, die eigene Marke zu schützen. Und nochmal, nur weil jeder Nutzer mittlerweile online Inhalte erzeugen oder an Marktplätzen teilnehmen kann, bedeutet das noch lange nicht, daß die Nutzer sich nicht an rechtliche Rahmenbedingungen halten müssen. Ich finde es einen guten und richtigen Schritt, daß Jack Wolfskin die Abmahnungen zurücknimmt, jedoch auf dem Löschen der Angebote beharrt. Sicherlich gäbe es jetzt noch weitere Schritte, die Jack Wolfskin unternehmen könnte, aber diese in einem Blogpost als Forderung zu formulieren, geht entschieden zu weit.



























