Die Sache mit dem Niedergang des unabsteigbaren HSV

NUR DER HSV!Meine Güte, was war das für ein Spiel gestern. Nach einer völlig miesen Saison, in der es nur an Nürnberg und Braunschweig lag, dass der HSV nicht direkt abgestiegen ist (Danke!), stolpern die Hamburger mit 0:0 und 1:1 durch die Relegation. Eigentlich hätte der HSV es mit einer derartig schlechten Saisonleistung verdient, in die 2. Bundesliga abzusteigen und es tut mir auch leid für die Fürther, aber hey, es ist meine Mannschaft und ich bin froh, dass der HSV weiterhin erstklassig bleibt, auch wenn ich das Gesülze vom Bundesliga-Dino schon lange nicht mehr hören kann und auch das Maskottchen ziemlich bescheuert finde.

Der HSV sollte aus dieser Saison seine Lehren ziehen, aber ich befürchte, dass es zu viele Menschen im Umfeld des HSV gibt, die lieber auf ihren eigenen Vorteil gucken, anstatt sich um den HSV zu kümmern. Die Anzahl der Selbstdarsteller im Aufsichtsrat muss dringend reduziert werden und Typen wie Hunke sollten einfach keine Möglichkeit mehr bekommen, mit ihrem Egotrip den Verein kaputt zu machen. Der HSV benötigt dringend bessere Strukturen, schliesslich handelt es sich nicht um eine kleine Pommesbude oder einen Kreisligaverein, sondern um einen Verein mit 125 Millionen € Umsatz im Jahr. Da sollte es nicht ausreichen, Fan-Beauftragter zu sein, um in den Aufsichtsrat zu kommen und Journalist beim SPIEGEL kann auch nicht das Kriterium sein, sondern einzig und allein wirtschaftlicher Sachverstand, gerne auch mit einem Fokus auf Sport.

Ich hatte es schon im ZEIT Hamburg Blog geschrieben, man sieht am HSV in dieser Saison deutlich, was passiert, wenn der Management-Grundsatz „A’s hire A’s and B’s hire C’s“ verletzt wird. Carl-Edgar Jarchow hat eine miserable Bilanz vorgelegt, mit 4 Jahren mit negativem Betriebsergebnis. Er muss dringend ersetzt werden durch jemanden mit wirtschaftlichem und sportlichem Sachverstand. Oliver Kreuzer ist bestimmt ein guter 3. Liga Sportchef, aber mit der Situation des HSV völlig überfordert. Ihn für eine Ablösesumme von 300.000 € geholt zu haben, zeigt deutlich, wie blank Jarchow wirklich ist. Die Kaderplanung der letzten Jahre war eine Katastrophe, der Verschleiss an Trainern legendär. Das alles muss sich deutlich ändern, mit mehr Langfristigkeit und mit mehr Fokus auf den HSV und nicht auf Buddies im Aufsichtsrat oder sonswo im Umfeld des HSV.

Die vorgeschlagene Strukturreform HSVplus ist meiner Meinung nach der einzige Ausweg aus dieser Krise, um endlich wieder professionelles Arbeiten zu gewährleisten. Es müssen endlich Profis ran, damit die Marke HSV nicht noch weiter verblasst und damit es sportlich und finanziell wieder aufwärts geht.

Noch so eine Saison will ich nicht ertragen müssen, da bin ich egoistisch. Ich werde am 25. Mai im Stadion sein und für HSVplus stimmen!

Mir reicht’s! Ich trete ein! In den HSV!

Nur der HSV!Ich habe zwar keinerlei fußballerischen Sachverstand, bin aber dennoch nicht in den Führungsetagen des HSV. Aber ich bin Fan des HSV seit bestimmt 35 Jahren und mich nervt es gewaltig, dass dieser Verein sich zwar auf jede Menge Tradition beruft, es aber nicht hinbekommt, sich zeitgemäße Strukturen zu geben. Darunter leidet der Fußball, darunter leiden die Fans und darunter leide auch ich. Der HSV ist für mich der Verein des Herzens, egal wie mies sie gerade spielen. Aber ich will natürlich, dass wieder angeknüpft wird an die tollen Jahre Ende der 70er, Anfang der 80er, als der HSV eine der überragenden Mannschaften war. Und ich will natürlich auch mal mit meinen Kindern ins Stadion gehen, ein tolles Spiel sehen und mich gemeinsam mit meinen Kindern über einen Sieg des HSV freuen. Bislang gab es immer irgendein grottiges Gepicker und ich musste viel Geld in Brause, Bratwurst und Süßigkeiten investieren, um den Ausflug ins Volkspark noch irgendwie zu einem Erfolg zu machen für die Kids. Für mich war früher, als ich im Alter meiner Kinder war, der HSV das Größte überhaupt. Die Bananenflanken von Manni Kaltz waren Legende und wurden auf dem Bolzplatz geübt. Noch heute bin ich aufgeregt wie ein kleines Kind, wenn ich Kaltz sehe, der bei mir um die Ecke wohnt. Ich möchte, dass es wieder knistert, wenn der HSV auf dem Platz ist, und nicht dass der HSV weiterhin nur durch Gezanke im Aufsichtsrat auffällt.

Ich habe vorhin meinen Mitgliedsantrag ausgefüllt und zum HSV geschickt, damit ich mithelfen kann, dass endlich die nötigen Strukturen geschaffen werden, wie sie von der Initiative HSVplus vorgeschlagen werden.

Es ist einfach nicht mehr zu ertragen, wie mit diesem Verein umgegangen wird. Da werden Menschen auf Schlüsselpositionen rausgeworfen, ohne dass ein Ersatz bereitsteht und dann wurschtelt man sich irgendwie durch, da werden Spieler gekauft, die niemals zeigen könne, was sie drauf haben, da werden junge Talente abgegeben, die sich anderswo prächtigst entwickeln, da verfehlt ein Vorstandschef Ziel um Ziel, ist aber nicht fähig zur Selbstkritik und über allem thront ein Aufsichtsrat, gegen den die Waschweiber eine verschwiegene Truppe sind. So eine Vereinsführung ist dem HSV unwürdig und passt nicht in eine Stadt wie Hamburg, in der sonst hanseatisch-zurückhaltend die anfallenden Aufgaben erledigt werden.

Euphorie-Tage beim HSV völlig ohne Grund

nu isser da.

nu isser da.Kommt er, kommt er nicht, zahlt Kühne, zahlt er nicht, das waren die Fragen, die in Hamburg in den letzten Tagen quasi stündlich neu in den Medien diskutiert wurden. Nun ist er also da und der Verein, der noch kürzlich wegen fehlender 100.000 € das Frauen-Fußballteam aus der Bundesliga zurückgezogen hat, hat einen finanziellen Kraftakt unternommen, um nicht im Jubiläumsjahr total desolat dastehen zu müssen. Jetzt ist also erst einmal kollektive Hysterie angesagt und es wird einen reissenden Absatz an Trikots mit der Rückennummer 23 geben werden, schliesslich ist der vermeintliche verlorene Sohn zurück nach Hause gekehrt. Oder der Messias ist in Hamburg erschienen. Ich freue mich ja auch, dass nach etlichen Jahren ohne Sportdirektor, bzw. mit Frank Arnesen nun mal wieder ein Spieler verpflichtet wurde, von dem ich schon mal was gehört hatte. Ich glaube auch, dass die Euphorie dem Team gut tun wird.

Aber mal ehrlich. Wie lange soll die Euphorie denn anhalten? Wie viele Siege sollen denn jetzt kommen? Rafael van der Vaart konnte sich weder bei Real Madrid noch bei den Tottenham Hotspurs durchsetzen und bereits in seiner Zeit beim HSV hatte er alles andere als nur Sternstunden, aber das liegt ja so lange zurück und man spielte nicht um den Abstieg, also wird das in Retrospektive natürlich glorifiziert. Der HSV hat jetzt zwar einen Mittelfeldstar, aber immer noch keine Abwehr und auch keinen Stürmer, der weiss, wie man das Tor auch mal trifft.

Jetzt tun alle Verantwortlichen so, als ob plötzlich Friedefreudeeierkuchen am Volkspark herrscht. Dabei wird durch die Verpflichtung von Rafael van der Vaart vor allem überdeckt, dass sich der Hamburger Sportverein ein Konstrukt leistet, bei dem alle was zu sagen haben: Vorstand, Aufsichtsrat, Fans, Lokalmedien. Und alle sagen auch immer was, so dass der Volkspark eher einem Hühnerhaufen gleicht. Der HSV leistet sich einen Aufsichtsrat, der aktivst agiert und den Vorstand immer wieder bloßstellt, und der HSV leistet sich einen Vorstand, der alles andere als glücklich agiert. Frank Arnesen hat sich gleich zum Start mit der Verpflichtung lauter Nachwuchshoffnungen aus Chelsea gleich Blei an die Beine geschraubt, denn befreit aufspielen konnte er nach der Aktion nie und bei van der Vaart durfte er noch nicht mal verhandeln. Deswegen ist Arnesen schon wieder angezählt, wie man sofort während der Sitzung des Aufsichtsrats überall nachlesen kann. Was für eine Kaspertruppe, die nichts anderes tut, als ständig dem Verein zu schaden. So lange der HSV so dilettantisch geführt wird, können auch 11 van der Vaarts nichts richten. Dem HSV fehlt eine langfristige Strategie, die von allen Beteiligten in Vorstand und Aufsichtsrat ausdrücklich unterstützt wird. Aber hey, das wäre ja kompliziert, lieber stellen sich bei der nächsten Vollversammlung wieder lauter Laienselbstdarsteller zur Wahl als Aufsichtsratsmitglieder, um dann fröhlich ins Intrigantenstadl zu stürmen.

Klar, nun ist van der Vaart da und für einige Wochen wird alles toll sein am Volkspark, und dann gibt es die ersten Verletzungen oder Sperren und schon bricht alles auseinander. Die Euphorie wird dann in Vergessenheit geraten sein und es wird von Aufsichtsratsmitgliedern öffentlich bemängelt werden, dass so viel Geld für einen Spieler ausgegeben wurde, der die an ihn errichteten Erwartungen bereits seit Jahren nicht erfüllen könnte. Dann wird Arnesen wieder in Frage gestellt werden und dann Jarchow und dann die Größe des Aufsichtsrats und dann wird die Unabsteigbarkeit des Dinos beschwört werden und als Fan reibt man sich verwundert die Augen, denkt an die späten 70er und frühen 80er Jahre zurück und fragt sich, wie es sein konnte, dass seit 30 Jahren in Hamburg niemand wirklich professionelle Strukturen einziehen konnte, die ein erfolgreiches Arbeiten garantiert, so wie es andere Vereine seit Jahrzehnten tun.

Skateboard Street Tricks in Slow Motion

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Ich gestehe: ich konnte immer nur einen normalen Olli und ab und zu auch mal einen banalen Kickflip.

Wow. Ein 1080. Gestanden.

Dreimal rum. Beeindruckend. Das lacht mein alterndes Skaterherz.

Skateboarding for eight years now, the skate phenom has been mentored by Jeff Jewett, part-owner of MegaRamp, since he was nine-years old. Tom began by landing 540′s on the MegaRamp, he then followed it up with learning 720′s, and last October, learned his first 900 before sticking more than 50 completions of the 900 to date.  As Tom’s extraordinary talent became evident, it seemed like he might have the 1080 in his grip. The one problem? The MegaRamp used for practice at the Woodward West camp provides some of the speed and velocity needed, but the 50-foot gap in the ramp hindered Schaar’s ability to keep that momentum going all the way through to the quarter pipe to land the trick successfully. By teaming up with Red Bull, Jewett and the team at California RampWorks were able to bridge the gap (literally) by creating a custom built roll-over feature that then allowed Tom to drop in on the 70-foot tall MegaRamp and roll right over the giant gap.  As a result, Schaar was able to maintain his speed and his run resulted in the first-ever successfully landed 1080 (three complete spins) on the 27-foot tall quarter pipe.

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[ via Tom Schaar Lands the First 1080 ]