Wer Supergümbel – DER FILM gesehen hat, sollte auch @tsghessen followen, einfach so.
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Die SPD rüstet sich für das Wahljahr 2009 und will morgen um 13 Uhr das neue SPD.de vorstellen. Auffällig ist sicherlich die völlig neue, sehr reduzierte Navigation mit einem dicken Key Visual in der Mitte, auf dem man die Parteispitze, aber natürlich vor allem den Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier erblicken wird. Anstatt Umbra wie noch 2005 ist jetzt ein bläuliches Türkis die bestimmende Farbe, abgesehen natürlich von dem üblichen rot. Aus dem SPD-Quader ist ein Würfel geworden, der künftig als Teil der CI überall zu bewundern sein wird. Wortspiele sind da herzlich willkommen, wie z.B. “die Partei, die aneckt”, “die Würfel sind gefallen”, “Politik, frisch zusammengewürfelt” und so weiter. Und wo wir gerade dabei sind, möchte ich noch auf den neuen Claim hinweisen:
Anpacken. Für unser Land.
Den Claim finde ich gut, griffig und er zeigt auch deutlich die Marschroute für die künftige Auseinandersetzung auf Bundesebene: Die SPD packt an, die CDU beschäftigt sich mit der CSU.
Die Website wirkt deutlich lockerer und freundlicher als die alte Textwüste, soll barrierefrei sein und wird stärker auf audiovisuelle Elemente setzen. Die Inhalte auf Flickr und Youtube sind direkt verlinkt, ebenso wie das Angebot von meinespd.net, das in naher Zukunft ebenfalls überarbeitet wird. Partizipative Elemente vermisst man auf SPD.de komplett, dafür sind die Foren auf meinespd.net und die Angebote auf FlickR und Youtube vorgesehen, mit einer Ausnahme: dem Spendenbutton.
Meine erste Reaktion auf den Relaunch war deutlich verhaltener, je länger allerdings die Screenshots auf mich wirken lasse und diese mit den Angeboten der anderen Parteien vergleiche, desto mehr muß ich meine unrsprüngliche Meinung revidieren. Die SPD setzt online ein Zeichen. Laut Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel wird “Online 2009 das Herzstück der Kampagne.” – Ich bin gespannt, was noch kommt. Der Relaunch ist auf alle Fälle optisch schon mal ein Ausrufezeichen für den Wahlkampf, auch wenn da durchaus noch Platz für partizipatorische Elemente vorhanden ist und die Mobilisierung der Mitglieder und Unterstützer sicherlich noch eine spannende Herausforderung werden wird.