15. Mai 2004

Wenn Mutti schon mal die Abba-CD rauskramt

Maxund mit der Lütten durchs Zimmer hüpft, dann ist das ein sicheres Indiz, dass bald der Eurovision Song Contest 2004 stattfindet.

Wir drücken natürlich Max und seinem “Can’t Wait Until Tonight” die Daumen. Endlich mal ein deutscher Song, für den man sich nicht schämen muss. Leider muss man sich auch die anderen Songs anhören, das wird hart.

15. Mai 2004

FC Bayern: weiter so.

Wenn FC Bayern weiter so spielt, wird mir der Verein noch richtig sympathisch.

15. Mai 2004

Gelbe Karte für Dankeschön an Fans

Der 1. FC Köln ist verdient abgestiegen, aber dennoch kommen 40.000 Fans zum letzten Heimspiel der Kölner und die Spieler geben noch einmal Gas, gewinnen 4:0. Publikumsliebling Dirk Lottner schiesst ein wunderschönes Tor und bedankt sich, in dem er sein Trikot auszieht und sein T-Shirt zeigt. Auf dem T-Shirt sind Vorder- und Rückseite bedruckt. Das ist nach UEFA-Richtlinien verboten. Vorne dankt er den Fans, hinten steht, dass er immer Kölner bleiben wird: “Mi Herz bliev Kölsch”. Dafür gibt es Gelb.

Was soll so etwas? Da war keine Werbung drauf, sondern eine absolut wunderschöne Geste eines scheidenen Spielers an seine Fans. Dafür gibt es Gelb.

Als Fan will ich den ausgelassensten Jubel, den die Spieler auf den Rasen zaubern können, ich will Emotionen, von mir aus auch “Danke, Mutti!” auf der Brust sehen nach einem Treffer. Dafür gibt es Gelb.

Ohne die europäischen Kungel-Funktionäre könnte der Fussball so schön sein. Aber die wurschteln sich lieber einen zurecht und denken sich schwachsinnige Regeln aus. Dafür gibt es Geld.

15. Mai 2004

Ich wohne im Geheimtipp

Das Abendblatt verkündet, dann muss es ja wahr sein:

Das Gesicht der Hansestadt wird sich deutlich verändern: In Hamburg werden sieben neue aufstrebende Szene-Stadtteile entstehen. Wie Hamburgs größter Wohnungseigentümer, die SAGA GWG, in einer bisher einmaligen Aktion für das Hamburger Abendblatt ermittelt hat, werden die Stadtteile St. Pauli, Barmbek-Süd, Dulsberg, Wilhelmsburg, Veddel, Rothenburgsort und Finkenwerder von zum Teil sozial schwachen Milieuquartieren zu besonders gefragten Wohnvierteln aufsteigen.[Wohnen in Hamburg: Sieben Geheimtipps]

Boah, ist ganz schön szenig hier an der Ecke Barmbek-Süd/Uhlenhorst/Winterhude. Die anderen genannten Stadtteile können nur mit Phantasie als kommende Stadtteile bezeichnet werden, dafür sind sie einfach zu weit weg vom Zentrum der Stadt. Die Vermieter wird es freuen, wenn ein langweiliger Stadtteil als Geheimtipp angepriesen wird.

15. Mai 2004

30,8 Jahre

30,8

Da fehlt eindeutig die Frage “Wieviel bloggen Sie täglich?”, denn dann hätte sich bei mir alles zum Guten gewendet. Bloggen fördert die Gesundheit, wissen wir doch alle.

[via: Wer sagt's denn? [Weiberkram]]