19. Juli 2011

Chatroulette mit anderen Mitteln

Where to hang out at Google+, list of hangouts at Google+

Ich glaube ja, daß Google+ Hangouts die idealen Hausaufgaben-Begleiter für Jugendliche werden. Einfach mal mit Freunden abhängen, Musik hören, Faxen machen, Hausaufgaben vergleichen, Filme gucken, Labern, Lästern oder einfach nur die Zeit vertreiben. Ich glaube aber nicht so sehr an öffentliche Hangouts, aber toll, daß es auch dafür schon eine Übersicht gibt. Ich bin gespannt, wie sich die Nutzung von Google+ Hangouts entwickeln wird. Wird es Chatroulette mit anderen Mitteln?

19. Juli 2011

Facebook ist doch nicht nur böse

Ein jugendlich aussehender Gründer, eine Firmenbewertung jenseits der 80 Milliarden Dollar und ein Geschäftsmodell, das auf Werbung basiert, das lässt aufmerken. Beacon, komplizierte Privacy-Settings, Fälle von Stalking und sogar gesuchte Kriminelle, die auf der Flucht ihr Facebook-Profil aktualisieren, das kann alles nicht gut sein. Facebook-Parties! Trotz allem soll Privacy jetzt nicht tot sein, da könne man Google fragen. Google? Stimmt, der globale Großkonzern, der mehr über unsere Bewegungen im Netz weiß als jede andere Firma, naja, mit Ausnahme von Facebook vielleicht. Aber jetzt haben wir eine schöne Gut vs. Böse Paarung. Interessanterweise ist das gute alte böse Microsoft nicht mehr allein böse unterwegs, sondern hat eine Beteiligung an Facebook. Ist es der epische Kampf zwischen dem White Knight in shiny white crocs gegen den Studienabbrecher in Badelatschen?

Aber ehrlich gesagt – das kann man so nicht stehen lassen. Facebook ist nicht nur Böse, sorgt nicht nur für überlaufende Parties von Teenagern, raubt nicht nur Millionen Angestellten ihre Produktivität durch Farmville und andere Spiele. Böserweise ist Google mit 100 Millionen $ an Zynga investiert, trägt also nachhaltig dazu bei, daß Facebook als Produktivitätskiller Nr. 1 in Büros dieser Welt angesehen wird. nein, Aber Facebook hat auch seine guten Seiten.
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18. Juli 2011

Eigentlich ganz einfach: 29 Ways to Stay Creative

Ich fange gleich morgen damit an.

[ via: 29 Ways to Stay Creative [Video] – Shareables ]

18. Juli 2011

Was ist sozialdemokratische Netzpolitik?

Die Herren Oetting, Klingbeil und Richel deklinieren in der Themenwoche Netzpolitik auf Das ist sozialdemokratisch! anhand von sechs Aufgaben die sozialdemokratische Netzpolitik einmal durch:

1. Demokratische Erneuerung
2. Offenheit und Transparenz
3. Kopieren als Wesensmerkmal
4. Zugang für alle.
5. Arbeitsplätze werden Zustände und hören auf, Orte zu sein.
6. Kommunikation mit Menschen und für Menschen.

Der Text ist auf alle Fälle lesenswert und wer möchte, darf dann gerne seine eigenen Ideen und Erwartungen zum Thema Netzpolitik formulieren!

18. Juli 2011

Mobiler Werbemarkt: Apple und Android vorne

Das Mobile Ad Network InMobi hat mal zusammengestellt, wie sich das Inventar im Bereich Mobile Advertising in Europa entwickelt. A first for Apple: Tops Nokia for mobile ad requests in Europe:

“The Q2 2011 results show another major inflection point for mobile advertising in Europe,” writes InMobi’s Rob Jonas, VP of Europe and Middle East operations. “Smart devices, driven by iPad, iPhone, and Android devices, are now defining the mobile experience for the majority of Europeans.”
Both Apple and Nokia saw over 2 billion ad impressions in the second quarter, but Apple managed a 90 million impression lead. Apple’s European ad share grew 3.3 points to 19.5 percent, while Nokia fell .9 points to 18.7 percent. The news means that one in five mobile ads served in Europe over the last quarter went to an Apple device.

Apple und Android wachsen weiter kräftig, aber es sieht so aus, daß Nokia den Trend zum Smartphone bislang nicht für sich nutzen konnte. Das sind gute Nachrichten für alle Entwickler, man kann sich auf zwei Plattformen konzentrieren.

Was bei dieser Infografik fehlt: Die Clickraten und vor allem die Kampagnenziele, wieviel davon ist zur Lead-Generierung, wieviel für Abverkauf, und so weiter. So kann man nur sehen, daß jede Menge Impressions ausgeliefert werden. Aber das bedeutet noch nicht viel, für Werbetreibende sind dann noch andere Faktoren relevant.