Miroslav Klose geht in sich:

Das, was ich mir in Kaiserslautern erarbeitet, erkämpft habe, muss ich jetzt in Bremen wiederum tun. Ich fange bei null an, muss mich dort in die Mannschaft spielen und genauso meine Leistung bringen, wie ich es in Kaiserslautern gemacht habe. Ich mache das, um mich weiterzuentwickeln.[NETZEITUNG]

Nach dem gestrigen Spiel, bei dem Klose, wie in den letzten Spielen auch, komplett untergetaucht ist, würde ich sagen: da ist noch viel Potential zum Weiterentwickeln. Klose trifft das Tor nicht, tänzelt dafür wie eine Ballerina über den Platz und träumt von Jubel-Salti, warum soll der überhaupt mit zur EM? Bremen hat sich mit dem Einkauf keinen Gefallen getan, aber Völler mit der Nominierung erst recht nicht.

Stellen wir doch einmal kurz zwei Schlagzeilen gegenüber:

Netzeitung: FDP will gesetzliche Krankenkassen abschaffen vom 6. Juni 2004.

Abendblatt: Westerwelle wirbt in der FDP offen für die DKV-Versicherung vom 27. April 2004.

Da hat jemand bei der DKV das Geld gut angelegt und sich gleich mal eine Partei gekauft.

Früher sang eine Nation Buenos Dias, Argentina und das wird uns heute geboten:

Für die deutsche Nationalmannschaft ist ab sofort ein eigenes Lied auf den Musikmarkt. Die Newcomerband Frameless aus Hachenburg im Westerwald singt “Black and White”, das künftig auch Hymne des Fan Club Nationalmannschaft werden soll. Dieser Song wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen des Testländerspiels gegen Ungarn in Kaiserslautern präsentiert und soll die Fans auch zur EURO 2004 nach Portugal begleiten.[DFB]

Abgesehen davon, dass ich es schöner gefunden hätte, die Hymne wäre auf deutsch, ist ja schliesslich unsere Nationalmannschaft, da kann man auch mal deutschtümeln, ist der Song die absolut fiesestes Weichspülquirlkacke, die ich in den letzten Jahren gehört habe.

von Elefanten und Genossen

Nico —  6.06.2004 — 1 Comment


Heute haben wir erst den Elefanten im Hagenbecks Tierpark beim Planschen zugeguckt,

dann den Genossen beim Sommerfest der SPD Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde. Die Elefanten durften wir füttern.

Tempo 130 auf Autobahnen!

Nico —  6.06.2004 — 8 Comments

Diese Meldung muss man erst einmal wirken lassen:

Hamburg (dpa) – Als Reaktion auf hohe Öl- und Benzinpreise ist die Diskussion um ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen voll entflammt. Der Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestag, Ernst Ulrich von Weizsäcker, hält laut «Bild am Sonntag» eine Begrenzung von 130 km/h für sinnvoll. Ähnlich äußerte sich der CSU-Abgeordnete Josef Göppel. Verkehrsminister Manfred Stolpe bekräftigte dagegen seine Ablehnung eines generellen Tempolimits. Auch der Automobilclub von Deutschland wies die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung zurück.[Diskussion um Tempo 130 auf Autobahnen]

Jemand von der CSU fordert Tempo 130? Hut ab, das hätte ich nicht erwartet. Ein sozialdemokratischer Verkehrsminister lehnt Tempo 130 ab? Es wundert mich nicht mehr, aber es betrübt mich. Die SPD hat in den 80ern ein generelles Tempolimit gefordert und ewig viele Studien belegen, dass ein Tempolimit zu weniger Unfällen, besserem Spritverbrauch und entspannterem Fahren für alle führt. Aber das war damals, Stolpe nutzt die momentane Gunst der Stunde nicht, um die Diskussion zu kanalisieren, sondern verweigert sich einfach. Für mich ist das eine absolute Bankrott-Erklärung des Verkehrsministers.