Die SPD im Bund rutscht immer tiefer in den Umfragen, also ist jetzt die Zeit gekommen, dass Genossen sich gegenseitig tolle Tipps geben, wie es denn wieder aufwärts gehen kann.

Herrlich. Diese Tipps sind alle überflüssig. Denn sie hangeln sich an einer simplen Links-/Rechts-, Pro-Gabriel-/Contra-Gabriel-, Mehr-dies-/Weniger-jenes-Arithmetik entlang, die nicht ansatzweise weiterhilft.

Die SPD hat nämlich gar kein Problem, weil sie zu links oder zu wenig links ist, oder weil der Vorsitzende prima oder doof ist, sondern die SPD hat ein Problem damit, dass sie nicht mehr begründen kann, warum man sie wählen sollte.

Auf gut Deutsch: das Storytelling der SPD ist für’n Arsch.

Das hat einen einfachen Grund: der SPD ist die Vision abhanden gekommen, die die Mitglieder zusammenschweisst und die Wähler an die Urne treibt. Stattdessen schwelgt die überalterte Partei in der Vergangenheit, zehrt von ihren Erfolgen, aber schafft es nicht mehr, die Menschen mitzunehmen.

Dabei kann es so einfach sein. Olaf Scholz versprach in Hamburg „ordentliches Regieren“ und wurde gewählt. Malu Dreyer hat jüngst in Rheinland-Pfalz gezeigt, dass sie für ihre Vorstellungen eines sozialen und modernen Bundeslandes gewählt wird.

Aber auf Bundesebene strampelt sich die Partei ab, ist der Aktivposten der Regierung, macht und tut, aber schafft es nicht, ein Bild entstehen zu lassen, dass die Wähler anspricht. Die SPD ist dem Alternativlosigkeitsmantra der Kanzlerin zum Opfer gefallen, weil sie seit Jahren den alten Fehler der SPD immer und immer wiederholt: sie versucht, staatstragender als alle anderen Parteien zu sein. Der Ausspruch der „vaterlandslosen Gesellen“ aus dem 19. Jahrhundert schwingt immer noch nach im Selbstverständnis der Genossen und sie tun alles, um diese Etikettierung ad absurdum zu führen.

Die SPD stand immer für den Gegenentwurf zu den Konservativen, sie stand für das moderne Deutschland. Nun wirkt die SPD als zu Tode gesiegt, denn natürlich ist die Bundesrepublik sozialdemokratischer geworden in den letzten 50 Jahren und die SPD hat viel erreicht. Aber darauf kann man sich nicht ausruhen, sondern man muss mutig nach Vorne gucken und neue Ziele definieren. Die moderne Gesellschaft kann man nicht konservieren, sondern man muss sie immer wieder aufs Neue vorantreiben und erkämpfen. Aber aus dem Gegenentwurf ist in den letzten 20 Jahren zunehmend nur eine etwas bessere Variante der vermeintlich herrschenden Meinung geworden – anstatt selber den Standard zu definieren, hat man sich damit begnügt, ein wenig besser als die Konservativen zu sein.

Das Ergebnis ist eine Beliebigkeit, die den Wählern egal geworden ist. Das Ergebnis ist aber auch, dass man der SPD vieles nicht mehr abnimmt, weil sie konturlos geworden ist, um Konflikte mit den Koalitionspartnern zu vermeiden.

Das ist aber nicht genug! Es müssen wieder Positionen erstritten werden, die grundlegend anders sind als die der Konservativen! Die Welt von Morgen hat andere Spielregeln als die der 70er Jahre und dafür muss man Konzepte entwickeln. Vor allem aber muss man die Menschen mitnehmen, man muss Bilder malen, wie die Zukunft aussehen kann, damit sich die Menschen unterhaken können und mit auf die Reise dorthin genommen werden.

Die SPD wird niemals gewählt werden, weil sie weniger Scheisse als die CDU/CSU ist, oder weil sie als Korrektiv in der Regierung das Schlimmste verhindern könnte. Die SPD wird gewählt werden, wenn sie den Wählern ein klares Angebot macht, das eine wirkliche Alternative darstellt. Wenn weiter Technokraten die Debatten definieren, werden sich weiterhin die Wähler entnervt abwenden, weil sie die Unterschiede nicht verstehen und weil sie die Detailhuberei nicht nachvollziehen können.

Der SPD im Bund fehlt ganz oft einfach eine konsequente Haltung. Es werden im vorauseilenden Gehorsam Dinge gemacht, die falsch sind, aber die man „abräumen“ will, damit der politische Gegner daraus kein Kapital schlagen kann. Das Verhalten der SPD bei den Netzsperren und bei der Vorratsdatenspeicherung lässt sich wieder durch den Vorwurf der „vaterlandslosen Gesellen“ aus der wilhelminischen Zeit erklären. Das will man vermeiden, also schränkt man lieber ein paar Grundrechte ein und ignoriert die eigenen Grundwerte, als sich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, die Innere Sicherheit zu vernachlässigen. Anstatt genau dann Contra zu geben und für die eigenen Positionen zu werben! Mütterrente ist genau so ein Thema und es gibt noch viele weitere mehr: die SPD verbiegt sich, weil sie Anerkennung in der falschen Ecke sucht.

Es muss mit einem breiteren Pinsel gemalt werden und es muss deutlich gemacht werden, dass das sozialdemokratische Bild der Zukunft strahlender ist und dass man alles tun wird, um dort hinzukommen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Die SPD will es allen Recht machen und geht dabei unter. Dann lieber mal klare Kante und Debatten, bei denen die Fetzen fliegen, aber man am Ende weiss, woran man ist. Dieses endlose „Schutzmacht der kleinen Leute“-Gelaber interessiert doch eh niemanden mehr, die SPD muss dafür stehen, dass die Mittelschicht weniger Sorgen vor finanziellem Abstieg hat und die kleinen Leute wieder eine Aufstiegsperspektive haben. Beispiel gefällig? Dafür muss brutalstmöglich in Bildung investiert werden, was trotz aller Beteuerungen, wie wichtig Bildung sei, seit Jahrzehnten ausbleibt. Stattdessen wird dann die Rente für diejenigen aufgebessert, die vor vielen Jahren nicht genügend Bildung abbekommen haben und seitdem als Geringverdiener durchs Leben krebsen. Das ist doch genau falsch rum gedacht. Die Incentivierungen müssen anders rum sein: das Geld muss in die Bildung fliessen, damit nachher mehr Rente da ist.

Das Potential für sozialdemokratische Politik ist riesig. Am Beginn des 21. Jahrhundert stehen wir vor mannigfaltigen Umbrüchen und wer, wenn nicht die deutsche Sozialdemokratie soll es schaffen, diese Umbrüche so zu meistern, dass der einzelne Mensch dabei nicht untergeht, sondern eine lebenswerte Zukunft vor sich hat? Die SPD hat in ihrer 150-jährigen Geschichte genau das immer wieder gezeigt und darauf sind wir Genossen zu Recht sehr stolz. Aber nun muss eben alles dafür getan werden, dass trotz Globalisierung und Digitalisierung die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Solidarität auch im 21. Jahrhundert für die Menschen eine wunderbare Leitplanke darstellen, für die man zur Wahlurne schreitet und das Kreuz bei der SPD macht!

Da sind wir allerdings gerade überhaupt nicht. Technokraten dominieren die Partei, für große Entwürfe fehlt der Mut und ein Bild von der Zukunft kann niemand so malen, dass es eine Anziehungskraft entfaltet. Das Storytelling der SPD ist scheisse – und das Problem ist hausgemacht, daran haben alle Schuld, die sich in den letzten Jahren in der Partei engagiert haben, aber vor allem auch die, die sich nicht engagiert haben. Sich jetzt hinzustellen und auf den Parteivorsitzenden zu zeigen, ist einfach. Aber es hilft überhaupt nicht, denn die Partei insgesamt versagt gerade. Denn die SPD selber schafft es nicht, Alternativen zu entwickeln und anzubieten. Alternativlosigkeit macht sich auch in der SPD breit und dem muss man mit frischen Konzepten entgegenwirken! Denkt anders, denkt radikaler, geniesst den Gegenwind und springt in den Diskurs! Die Sozialdemokratie war nie so wichtig wie morgen!

Virtual Reality fasziniert mich seit vielen Jahren und auch Videospiele haben durchaus ihren Reiz für mich. Ich habe in den frühen 80ern exzessiv Asteroids auf dem Atari 2600 des Nachbarjungen gedaddelt und so ziemlich alle Videospielklassiker auf dem Commodore C64 gezockt. Ende der 90er waren dann First-Person Shooter wie Quake2 oder Unreal meine Leidenschaft und LAN-Parties die totalen Highlights. Second Life habe ich mit viel Freude und Enthusiasmus genutzt, auch wenn ich irgendwann, wie viele andere auch, entschieden habe, dass das nichts für mich ist.

readyplayeroneWarum ich das erzähle? Weil Ready Player One von Ernest Cline mich in den Bann gezogen hat wie kaum ein Buch in der letzten Zeit. Cline verbindet nämlich die Themen Videospiele und Virtual Reality ziemlich genial miteinander und lässt dadurch eine Handlung, die in der dystopischen Zukunft spielt, sehr nah erscheinen, denn es kommt einem vieles vertraut vor.

In dem Buch geht es um den jungen Protagonisten Wade, der in den Stacks außerhalb von Oklahoma City lebt, einem Trailer Park, bei dem aus Platzmangel die Wohnwagen übereinander gestapelt wurden, und der wie sehr viele andere auch in Armut lebt, da die USA mehr oder weniger als failed state gelten. Die Geschichte spielt im Jahr 2045 und handelt von der Jagd nach einem Easter Egg, das der exzentrische Milliardär James Halliday in der von ihm erschaffenen und global genutzten virtuellen Welt OASIS versteckt hat. OASIS ist quasi die Weiterentwicklung von Second Life und Occulus Rift, in der sich ein Großteil des Lebens vieler Menschen abspielt, die aus ihrem hoffnungslosen Alltag fliehen. Um dieses Easter Egg zu finden, müssen drei Schlüssel gefunden werden, mit denen jeweils passende Tore geöffnet werden können. Halliday wurde im segensreichen Jahr 1972 geboren wurde und war fanatisch interessiert an allem, was mit 80er Jahre Popkultur und Videospielen zu tun hatte. Nach seinem Tod vererbt er sein gesamtes Vermögen und damit die Macht über OASIS demjenigen, der dieses Easter Egg findet. Wade ist einer von vielen Egg Huntern, kurz Gunter genannt, die versuchen, dieses Easter Egg zu finden.

Ein wunderbar geschriebenes Buch, das demnächst von Steven Spielberg verfilmt werden soll und das auf ganz wunderbare Weise meine Kindheitserinnerungen mit einer Zukunftsvision verknüpft.

Ready Player One

schaffenwirdasArmin Fuhrer und Christian Nawrocki haben mehr als 20 Autoren gebeten, sich mit der aktuellen Herausforderung der Bewältigung der Flüchtlingskrise auseinanderzusetzen. Zwischen den Autoren findet man einige, die man kennt, wie z.B. Gregor Gysi, Ole von Beust oder Monty Arnold, aber auch viele, die mir bislang unbekannt waren. Aber das macht ja nix, sondern hilft idealerweise, den eigenen Horizont zu erweitern.

Schaffen wir das? Ein Plädoyer für mehr Offenheit in der Flüchtlingspolitik greift den beherzt trotzigen Satz „Wir schaffen das!“ der Bundeskanzlerin auf und diskutiert, was dies eigentlich bedeutet und wie es geschafft werden kann. Während die Kanzlerin Zustimmung für ihre Haltung erntet, so bekommt sie vor allem Kritik, weil ein Plan für die konkrete Umsetzung nur schemenhaft zu erkennen ist.

Was mir an dem Buch außerordentlich gefällt, sind die vielen Perspektiven, die unterschiedlichste Facetten der Debatte um die Flüchtlingspolitik aufzeigen – von dem Not und Elend in Flüchtlingsunterkünften im Libanon, über die Herausforderungen bei der Erstaufnahme der Flüchtlinge in deutschen Städten bis hin zur Frage der Integration in eine offene Gesellschaft wird eine breite Palette von Themen diskutiert.

Mir liegt das Thema sehr am Herzen und ich bin immer noch begeistert, wie viel Unterstützung wir für unsere Aktion Blogger für Flüchtlinge im letzten Herbst erfahren haben. Aber es zeigt leider auch, wie überfordert unsere Behörden sind und wie umständlich die Verfahren überall sind. Vor allem aber zeigt es, dass die Politik viel zu langsam handelt und dass durch eine Straffung der Abläufe viel weniger Probleme entstanden wären. Für die Menschen muss es fürchterlich sein, so lange im Ungewissen leben zu müssen, daher ist es nun super wichtig, dass die Integrationsbemühungen verstärkt werden, damit wir Potentiale aus der Zuwanderung nutzen und nicht einfach nur das Elend der Menschen etwas mildern.

Um die Frage des Buchtitels zu beantworten: ja,klar.

Schaffen wir das? Ein Plädoyer für mehr Offenheit in der Flüchtlingspolitik

o2 hat mich gefragt, was ich denn für die wichtigste Entwicklung bei der Digitalisierung halte. Ich glaube, es geht dabei vor allem um die Rolle des Menschen.

Ein von Nico Lumma (@rednix) gepostetes Foto am

Bis 2020 sollen mehr als 50 Milliarden Geräte am Netz sein und sich untereinander unterhalten, also Daten miteinander austauschen. Die Möglichkeiten sind faszinierend und atemberaubend, vor allem, weil das schon in 4 Jahren sein soll, aber bei aller Euphorie müssen wir immer auch einen durchaus wichtigen Aspekt mitdenken: was passiert mit uns? Wie verändert das Internet der Dinge unsere Gesellschaft?

Ich will jetzt keine technophobe Technologiefolgekostenabschätzungsdebatte heraufbeschwören, sondern einfach nur anmerken, dass das Internet der Dinge vor allem Auswirkungen auf uns Menschen haben wird. Denn es geht nicht nur um die Automatisierung von Fabriken und Veränderungen von Berufen, sondern eben auch um das ubiquitäre Netz in unserem privaten Umfeld. Beides zusammen wird fulminante Veränderungen nach sich ziehen.

Das Berufsleben vieler Menschen wird sich radikal verändern. Und zwar schneller, als viele vermuten. Ein kurzes Beispiel: es wird nur noch wenige Jahre dauern, bis selbstfahrende LKW Realität sind. Das wird eine zentrale Veränderung im Logistikgewerbe nach sich ziehen, denn der Fernfahrer wird kaum noch als Fahrer gebraucht werden, sondern nur noch die Abläufe überwachen. Diese selbstfahrenden LKW werden zu automatisierten Fabriken oder automatisierten Lagern fahren und auch dort werden die Menschen nur noch die Arbeit der Maschinen überwachen. Und auch für die Verwaltungen wird deutlich werden: Sachbearbeiter sind nicht mehr notwendig, denn die Prozesse werden automatisiert.

Wir werden also mehr Zeit haben. Wir werden aus unser Phase der niedringen Arbeitslosenquoten nahtlos übergehen in eine nie gekannte Massenarbeitslosigkeit, die bis tief in die Mittelschicht hereinreichen wird. Wir werden daher darüber nachdenken müssen, ob unsere bisherigen Sozialversicherungssysteme überhaupt noch funktionieren, wenn die klassische sozialversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit immer mehr unter Druck gerät.

Aber auch zuhause wird das Internet der Dinge für Veränderungen sorgen und zwar nicht nur durch den smarten Kühlschrank, der automatisch Produkte bestellt, sondern vor allem durch viele neue Interaktionsmöglichkeiten. Ein aktuelles Beispiel ist Amazon Echo – ein einfaches Gerät, das auf Sprachbefehle lauscht und dann Dinge bestellt, Musik abspielt oder einfach nur die Nachrichten aufsagt. Das ist aber erst der Anfang, viele Geräte werden intelligenter werden und Dinge für uns erledigen.

Wir werden also mehr Zeit haben und diese mit der Interaktion mit Geräten verbringen.

Dabei wird eine der großen Herausforderungen der Zukunft sein, herauszufinden, was das für uns als Menschen bedeutet. Wie funktionieren die Algorithmen, die unser Umfeld bestimmen werden? Welche Auswirkungen hat die sog. Machine-to-Machine Communication auf mich und meine Familie? Wenn alles durchoptimiert wird, was verpasse ich? Wie nutze ich die Freiräume, die entstehen werden, oder sind diese Freiräume eher trügerisch, weil sie durch die Kommunikation mit Maschinen gestaltet wird?

Die Diskussion um eine Ethik für Algorithmen ist noch ganz am Anfang, aber wenn wir wollen, dass der Mensch im Internet der Dinge nicht untergeht, dann müssen wir diese Diskussion dringend führen und auch für mehr Transparenz sorgen. Vor allem aber müssen wir die Datensouveränität des Einzelnen stärken und jeden Bürger in die Lage versetzen, selber zu entscheiden, wie sehr die Digitalisierung das eigene Leben beeinflussen soll.

Wir müssen bei aller Euphorie über die Potentiale des Internet der Dinge den Mensch wieder in den Fokus rücken. Sonst wird unsere Gesellschaft noch mehr als bisher auseinanderdriften. Was es bedeutet, wenn viele Menschen unzufrieden sind und um ihre Rolle in der Gesellschaft fürchten, haben wir gerade erst bei den Landtagswahlen sehen müssen. Es wird also Zeit für eine Debatte und daraus resultierende neue Spielregeln.

adam_grant_originalsIch bin neulich über ein Zitat von Adam Grant gestolpert, bei dem es um
Erziehung ging, das Zitat habe ich vergessen, aber seinen Artikel How To Raise a Child. Step One: Back off in der New York Times gelesen und danach das Buch gekauft. Um es kurz zu machen: das Buch sollte man lesen, wenn man irgendetwas mit Führungsverantwortung oder der Entwicklung von Ideen zu tun hat. Denn in Originals – How Non-Conformists Move the World bietet Adam Grant viele Beispiele und die dazu passenden wissenschaftlichen Erläuterungen, warum die üblichen Herangehensweisen oftmals nicht zu den erwarteten Ergebnissen führen. Wenn man so will, dann ist das Buch von Grant ein willkommenes Gegengift zu der zunehmend von Controllern und MBA-Inhabern geprägten Businesswelt, die immer mehr Regeln für Abläufe in Unternehmen erlassen und damit die Verhaltensweisen prägen, die letztendlich zu Konformität und kreativer Ödnis führen. Grant fokussiert darauf, wie man Originalität fördern kann und wie dann die Ideen auch zur Umsetzung gebracht werden können.

Am Ende des Buches listet Adam Grant netterweise noch einmal die Haupterkenntnisse des Buches auf, damit man auch nach der Lektüre noch leicht den Überblick behalten kann. Dabei geht es um die Perspektive eines Kreativen, aber auch einer Führungskraft oder eben auch um Eltern. Ich fühlte mich quasi dreimal angesprochen.

Tipp Nr. 1 ist: Question the default. Ein Klassiker, aber immer noch die Ausgangslage für die kreativen Momente, insbesondere wenn man politisch etwas verändern will oder sich ein neues Startup ausdenkt.

Emphasize values over rules finde ich eine gute Einstellung bei der Erziehung und ich glaube, das war das Zitat, über das ich mal gestolpert war. An der Umsetzung arbeiten wir noch.

Das Buch ist super, das muss man selber gelesen haben, vor allem wenn man Dinge verändern will.

Adam Grant: Originals – How Non-Conformists Move the World